NBBL: NBBL-Team gewinnnt emotionslos neuntes Spiel in Folge
Im letzten Spiel vor den Playoffs trat die NBBL gegen sieben Braunschweiger an. Dabei sicherten sich die jungen Albatrosse erst in den Schlusssekunden den Sieg. Blessig mit 21, Tolksdorf mit 15 und Hagemann mit 14 erzielten die meisten Punkte.
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Vor dem Spiel war klar, dass es für das Team von Marius Huth um nichts mehr gehen würde. Umso gespannter war man, ob die U19 das gute Spiel aus der Vorwoche gegen die Piraten Hamburg bestätigen könnte.
Mit der hohen 44:92-Hinspielniederlage und von Verletzungspech verfolgt reisten die Braunschweiger nur mit 7 Mann nach Berlin an. Trotzdem sahen die Zuschauer von Anfang an ein um jede Chance kämpfendes Team. Die Berliner kamen dafür schwer ins Spiel. Zwar führte der Tabellenführer von Beginn an, allerdings sah jeder heute anwesende deutlich die Lethargie, die die jungen Albatrosse bei jeder Sekunde auf dem Feld begleitete. So war es nicht verwunderlich, dass die Niedersachsen nach einem zwischenzeitlichen 24:12 Rückstand (9. Minute) bis zur 13. Minute wieder auf 26:25 aufschlossen. Bis zur Halbzeit vergrößerten die Nordost-Berliner den Vorsprung wieder auf über zehn Punkte, trotzdem war auch Assistant-Coach Manfred Uhlig sehr unzufrieden mit der ersten Halbzeit: „Wir haben nur in den letzten Minuten der ersten Halbzeit etwas Energie in die Partie gebracht und prompt die Führung behauptet. Bei der Suche nach Konstanz dürfen wir aber auch bei für unseren Tabellenstand unwichtigen Partien nicht so auftreten. Jedes Spiel ist für die Entwicklung eines jeden und des Teams von enormer Bedeutung!“
Den Schwung aus den letzten Minuten der ersten Halbzeit nahmen die Albatrosse mit in die Zweite. Durch gut herausgespielte Würfe und einfache Penetrations bauten die Hausherren die Führung auf 53:35 (23. Minute) aus, welche zeitgleich die höchste Führung im Spiel bedeuten sollte. Nach der fälligen Auszeit des Gästetrainers Hakim Attia spielten allerdings wieder nur die Gäste von der Oker. Punkt für Punkt erarbeiteten sie sich an die jungen Albatrosse heran und belohnten sich in der 36. Minute mit ihrer ersten Führung des Spiels, die sie bis zur 39. Minute auf 73:69 ausbauten. Nun witterten die Braunschweiger die Chance auf den Sieg.
Erst Leon Tolksdorf mit einfachen Punkten am Korb und dann Alexander Blessig mit einem schnellen Dreier aus dem Rebound heraus, stellten allerdings wieder eine knappe 74:73 Führung her. Den nun folgenden verworfenen Wurf der Niedersachsen sammelte Niklas Ney ein und wurde prompt gefoult. Ney wie auch Blessig beim Stop-The-Clock-Spiel der Braunschweiger danach traf nur einen von zwei Freiwürfen und so hatte Braunschweig beim Rückstand von 76:73 sechs Sekunden Zeit sich doch noch in die Verlängerung zu retten. Beim Versuch eines Dreiers foulte David Herwig Johannes Kooymann, der nur einen der drei Freiwürfe verwerten konnte. So stand am Ende ein mehr als glücklicher Sieg auf der Habenseite der Berliner. Positiv tat sich heute Gregor Hagemann hervor, dem man deutlich die Lust auf dieses Spiel angesehen hat.
„Solche Spiele sind immer ein Test für den Kopf und den Charakter der Spieler und des Teams - durch diesen Test sind wir heute durchgefallen“, zeigt sich Trainer Marius Huth nach dem Spiel verärgert. „Natürlich nehme ich auch einen Teil auf meine Kappe, da ich anders gewechselt habe als normal und ein paar Sachen ausprobiert habe. Trotzdem müssen wir als Team den Anspruch haben immer 100% körperlich und geistig da zu sein, egal wer auf dem Feld ist und gegen wen es geht.“
Am Donnerstag fährt dann der Großteil des Tross zum Nike International Junior Tournament nach Belgrad. Erst am 11.03.2012 geht es mit dem ersten Playoff-Heimspiel gegen die Baskets Akademie Weser-Ems aus Oldenburg weiter.
