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Wie weit kommt das Nationalteam bei der WM?
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ALBA mit dem „Stern des Sports“ in Silber ausgezeichnet
Der ALBA BERLIN Basketballteam e.V. wurde für das Projekt „MBA – Mädchen Basketball Aktion“ mit dem „Stern des Sports“ in Silber ausgezeichnet.mehr

Mithat Demirel im Mittagsmagazin am Donnerstag
Am Donnerstag um ca. 13:45 Uhr könnt ihr unseren Team Manager Mithat Demirel als Talkgast im Sportblock des ARD-Mittagsmagazins sehen und hören.

Highlights vom Testspiel im Trainingslager
Schaut euch hier die Highlights vom 87:70-Testspielsieg gegen den slowenischen Club Pivovarna Lasko zum Ende des Trainingslagers in Kranjska Gora an.mehr

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Sieg gegen Real Madrid gleitet in allerletzter Sekunde aus der Hand

(12.3.) In buchstäblich letzter Sekunde kassierte das Team von Luka Pavicevic bei seinem Euroleague-Abschluss in Madrid eine 82:83-Niederlage. Mit einem wilden Distanzwurf wendete Raul Lopez den Berliner Favoritensturz mit der Schlusssirene ab. Trotz der Niederlage können die Albatros um Blagota Sekulic (21 Punkte, 8 Rebounds) und Julius Jenkins (17) mit Stolz auf eine hervorragende Saison unter Europas Besten zurückblicken.



Blagota Sekulic zeigte seine bisher bestes Saisonleistung mit 21 Punkten und 8 Rebounds
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Da der etamäßige Starting Point Guard Steffen Hamann (sowie Sascha Nadjfeji) durch einen Magen-Darm-Virus angeschlagen war, stand dieses Mal Rashad Wright in der Startformation. ALBA kam gut ins Spiel beim spanischen Rekordmeister: Nachdem Real Madrid über Reyes und Hervelle 6:2 in Führung gegangen war, konterten die Albatrosse mit Sesay und Chubb, die sich am Brett schön durchsetzten und einen 7:0-Lauf zum 11:6 produzierten. Die nächsten Minuten waren von vielen Fehlwürfen auf beiden Seiten geprägt. Die Madrilenen angelten sich jedoch mehrfach den Offensivrebound und konnten nach weiteren Punkten von Hervelle die Führung zurück erobern. Eine Minute vor der Viertelpause lagen die Berliner mit 11:15 zurück, aber Julius Jenkins verkürzte mit dem Dreier aus der Ecke wieder auf einen Zähler. Die letzten Punkte des Viertels erzielte Madrids Kennedy Winston zum 17:14.

Julius Jenkins mit 17 Punkten bei 5/5 Dreiern
Casey Jacoben eröffnete den zweiten Abschnitt mit einem Dreipunktespiel und wenig später kam auch Blagota Sekulic zu den ersten Punkten gegen sein Ex-Team. Er erzielte sieben Zähler in Folge (zwei Korbleger und ein Dreipunktespiel) und brachte seine Farben 24:19 in Front. Obwohl es für die Albatrosse um nichts mehr ging, legten sie sich in der Verteidigung ins Zeug. Adam Chubb agierte dabei leider etwas ungestüm und kassierte binnen kürzester Zeit drei Fouls. So musste er mit vier persönlichen Verwarnungen schnell wieder auf der Bank Platz nehmen. Blagota Sekulic kam zurück und trat gleich wieder sehr positiv in Erscheinung. Drei mal war er am offensiven Brett mit Tip-ins zur Stelle und brachte die Hauptstädter, die zwischenzeitlich wieder in Rückstand geraten waren, in der 18. Minute mit 35:31 in Führung. Massey und Reyes glichen für die Gastgeber erneut aus, doch McElroy per Putback und Jenkins für Drei erhöhten auf 40:37. Massey traf allerdings mit der Sirene auch noch einmal aus 6,25 Metern, so dass es Kopf an Kopf mit 40:40 in die Kabine ging.

