Tabellenführung mit klarem Sieg bei den Köln 99ers verteidigt
(12.10.) Mit 79:58 setzte sich ALBA BERLIN ohne Probleme bei den Köln 99ers durch und bleibt damit an der Tabellenspitze der Basketball Bundesliga. Ab dem zweiten Viertel dominierten die Hauptstädter die jungen Kölner defensiv wie offensiv. In einem sehr ausgeglichen punktenden ALBA-Team hatten am Ende Sascha Nadjfeji (15) und Ansu Sesay (14) die meisten Zähler auf ihrem Konto.
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In einer zerfahrenen Anfangsphase konnte sich zunächst keines der beiden Teams absetzen. Jeremy Hunt war Kölns Aktivposten in den ersten Minuten und brachte sein Team mit 5:2 in Front. Steffen Hamann und Julius Jenkins, der heute mit sieben Korbvorlagen erneut als starker Passgeber glänzte, antworteten mit jeweils einem Dreier zur ersten ALBA-Führung. Beide Kontrahenten schenkten sich nichts und die Partie blieb bei ständig wechselnder Führung offen. ALBA-Cheftrainer Luka Pavicevic rotierte schnell kräftig durch und so war es der eingewechselte Casey Jacobsen (12 Punkte, 4/4 Dreiern), der seine Mannschaft kurz vor der Pause von jenseits der Dreipunktelinie mit 17:16 in Führung schoss. Dem ebenfalls von der Bank gekommenen Kölner Tibor Pleiß gelang kurz vor dem Viertelpausen-Horn noch ein Tipp-Dunk zur hauchdünnen 18:17 Führung für die Hausherren.
Nachdem Köln in der 13. Minute noch einmal auf 24:21 vorgelegt hatte, übernahmen in der Folge immer mehr die Albatrosse das Kommando. Stück für Stück gewannen sie mehr Sicherheit in ihrem Spiel. In der 17. Minute sorgte Power Forward Ansu Sesay mit zwei Freiwürfen sowie einem Dreier und einem Block in der Defense für die bis dato höchste ALBA-Führung von 33:28. Das Team von Luka Pavicevic machten den Gastgebern in der Verteidigung das Leben nun schwerer, wo den Rheinländern anfangs vor allem zu viele Offensivrebounds gestattet wurden. ALBA war auf sieben Zähler davon, doch wenige Sekunden vor der Pause konnte Kölns Topscorer Zarryon Fereti noch zum 33:38-Halbzeitstand aus Sicht der 99ers verkürzen.
In der zweiten Halbzeit legten die Albatrosse einen Blitzstart hin: Mit einem 9:2-Lauf wurden gleich klare Verhältnisse geschaffen und die Führung auf 47:35 ausgebaut. Dabei wurden die Gastgeber immer wieder zu Ballverlusten und schwierigen Würfen gezwungen. ALBA schien nun absolut Herr der Lage zu sein und den Kölnern ging zusehends die Energie, mit der sie in der erste Halbzeit noch aufgetreten waren, aus. Fünf Punkte von Tibor Pleiß ließen auf Rheinländer-Seite noch einmal Hoffnung aufkeimen, aber die Berliner ließen sich nicht aus dem Rhythmus bringen und gingen mit einem komfortablen 61:46-Vorsprung ins letzte Viertel.
Nachdem Jacobsen den letzten Abschnitt mit einem Dreier eröffnet hatte, bot sich Köln noch einmal kurz die Chance, den Rückstand etwas aufzuholen. ALBA erzielte bis zur 34. Minute keinen Korb mehr, doch die Kölner nutzten ihren Freiwürfe nicht konsequent. Schnell waren die Berliner wieder obenauf und bauten den Vorsprung bis auf 20 Punkte aus. Die Partie war längst entschieden, auch wenn die Gastgeber weiter dagegen kämpften. Am Schluss gewann ALBA dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung klar mit 79:58. Vor allem in der Verteidigung hatten die Albatrosse Köln nach der Halbzeit den Zahn gezogen. So hatte zum Beispiel Immanuel McElroy, der offensiv einen schwarzen Tag erwischte, in der Defense umso härter geschufftet. Besonders die Kölner Außenspieler waren komplett abgemeldet worden.
Bereits am kommenden Mittwoch treten die Albatrosse schon zum nächsten Auswärtsspiel an: In einer vorgezogenen Partie des achten Spieltages erwartet EnBW Ludwigsburg (mit 3:1 Siegen in die Saison gestartet) ALBA BERLIN um 19:30 Uhr (live auf BBL.TV).
