ALBA unterliegt beim türkischen Meister Fenerbahce
(30.10.) Mit 73:82 erlitt ALBA BERLIN gegen Fenerbahce Ülker Istanbul die erste Euroleague-Niederlage. Das Spiel verlief lange ausgeglichen, doch am Ende setzte sich die individuelle Klasse des türkischen Topclubs durch. In seinem ersten vollen Einsatz in der Euroleague kam Julius Jenkins auf 26 Punkte, gefolgt von Immanuel McElroy mit 15.
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Die Albatrosse starteten mit der nötigen Intensität in die Partie und gingen schnell in Führung. Mehreren Ballgewinnen in der Defense ließen sie Fastbreak-Punkte folgen und lagen 7:5 vorn. Bei den Gastgebern lief außer über Türkcan wenig zusammen, so dass Coach Bogdan Tanjevic schnell zur ersten Auszeit rief. Danach kamen die Türken besser ins Rollen und zogen ALBA mit einer Serie von Distanzwürfen davon. Das Team von Luka Pavicevic spielte immer wieder gute Angriffs-Situationen heraus, ließ aber viele einfache Zähler liegen. Kurz vor der Viertelpause drohten die Türken sich erstmals zweistellig abzusetzen, doch Sascha Nadjfeji hielt sein Team mit vier Punkten in Brettnähe im Spiel, so dass ALBA nach zehn Minuten nur noch mit 15:23 hinten lag.
Trotz Problemen im Defensivrebound startete ALBA stark in den zweiten Abschnitt. Mit einem 11:2-Lauf, der fast ausschließlich aus Ballgewinnen und Fastbreaks resultierte, gestalteten sie die Partie wieder ausgeglichen. Julius Jenkins schnitt durch die türkische Verteidigung wie Butter und machte in kürzester Zeit neun Punkte. Die Berliner hatten die Führung zurückerobert (27:25), kassierten aber nach einem normalen plus unsportlichen Foul von Dojcin vier Freiwürfe durch Türkcan und damit den erneuten Rückstand. Doch ALBA war in dieser Phase wacher, schaltete schneller von Angriff auf Verteidigung und ging in der 16. Minute durch McElroy folgerichtig wieder 31:29 in Führung. Nach wie vor blieben die Hausherren jedoch dominant im Rebound, wodurch sie immer wieder zu zweiten Wurfchancen kamen. Das Spiel blieb offen, die Türken lagen nach einem Dreier von Mrsic kurz vor der Pause wieder knapp vorn (38:35). Nach einem Korbleger von Immanuel McElroy und einem weiteren Dreier von Topscorer Mirsad Türkcan (25 Punkte) trennten sich beide Mannschaft zur Halbzeit mit 41:37 aus Istanbuler Sicht.
Nach dem Seitenwechsel gab es zunächst nur wenige Körbe zu bewundern und beide Teams brauchten Zeit, um Rhythmus zu finden. Wright versenkten den ersten Dreier für ALBA in dieser Partie und auch Julius Jenkins kam aus der Distanz in Fahrt. Zwei mal hintereinander traf er von jenseits der 6,25-Meter-Marke, doch auch Damir Mrsic lief von draußen heiß. Er traf auch unmögliche Würfe und konnte so verhindern, dass ALBA die Führung eroberte. Die Albatrosse spielten konzentriert weiter und bekamen den Rebound besser in den Griff. Julius Jenkins traf weiter hochprozentig, doch auch die Türken steigerten sich offensiv. Der 1,65 Meter große Marques Green traf seinen ersten Dreier und so lag Fenerbahce auch zur Viertelpause knapp mit 61:59 vorn.
Die Anfangsphase des letzten Abschnitts gehörte den Hausherren. ALBA blieb ohne Korberfolg, während Preldzic und Mrsic mit dem nächsten Dreier auf 66:59 erhöhten. Nach einer ALBA-Auszeit konterte Jenkins ebenfalls für Drei gegen die mittlerweile eingestreute Istanbuler Zonenverteidigung. Die Türken spielten nun immer mehr ihre individuelle Klasse aus und setzen sich angeführt vom Streaky-Shooter Mrsic Stück für Stück ab. Ansu Sesay, Casey Jacobsen und Julius Jenkins trafen jeweils nur einen Freiwurf und versäumten es, den Rückstand weiter zu verkürzen. Drei Minuten vor dem Ende versenkte Routinier Türkcan, der in der Schlussphase bei Fenerbahce wieder die Verantwortung trug, von jenseits der Dreilinie zur bis dato höchsten Führung von elf Punkten. Dieser Rückstand war nur noch schwer aufzuholen, doch Immanuel McElroy wollte sich nicht geschlagen geben und brachte sein Team mit einem Dreier und mit einem Dreipunktespiel noch mal heran. Fenerbahce spielte die letzten zwei Minuten jedoch mit Routine herunter und ließ sich den Sieg nicht mehr entreißen. So verloren die Albatrosse trotz einer starken Leistung mit 82:73 gegen am Ende abgezocktere Türken.
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Die Albatrosse starteten mit der nötigen Intensität in die Partie und gingen schnell in Führung. Mehreren Ballgewinnen in der Defense ließen sie Fastbreak-Punkte folgen und lagen 7:5 vorn. Bei den Gastgebern lief außer über Türkcan wenig zusammen, so dass Coach Bogdan Tanjevic schnell zur ersten Auszeit rief. Danach kamen die Türken besser ins Rollen und zogen ALBA mit einer Serie von Distanzwürfen davon. Das Team von Luka Pavicevic spielte immer wieder gute Angriffs-Situationen heraus, ließ aber viele einfache Zähler liegen. Kurz vor der Viertelpause drohten die Türken sich erstmals zweistellig abzusetzen, doch Sascha Nadjfeji hielt sein Team mit vier Punkten in Brettnähe im Spiel, so dass ALBA nach zehn Minuten nur noch mit 15:23 hinten lag.
Mit 26 Punkten stellte Julius Jenkins auch in der Euroleague seine Scorer-Fähigkeiten unter Beweis
Nach dem Seitenwechsel gab es zunächst nur wenige Körbe zu bewundern und beide Teams brauchten Zeit, um Rhythmus zu finden. Wright versenkten den ersten Dreier für ALBA in dieser Partie und auch Julius Jenkins kam aus der Distanz in Fahrt. Zwei mal hintereinander traf er von jenseits der 6,25-Meter-Marke, doch auch Damir Mrsic lief von draußen heiß. Er traf auch unmögliche Würfe und konnte so verhindern, dass ALBA die Führung eroberte. Die Albatrosse spielten konzentriert weiter und bekamen den Rebound besser in den Griff. Julius Jenkins traf weiter hochprozentig, doch auch die Türken steigerten sich offensiv. Der 1,65 Meter große Marques Green traf seinen ersten Dreier und so lag Fenerbahce auch zur Viertelpause knapp mit 61:59 vorn.
Immanuel McElroy (15 Punkte, 9 Rebounds) zeigte erneut sein Kämpferherz