Auch nach der Pause kam kein Bruch ins ALBA-Spiel. Sekulic begann erneut stark am Brett und schenkte seinem Gegenüber Felipe Reyes den Hakenwurf ein. Sesay setzte sich ebenfalls aus der Halbdistanz durch, während Bullock und Hervelle auf Seiten der Spanier zum 44:44 trafen. Wright mit zwei Dreiern in Folge, nach dem er in Halbzeit eins stets aus dieser Distanz verworfen hatte, sowie Sekulic mit zwei Freiwürfen setzten die Albatrosse wieder auf 52:46 ab. Madrid kam über den starken Hervelle zurück, doch Jacobsen und Nadjfeji, der trotz Krankheit zum Kurzeinsatz kam, legten erneut vor. Alex Mumbru mit fünf Zählern in Serie glich erneut aus, bevor Dojcin und Bullock In der letzten Minute Punkte zum 61:61-Viertelendstand austauschten.

Kämpfer Dragan Dojcin (7 Punkte, 4 Rebounds) tat alles, um in Madrid zu gewinnen
Es wurde hitziger: Die Intensität stieg und Spieler beider Lager gerieten immer häufiger aneinander. Die Hausherren kamen angetrieben vom Energizer Llull besser in Fahrt und drohten sich abzusetzen. Massey erhöhte auf 68:63, doch Rashad Wright antwortete mit einem ganz wichtigen Dreier aus der Ecke mit Ablauf der 24 Sekunden Angriffszeit. Nachdem Dragan Dojcin nach Ballverlust an der Mittellinie ein unsportliches Foul kassierte, gingen die Spanier wieder drei Punkte in Führung. Aber für Dojcin schien das nur eine Initialzündung zu sein - plötzlich war ALBAs Power Forward voll da: Hinten sammelte er Rebounds ein und erkämpfte Ballgewinne. Vorne war mit einem Dreier zum Ausgleich zur Stelle und traf anschließend zwei Freiwürfe zur 75:73 Berlin-Führung. ALBA verteidigte weiter bissig und ließ Madrid selten punkten. Julius Jenkins übernahm im Angriff Verantwortung und versenkte erst einen Dreier mit ganz viel Körperkontakt und anschließend einen Fastbreak-Korbleger zum 80:73. Drei Minuten waren noch zu spielen und es roch nach einem Sieg für die Hauptstädter. Aber Madrid ist in dieser Saison berüchtigt für seine Comebacks. So auch in diesem Spiel: Lopez und Bullock netzten für Drei ein, so dass ALBA 40 Sekunden vor Schluss nur noch mit einem Punkt vorn lag. Die Albatrosse konnten den Ball nicht mehr im Korb unterbringen und mussten mit Entsetzen ansehen, wie Raul Lopez, eigentlich exzellent von Immanuel McElroy verteidigt, mit der Schlusssirene einen äußerst schwierigen Wurf zum 83:82 für Real traf.

Sprachlos blieb die Mannschaft von Luka Pavicevic auf dem Parkett zurück - in diesem Moment noch nicht in der Lage, sich über die bärenstarke Vorstellung beim erfolgreichsten Team Europas zu freuen. Zu schmerzhaft war die hauchdünne Niederlage. Aber dennoch: Die Albatrosse haben sich auch im letzten Spiel ihrer Euroleaguesaison hervorragend präsentiert. Wie schon im Hinspiel gegen Real (84:87) und in der Partie gegen Maccabi (70:76) am vergangenen Donnerstag hatten sie ihre Gegner in der so hochkarätig besetzten TOP16-Gruppe F am Rande einer Niederlage. Dass ALBA nach dem TOP16 ausscheidet, war schon vor dem Spiel und klar sie befinden sich in bester Gesellschaft: Auch der letztjährige Finalst Maccabi Tel Aviv muss die Segel streichen, während der FC Barcelona als Erster und Real Madrid als Zweitplatzierter ins Viertelfinale einziehen.

Die Berliner können sich erhobenen Hauptes aus der Königsklasse Europas verabschieden und sich nun mit aller Energie in die Bundesliga-Rückrunde stürzen, wo es gilt, um den ersten Tabellenplatz zu kämpfen. Das erste wichtige Spiel von einer ganzen Serie von richtungsweisenden BBL-Begegnungen in den nächsten Wochen findet am kommenden Sonntag um 17 Uhr in der o2 World statt. Gegner ist EnBW Ludwigsburg, bei denen sich die Albatrosse im Hinspiel noch geschlagen geben mussten. Tickets für die wichtige Partie sind noch in allen Kategorien erhältlich. Zum Ticketshop >>
 
erstellt am 12.03.2009