Albatrosse verlieren im Hexenkessel von Sarajevo
(22.1.) Mit 76:91 (40:34) unterlagen die Albatrosse bei KK Bosna Sarajevo. Nach drei ausgeglichenen Vierteln riss im letzten Abschnitt der Faden und – frenetisch angefeuert von ihrem Publikum – drehten die Gastgeber auf. ALBA fand in den letzten zehn Minuten kein Mittel gegen die aggressiven Bosnier, auch ein kämpferischer Auftritt von Sascha Rasic (18 Punkte, 3 Assists) konnte das Ausscheiden im ULEB Cup nicht verhindern.
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Sehr nervös begannen beide Kontrahenten dieses wichtige Spiel. ALBA ging durch Femerling 2:0 in Führung, doch dann fiel auf beiden Seiten minutenlang kein Korb. Schnell hatten die Albatrosse fünf Teamfouls gesammelt und so erzielte Bavcic die ersten Punkte für die Bosnier von der Freiwurflinie. Die Gastgeber blieben schwach in ihrer Wurfausbeute, was Patrick Femerling und Goran Nikolic nutzten um ihr Team 14:7 in Front zu bringen. Danach fing sich Sarajevo und holte mit einem Lauf auf 13:14 auf. Mit der Sirene erzielte Dijon Thompson im Nachfassen den 16:13 Viertelendstand.
Den zweiten Abschnitt eröffneten die Albatrosse mit drei Dreiern in Folge (1x Nikolic, 2x Subotic) und setzten sich auf 27:18 ab. Dann ging offensiv der Rhythmus verloren, während Lance Williams für Bosna das Heft in die Hand nahm und sich mehrfach am Brett durchtankte. Auf 29:31 kamen sie heran, bis Sascha Rasic seinem Team von der Dreipunktelinie wieder etwas Luft verschaffte. Mit Ablauf der letzten Sekunden dieser Halbzeit netzte Julius Jenkins noch einmal ein – zur 40:34 Führung für ALBA zur Pause.
Auch nach Wiederanpfiff war die Nervosität beider Teams aufgrund der Bedeutung dieses Spiels spürbar. Wieder dauert es länger bis es zu Korberfolgen kam. Sarajevo fing sich schneller und glich in der 23. Minute aus. Nun war das Publikum voll im Spiel und feuerte die Bosnier lautstark an. Auf vier Punkte zog Sarajevo davon, aber der bis dato glücklose Julius Jenkins war jetzt zur Stelle und hielt sein Team mit Freiwürfen und zwei Dreiern im Spiel. Es war jetzt richtig Feuer in der Partie. Rasic glich aus der Ecke eiskalt zum 58:58 aus. Zum Ende des Viertels lag Bosna knapp 62:61 vorn.
In den letzten zehn Minuten verlor ALBA die Linie und die Bosnier drehten auf. Mit aggressiver Verteidigung zwangen sie die Albatrosse zu schwierigen Würfen (die nur noch selten ins Ziel fanden) und setzten sich auf 70:61 ab. Weiterhin lief bei ALBA nichts zusammen und die Gastgeber erhöhten durch einen Dreier von Pasalic auf 76:62 (35. Minute). Aleksandar Rasic brachte mit einem Dreier wieder Hoffnung, aber die entfesselt aufspielenden Bosnier ließen sich nicht beeindrucken und erzielten 2:30 vor dem Ende das das vorentscheidende 87:70. Rasic stemmte sich weiter gegen die Niederlage, aber es blieb klar und ALBA verlor schlussendlich 76:91. Damit sind die Albatrosse auf den fünften Rang abgerutscht und haben die Qualifikation für die nächste Runde knapp verpasst. Zwar steht man punktgleich mit Siauliai und Sarajevo in der Tabelle, aber im Dreiervergleich weist ALBA das schlechtere Korbverhältnis auf.
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Sehr nervös begannen beide Kontrahenten dieses wichtige Spiel. ALBA ging durch Femerling 2:0 in Führung, doch dann fiel auf beiden Seiten minutenlang kein Korb. Schnell hatten die Albatrosse fünf Teamfouls gesammelt und so erzielte Bavcic die ersten Punkte für die Bosnier von der Freiwurflinie. Die Gastgeber blieben schwach in ihrer Wurfausbeute, was Patrick Femerling und Goran Nikolic nutzten um ihr Team 14:7 in Front zu bringen. Danach fing sich Sarajevo und holte mit einem Lauf auf 13:14 auf. Mit der Sirene erzielte Dijon Thompson im Nachfassen den 16:13 Viertelendstand.
Den zweiten Abschnitt eröffneten die Albatrosse mit drei Dreiern in Folge (1x Nikolic, 2x Subotic) und setzten sich auf 27:18 ab. Dann ging offensiv der Rhythmus verloren, während Lance Williams für Bosna das Heft in die Hand nahm und sich mehrfach am Brett durchtankte. Auf 29:31 kamen sie heran, bis Sascha Rasic seinem Team von der Dreipunktelinie wieder etwas Luft verschaffte. Mit Ablauf der letzten Sekunden dieser Halbzeit netzte Julius Jenkins noch einmal ein – zur 40:34 Führung für ALBA zur Pause.
Auch nach Wiederanpfiff war die Nervosität beider Teams aufgrund der Bedeutung dieses Spiels spürbar. Wieder dauert es länger bis es zu Korberfolgen kam. Sarajevo fing sich schneller und glich in der 23. Minute aus. Nun war das Publikum voll im Spiel und feuerte die Bosnier lautstark an. Auf vier Punkte zog Sarajevo davon, aber der bis dato glücklose Julius Jenkins war jetzt zur Stelle und hielt sein Team mit Freiwürfen und zwei Dreiern im Spiel. Es war jetzt richtig Feuer in der Partie. Rasic glich aus der Ecke eiskalt zum 58:58 aus. Zum Ende des Viertels lag Bosna knapp 62:61 vorn.
In den letzten zehn Minuten verlor ALBA die Linie und die Bosnier drehten auf. Mit aggressiver Verteidigung zwangen sie die Albatrosse zu schwierigen Würfen (die nur noch selten ins Ziel fanden) und setzten sich auf 70:61 ab. Weiterhin lief bei ALBA nichts zusammen und die Gastgeber erhöhten durch einen Dreier von Pasalic auf 76:62 (35. Minute). Aleksandar Rasic brachte mit einem Dreier wieder Hoffnung, aber die entfesselt aufspielenden Bosnier ließen sich nicht beeindrucken und erzielten 2:30 vor dem Ende das das vorentscheidende 87:70. Rasic stemmte sich weiter gegen die Niederlage, aber es blieb klar und ALBA verlor schlussendlich 76:91. Damit sind die Albatrosse auf den fünften Rang abgerutscht und haben die Qualifikation für die nächste Runde knapp verpasst. Zwar steht man punktgleich mit Siauliai und Sarajevo in der Tabelle, aber im Dreiervergleich weist ALBA das schlechtere Korbverhältnis auf.
erstellt am 22.01.2008