Drasko Prodanovic (Köln 99ers):
Wir sind heute aufgetreten wie ein Team. Zum Ende haben wir auch den jüngeren Spielern eine Chance gegeben sich gegen eine sehr starke Mannschaft aus Berlin zu beweisen. Das war heute Basketball auf hohem Niveau. Die Berliner haben ihre Erfahrung zum Ende ausgespielt. Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf deutlich wider. Die erste Halbzeit haben wir gut mitgehalten, dort konnte man sehen welche Qualität in unserer Mannschaft steckt. Unsere Glückwünsche gehen an Luca Pavicevic und sein Team.
Luka Pavicevic (ALBA BERLIN):
Ich gratuliere meiner Mannschaft zu einer sehr konzentrierten Leistung. Wir sind als favorisierte Mannschaft hier angereist und haben das getan, was nötig war, um zu gewinnen. Nachdem wir den Offensiv-Rebound der Gegner kontrolliert haben, sind wir zu einfachen Fastbreaks gekommen und haben das Spiel verdient gewonnen. Ich wünsche Drasko Prodanovic und seinem Team alles Gute für die restliche Saison. Das Team hat gegen Oldenburg bewiesen, welche Stärke in ihnen steckt.
Julius Jenkins gab 7 Assists
Nachdem Köln in der 13. Minute noch einmal auf 24:21 vorgelegt hatte, übernahmen in der Folge immer mehr die Albatrosse das Kommando. Stück für Stück gewannen sie mehr Sicherheit in ihrem Spiel. In der 17. Minute sorgte Power Forward Ansu Sesay mit zwei Freiwürfen sowie einem Dreier und einem Block in der Defense für die bis dato höchste ALBA-Führung von 33:28. Das Team von Luka Pavicevic machten den Gastgebern in der Verteidigung das Leben nun schwerer, wo den Rheinländern anfangs vor allem zu viele Offensivrebounds gestattet wurden. ALBA war auf sieben Zähler davon, doch wenige Sekunden vor der Pause konnte Kölns Topscorer Zarryon Fereti noch zum 33:38-Halbzeitstand aus Sicht der 99ers verkürzen.
Rashad Wright (13 Punkte, 4 Rebounds) zeigte seine Qualitäten als Scorer
Nachdem Jacobsen den letzten Abschnitt mit einem Dreier eröffnet hatte, bot sich Köln noch einmal kurz die Chance, den Rückstand etwas aufzuholen. ALBA erzielte bis zur 34. Minute keinen Korb mehr, doch die Kölner nutzten ihren Freiwürfe nicht konsequent. Schnell waren die Berliner wieder obenauf und bauten den Vorsprung bis auf 20 Punkte aus. Die Partie war längst entschieden, auch wenn die Gastgeber weiter dagegen kämpften. Am Schluss gewann ALBA dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung klar mit 79:58. Vor allem in der Verteidigung hatten die Albatrosse Köln nach der Halbzeit den Zahn gezogen. So hatte zum Beispiel Immanuel McElroy, der offensiv einen schwarzen Tag erwischte, in der Defense umso härter geschufftet. Besonders die Kölner Außenspieler waren komplett abgemeldet worden.
Bereits am kommenden Mittwoch treten die Albatrosse schon zum nächsten Auswärtsspiel an: In einer vorgezogenen Partie des achten Spieltages erwartet EnBW Ludwigsburg (mit 3:1 Siegen in die Saison gestartet) ALBA BERLIN um 19:30 Uhr (live auf BBL.TV).
Stimmen zum Spiel
Drasko Prodanovic (Köln 99ers):
Wir sind heute aufgetreten wie ein Team. Zum Ende haben wir auch den jüngeren Spielern eine Chance gegeben sich gegen eine sehr starke Mannschaft aus Berlin zu beweisen. Das war heute Basketball auf hohem Niveau. Die Berliner haben ihre Erfahrung zum Ende ausgespielt. Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf deutlich wider. Die erste Halbzeit haben wir gut mitgehalten, dort konnte man sehen welche Qualität in unserer Mannschaft steckt. Unsere Glückwünsche gehen an Luca Pavicevic und sein Team.
Luka Pavicevic (ALBA BERLIN):
Ich gratuliere meiner Mannschaft zu einer sehr konzentrierten Leistung. Wir sind als favorisierte Mannschaft hier angereist und haben das getan, was nötig war, um zu gewinnen. Nachdem wir den Offensiv-Rebound der Gegner kontrolliert haben, sind wir zu einfachen Fastbreaks gekommen und haben das Spiel verdient gewonnen. Ich wünsche Drasko Prodanovic und seinem Team alles Gute für die restliche Saison. Das Team hat gegen Oldenburg bewiesen, welche Stärke in ihnen steckt.


