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Wie weit kommt das Nationalteam bei der WM?
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ALBA mit dem „Stern des Sports“ in Silber ausgezeichnet
Der ALBA BERLIN Basketballteam e.V. wurde für das Projekt „MBA – Mädchen Basketball Aktion“ mit dem „Stern des Sports“ in Silber ausgezeichnet.mehr

Mithat Demirel im Mittagsmagazin am Donnerstag
Am Donnerstag um ca. 13:45 Uhr könnt ihr unseren Team Manager Mithat Demirel als Talkgast im Sportblock des ARD-Mittagsmagazins sehen und hören.

Highlights vom Testspiel im Trainingslager
Schaut euch hier die Highlights vom 87:70-Testspielsieg gegen den slowenischen Club Pivovarna Lasko zum Ende des Trainingslagers in Kranjska Gora an.mehr

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Am Dienstag in Athen erstes Endspiel um Euroleague-Einzug

Die erste Hürde hat ALBA BERLIN in der Euroleague-Qualifikation bravourös gemeistert. Um wie in der letzten Saison auch 2009/2010 die besten europäischen Basketballteams an die Spree in die O2 World zu holen, muss das Team von Trainer Luka Pavicevic aber noch einen weiteren Gegner in die Knie zwingen und der heißt BC Athen-Maroussi. Schon am kommenden Dienstag (6. Oktober, 20 Uhr MEZ) erwartet das Stadtteilteam aus dem Norden der griechischen Metropole die Albatrosse zum Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde.



Das Team von Luka Pavicevic muss in der Arena von Euroleague-Supermacht Olympiakos Piräus (Sportpalast "Frieden & Freundschaft") antreten, in die Maroussi für dieses besondere Spiel umgezogen ist. Das Rückspiel steht fünf Tage später (Sonntag, 11. Oktober, 17 Uhr) in der Berliner o2 World auf dem Programm.

Als eines von acht Teams aus dem Großraum Athen in der griechischen Liga steht Maroussi an der Ägäis immer etwas im Schatten der Giganten Panathinaikos und Olympiakos, hat sein Mauerblümchendasein in den letzten Jahren aber mit beachtlichen sportlichen Resultaten veredelt. Erst 1999 nach 18 Jahren in der 2. Liga wieder aufgestiegen, feierte der Traditionsclub 2001 mit dem Gewinn des Saporta Cups seinen ersten europäischen Titel, erreichte 2002 (mit dem Deutschen Michael Koch) im Korac Cup immerhin das Halbfinale und 2004 das Finale der FIBA-Europe League. Daheim in Griechenland hat sich Maroussi in den letzten zehn Jahren neben Aris Saloniki sowie AEK und Panionios Athen als einer der schärfsten Widersacher der beiden übermächtigen Topteams Panathinaikos und Olympiakos etabliert. 2004 erreichte Maroussi (unter Nationalcoach Panagiotis Giannakis und mit dem jungen Vassilis Spanoulis) das Finale, in den folgenden fünf Jahren immer die Playoffs und dreimal das Halbfinale.

Von Olympiakos ausgeliehen: der ehemalige griechische Nationalspieler Michalis Pelekanos
Trotz solcher Erfolge muss sich Maroussi in Athen jedoch mit einem geringen Zuschauerzuspruch begnügen. In der letzten Saison verzeichnete man im Schnitt nur 600 Zuschauer in der kleinen Sporthalle von Maroussi. In der Euroleague-Quali muss Maroussi, um die Euroleague-Standards zu erfüllen, zudem noch umziehen – gegen Aris in die Athener Olympiahalle, gegen ALBA nach Piräus. Am Freitag beim 89:60 über Aris verloren sich 1.600 Zuschauer in der riesigen Athener Olympia-Halle – ca. die Hälfte davon aus Saloniki. Vor dem Spiel gegen ALBA im „Frieden & Freundschaft“ (14.700 Plätze) erklärt Maroussi deshalb den Kampf um den dritten griechischen Europaliga-Startplatz zur „nationalen Sache“ und mobilisiert auf allen Kanälen für das Spiel.

Beim Erfolg über das namhaft verstärkte Team aus Saloniki überzeugte Maroussi vor allem mit mannschaftlicher Geschlossenheit, was etwas überrascht, weil Maroussi im Sommer mehrere Stars gehen lassen musste und mit US-Spielmacher Billy Keys, Nationalspieler Kostas Kaimakoglou, Routinier Diamantopoulos und Center-Talent Mavroidis nur vier letztjährige Leistungsträger im neuen Team übrig geblieben sind.

Vor kurzem noch für ALBA aktiv (bei "20 Jahre ALBA") und jetzt für die nächsten beiden Spiele Gegner: Stephen Arigbabu
Mit Giorgios Bartzokas, der 2003 als Assistent von Panagiotis Giannakis in Maroussi die Trainerlaufbahn einschlug und von 2006 bis 2009 Olympia Larissa als Head Coach anführte, steht zudem ein neuer Cheftrainer an der Seitenlinie, dem es aber offenbar in kürzester Zeit gelungen ist, alteingesessene Spieler und Neuzugänge zu einer eingeschworenen Einheit zu formen. US-Center Jared Homan (von Cibona Zagreb), der kanadische Power Forward Levon Kendall (von Panionios) und der von Olympiakos ausgeliehene Forward Michalis Pelekanos bringen dabei Europaliga-Erfahrung mit nach Maroussi. US-Guard Jamon Gordon spielte in der letzten Saison für Quakenbrück, Köln und in Split. Mit Marios Batis und Ex-Albatros Stephen Arigbabu brachte Bartzokas zudem zwei Bankspieler seines Vertrauens aus Larissa mit nach Maroussi.

BC Maroussi
Nr. Name Position Alter Größe National.
4 Epamein. Papantoniou G 19 190 GRE
5 Billy Keys G 31 188 USA
7 Michalis Pelekanos G 28 198 GRE
8 Marios Batis G 29 188 GRE
9 Jared Homan C 26 208 USA
10 Giorgios Diamantopoulos G 29 192 GRE
11 Dimitrios Mavroidis C 24 208 GRE
12 Pat Calathes F 23 208 GRE
13 Stephen Arigbabu C 37 205 GER
14 Levon Kendall C 25 209 CAN
15 Kostas Kaimakoglou F 26 205 GRE
22 Jamon Gordon G 25 191 USA
Head Coach Giorgios Bartzokas (44)        

BC Maroussi: Resultate der letzten fünf Wochen
05.09. Perama - Maroussi 67:84 (S) Testspiel
11.09. Ilisiakos Athen - Maroussi 62:87 (S) Turnier in Preveza
12.09. Maroussi – Hemofarm Vrsac/SRB 82:90 (N) Turnier in Preveza
13.09. Kavala - Maroussi 60:71 (S) Turnier in Preveza
18.09. Athen-Peristeri - Maroussi 56:72 (S) Testspiel
19.09. AEK Athen - Maroussi 70:77 (S) Testspiel
23.09. Panionios Athen - Maroussi 57:88 (S) Testspiel
25.09. AEK Athen - Maroussi 60:71 (S) Testspiel
29.09. Aris – Maroussi 69:67 (N) EL-Quali, 1. Runde Hinspiel
02.10. Maroussi – Aris 89:60 (S) EL-Quali, 1. Runde Rückspiel
 
erstellt am 05.10.2009