Vor dem Spiel war klar, dass es für das Team von Marius Huth um nichts mehr gehen würde. Umso gespannter war man, ob die U19 das gute Spiel aus der Vorwoche gegen die Piraten Hamburg bestätigen könnte.
Mit der hohen 44:92-Hinspielniederlage und von Verletzungspech verfolgt reisten die Braunschweiger nur mit 7 Mann nach Berlin an. Trotzdem sahen die Zuschauer von Anfang an ein um jede Chance kämpfendes Team. Die Berliner kamen dafür schwer ins Spiel. Zwar führte der Tabellenführer von Beginn an, allerdings sah jeder heute anwesende deutlich die Lethargie, die die jungen Albatrosse bei jeder Sekunde auf dem Feld begleitete. So war es nicht verwunderlich, dass die Niedersachsen nach einem zwischenzeitlichen 24:12 Rückstand (9. Minute) bis zur 13. Minute wieder auf 26:25 aufschlossen. Bis zur Halbzeit vergrößerten die Nordost-Berliner den Vorsprung wieder auf über zehn Punkte, trotzdem war auch Assistant-Coach Manfred Uhlig sehr unzufrieden mit der ersten Halbzeit: „Wir haben nur in den letzten Minuten der ersten Halbzeit etwas Energie in die Partie gebracht und prompt die Führung behauptet. Bei der Suche nach Konstanz dürfen wir aber auch bei für unseren Tabellenstand unwichtigen Partien nicht so auftreten. Jedes Spiel ist für die Entwicklung eines jeden und des Teams von enormer Bedeutung!“
Den Schwung aus den letzten Minuten der ersten Halbzeit nahmen die Albatrosse mit in die Zweite. Durch gut herausgespielte Würfe und einfache Penetrations bauten die Hausherren die Führung auf 53:35 (23. Minute) aus, welche zeitgleich die höchste Führung im Spiel bedeuten sollte. Nach der fälligen Auszeit des Gästetrainers Hakim Attia spielten allerdings wieder nur die Gäste von der Oker. Punkt für Punkt erarbeiteten sie sich an die jungen Albatrosse heran und belohnten sich in der 36. Minute mit ihrer ersten Führung des Spiels, die sie bis zur 39. Minute auf 73:69 ausbauten. Nun witterten die Braunschweiger die Chance auf den Sieg.
Erst Leon Tolksdorf mit einfachen Punkten am Korb und dann Alexander Blessig mit einem schnellen Dreier aus dem Rebound heraus, stellten allerdings wieder eine knappe 74:73 Führung her. Den nun folgenden verworfenen Wurf der Niedersachsen sammelte Niklas Ney ein und wurde prompt gefoult. Ney wie auch Blessig beim Stop-The-Clock-Spiel der Braunschweiger danach traf nur einen von zwei Freiwürfen und so hatte Braunschweig beim Rückstand von 76:73 sechs Sekunden Zeit sich doch noch in die Verlängerung zu retten. Beim Versuch eines Dreiers foulte David Herwig Johannes Kooymann, der nur einen der drei Freiwürfe verwerten konnte. So stand am Ende ein mehr als glücklicher Sieg auf der Habenseite der Berliner. Positiv tat sich heute Gregor Hagemann hervor, dem man deutlich die Lust auf dieses Spiel angesehen hat.
„Solche Spiele sind immer ein Test für den Kopf und den Charakter der Spieler und des Teams - durch diesen Test sind wir heute durchgefallen“, zeigt sich Trainer Marius Huth nach dem Spiel verärgert. „Natürlich nehme ich auch einen Teil auf meine Kappe, da ich anders gewechselt habe als normal und ein paar Sachen ausprobiert habe. Trotzdem müssen wir als Team den Anspruch haben immer 100% körperlich und geistig da zu sein, egal wer auf dem Feld ist und gegen wen es geht.“
Am Donnerstag fährt dann der Großteil des Tross zum Nike International Junior Tournament nach Belgrad. Erst am 11.03.2012 geht es mit dem ersten Playoff-Heimspiel gegen die Baskets Akademie Weser-Ems aus Oldenburg weiter.