Vorspiel: Aris zum dritten Mal in Berlin
Drei Spielstätten waren bisher die Heimat von ALBA BERLIN. Ab Dienstag ist Aris Saloniki der erste Club, der ALBA im Europapokal schon in allen drei Arenen gegenüberstand.
Die Albatrosse spielten bis 1996 in der Sporthalle Charlottenburg, bis 2008 in der Max-Schmeling-Halle sowie seit eineinhalb Jahren in der o2 World. Zum ersten Mal kamen die "Gelben" am 13. Dezember 1995 im Korac Cup an die Spree – zu einem enorm wichtigen Spiel in der "Sömmeringhalle", denn in der Gruppe C stritten sich ALBA und Aris damals hinter dem früh enteilten Fortitudo Bologna um den zweiten Platz, der zum Einzug ins Viertelfinale berechtigte.
Nach einer unglücklichen Hinrundenniederlage in Saloniki musste ALBA die Nordgriechen unbedingt bezwingen, um seine Chance auf den Einzug ins Viertelfinale zu wahren. In der bis unters Dach gefüllten Sporthalle Charlottenburg sorgte vor allem Sasa Obradovic mit einer seiner wohl besten Leistungen im ALBA-Trikot (36 Punkte, 6 Assists und 6 Steals) dafür, dass ALBA von der ersten Sekunde an das Geschehen kontrollierte und die knifflige Aufgabe mit 104:86 souverän löste. Die 36 Zähler des damaligen ALBA-Regisseurs waren für viele Jahre der höchste Score, den je ein ALBA-Spieler im Europapokal erzielt hat. Der vereinsinterne Rekord wurde erst zwölf Jahre später durch Bobby Browns 44 Punkte im Verlängerungsdrama gegen Bosna Sarajevo übertroffen.
Das zweite Aris-Gastspiel am 8. November 2005 in der Max-Schmeling-Halle war um Vieles spannender und dramatischer. Mike Penberthy glänzte im Auftaktspiel der Saison im ULEB Cup mit 31 Punkten (7/13 Dreier), doch die Griechen hatten in Gestalt ihres US-Guards Corey Brewer (28 Punkte, 6/9 Dreier) eine genauso treffsichere Antwort, so dass sich keine Mannschaft absetzen konnte. Als Nenad Canak sechs Sekunden vor dem Ende zum 86-86 ausglich, richteten sich die über 7.000 Zuschauer schon auf eine Verlängerung ein, doch Corey Brewer schnappte sich den Ball, dribbelte einmal über das ganze Feld und schoss Aris mit der Sirene zum glücklichen 89-86 Sieg der Griechen. Aus dem damaligen ALBA-Team steht nun nur Philip Zwiener noch im ALBA-Aufgebot. Bei Aris Saloniki ist aus der Saison 2005/2006 kein einziger Spieler mehr dabei.
Korac Cup 1995/1996, Rückspiel (13/12/1995)
ALBA BERLIN – Aris Saloniki 104:86
ALBA: Obradovic 36 (6 as, 6 st), Rödl 25 (10 rb, 5 as, 5 st), Alibegovic 19, Baeck 10, Öztürk 6, Lütcke 5, Behnke 3, Tomic, Pesic.
Aris: Angelidis 22, Sioutis 16, Ellis 12, Gouda 12, Chrysanthopoulos 11, Misounof 5, Liadelis 4, Jovanovic 4, Moraitis, Poumaris,
ULEB Cup 2005/2006, Rückspiel (08/11/2005)
ALBA BERLIN – Aris Saloniki 86:89
ALBA: Penberthy 31, Stanojevic 19, Greene 13, Mamic 12 (6 as), Lollis 6 (10 rb), Canak 5, Price (6 as), Arigbabu, Mazeika.
Aris: Brewer 28, Padius 18, Castle 17, Wilkinson 10, Koul 10, Asimakopoulos 3, Orfanos 2, Haritopoulos 1, Stack, Sigalas, Kamberidis.
Die bisherigen Spiele gegen Aris (Bilanz 1:3)
Gesamtbilanz gegen griechische Clubs
14 Siege – 22 Niederlagen (in Berlin 8–10)
(Europaliga 11-15 / andere Wettbewerbe 3-7)
Höchster Sieg:
104:71 am 12. 03. 1998 über PAOK Saloniki (Europaliga)
Höchste Niederlage:
65:94 am 12. 11. 1999 bei Olympiakos (Europaliga)
Mike Penberthy (r.)
Das zweite Aris-Gastspiel am 8. November 2005 in der Max-Schmeling-Halle war um Vieles spannender und dramatischer. Mike Penberthy glänzte im Auftaktspiel der Saison im ULEB Cup mit 31 Punkten (7/13 Dreier), doch die Griechen hatten in Gestalt ihres US-Guards Corey Brewer (28 Punkte, 6/9 Dreier) eine genauso treffsichere Antwort, so dass sich keine Mannschaft absetzen konnte. Als Nenad Canak sechs Sekunden vor dem Ende zum 86-86 ausglich, richteten sich die über 7.000 Zuschauer schon auf eine Verlängerung ein, doch Corey Brewer schnappte sich den Ball, dribbelte einmal über das ganze Feld und schoss Aris mit der Sirene zum glücklichen 89-86 Sieg der Griechen. Aus dem damaligen ALBA-Team steht nun nur Philip Zwiener noch im ALBA-Aufgebot. Bei Aris Saloniki ist aus der Saison 2005/2006 kein einziger Spieler mehr dabei.
Korac Cup 1995/1996, Rückspiel (13/12/1995)
ALBA BERLIN – Aris Saloniki 104:86
ALBA: Obradovic 36 (6 as, 6 st), Rödl 25 (10 rb, 5 as, 5 st), Alibegovic 19, Baeck 10, Öztürk 6, Lütcke 5, Behnke 3, Tomic, Pesic.
Aris: Angelidis 22, Sioutis 16, Ellis 12, Gouda 12, Chrysanthopoulos 11, Misounof 5, Liadelis 4, Jovanovic 4, Moraitis, Poumaris,
ULEB Cup 2005/2006, Rückspiel (08/11/2005)
ALBA BERLIN – Aris Saloniki 86:89
ALBA: Penberthy 31, Stanojevic 19, Greene 13, Mamic 12 (6 as), Lollis 6 (10 rb), Canak 5, Price (6 as), Arigbabu, Mazeika.
Aris: Brewer 28, Padius 18, Castle 17, Wilkinson 10, Koul 10, Asimakopoulos 3, Orfanos 2, Haritopoulos 1, Stack, Sigalas, Kamberidis.
Die bisherigen Spiele gegen Aris (Bilanz 1:3)
| Datum | Ort (Wettbewerb) | Result | Topscorer |
| 22.11.1995 | Saloniki (Korac Cup) | 79:81 | Liadelis 21 – Alibegovic 19 |
| 13.12.1995 | Berlin (Korac Cup) | 104:86 | Obradovic 36 – Angelidis 22 |
| 08.11.2005 | Berlin (ULEB Cup) | 86:89 | Penberthy 31 – Brewer 28 |
| 13.12.2005 | Saloniki (ULEB Cup) | 80:97 | Stanojevic 17 - Stack 29 |
Gesamtbilanz gegen griechische Clubs
14 Siege – 22 Niederlagen (in Berlin 8–10)
(Europaliga 11-15 / andere Wettbewerbe 3-7)
Höchster Sieg:
104:71 am 12. 03. 1998 über PAOK Saloniki (Europaliga)
Höchste Niederlage:
65:94 am 12. 11. 1999 bei Olympiakos (Europaliga)
erstellt am 03.02.2010




