Souveräner Auswärtssieg beim BBL-Neuling Nördlingen
(16.11.) In einer von Beginn an eindeutigen Partie setzte sich ALBA BERLIN am Sonntag Nachmittag mit 72:42 beim Aufsteiger Giants Nördlingen durch. Gegen die massive Berliner Defensive fanden die Gastgeber bis zum Schluss kein Rezept, während ALBA routiniert seine Angriffe ausspielte. Topscorer der sehr mannschaftlich auftretenden Albatrosse war Casey Jacobsen mit 19 Zählern.
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Nach einem holprigen Start brachte Immanuel McElroy seine Mannschaft von der Freiwurflinie nach vier Minuten erstmalig, mit 6:5, in Führung. ALBA hatte sich mittlerweile gut auf die Defense der Gastgeber eingestellt, die stetig zwischen Mann- und Zonenverteidigung wechselte. Während Nördlingen lange kein Korberfolg mehr gelang, sorgten ein Fadeaway-Jumper von Chubb, der freie Dreier von Sesay und ein Freiwurf von Nadjfeji für sieben Punkte Vorsprung für die Berliner nach sechs Minuten. Der 10:0-Lauf veranlasste Nördlingen-Coach Andreas Wagner zur ersten Auszeit. Mit vier Punkten durch McGhee und Jeanty kamen die Nördlinger zurück, mussten für die Punkte aber hart arbeiten. Die ALBA-Defense stand wie ein Bollwerk für die Hausherren, die es dagegen meistens mit Einzelaktionen versuchen mussten. In der neunten Minute, kam nach länger Abstinenz endlich wieder ALBA-Kapitän Patrick Femerling aufs Parkett - er hatte in der bisherigen BBL-Saison erst 10 Minuten gespielt und hat ein langes Aufbauprogramm hinter sich. Dafür musste Luka Pavicevic allerdings auf den verletzten Julius Jenkins verzichten, der sich im Euroleague-Erfolg gegen Joventut Badalona einen Teilanriss des Außenbandes des linken Sprunggelenks zugezogen hatte. Trotzdem lief es offensiv gut für die Berliner: Nach Fastbreaks von Jacobsen und McElroy stand es zur Viertelpause 18:11.
Im zweiten Abschnitt nutzte Sascha Nadjfeji zwei Ballverluste der Nördlinger per Korbleger und Dunking zur ersten zweistelligen Führung von 22:11. Die Hauptstädter hatten die personell dünn besetzten Aufsteiger gut im Griff und bauten den Vorsprung weiter aus. Patrick Femerling zeigte, dass mit ihm wieder eine Macht unter dem Berlin Korb steht und leitet mit einem Monsterblock den nächsten Fastbreak ein. Von denen liefen seine Teamkameraden zahlreiche und lagen nach einfachen Punkten in der 16. Minute mit 30:15 vorn. Wenn die Giants erfolgreich waren, dann meistens aus der Distanz, so wie Osvaldo Jeanty, der mit seinem Dreier in der 19. Minute allerdings nur noch auf 23:42 verkürzen konnte. ALBA bliebt mit teamorientierten Passspiel und konzentrierter Verteidigung weiter Herr der Lage und konnte zur Halbzeit mit einem komfortablen 42:25-Vorsprung in die Kabine gehen.
Mit einem Dreierfeuerwerk eröffneten die Albatrosse die zweite Hälfte: Vier Treffer in Folge von jenseits des 6,25-Meter-Halbkreises von Sesay, McElroy und zwei mal Jacobsen bescherten ALBA eine 58:29-Führung. Vor allem Casey Jacobsen lief heiß und feuerte aus allen Lagen. Im Lauf des Viertels kühlte die ALBA-Offensive etwas ab: Trotz meist freien Positionen hatten die Berliner eine Serie von Fehlwürfen, die Nördlingen aber nur geringfügig nutzen konnte. Die Hauptstädter ließen in der Verteidigung weiterhin nur wenig Raum für den Nördlinger Angriffsbasketball und kontrollierten den Defensivrebound. Die Nördlinger Gibson, Eichler und Mbassa setzten sich mit viel Energie unter den Brettern durch, doch nach Freiwürfen von Zwiener und Femerling lag ALBA zur letzten Viertelpause immer noch mit 63:37 vorn.
Mit Anbruch das letzten Abschnitts war die Entscheidung längst gefallen. Dafür gab es für die 3.000 Zuschauer in der erstmalig ausverkauften Hermann-Keßler-Halle doch noch ein echtes Highlight, als Omari Westley spektakulär zum Rückwärts-Alley-Oop einflog. Danach gab es aber nicht mehr so viel sehenswertes für das Publikum - minutenlang blieben beide Teams bei sehr geringer Punktausbeute. Die Nördlinger mühten sich, blieben aber in ihren Abschlüssen weiter glücklos (Wurfquote 28,8%). Schließlich kam auch Johannes Herber, der verletzungsbedingt lange nicht mehr auf dem Feld gestanden hatte, zu seinen ersten Bundesliga-Minuten dieser Saison. Das letzte Viertel ging schnell rum und endete mit einem klaren 72:42-Erfolg der Berliner. Der souveräne Auswärtssieg mit der höchsten Punktedifferenz aller Begegnungen der bisherigen Bundesliga-Saison sichert ALBA weiterhin die Spitze der Tabelle.
Topscorer Jacobsen mit 3/5 Dreiern
Im zweiten Abschnitt nutzte Sascha Nadjfeji zwei Ballverluste der Nördlinger per Korbleger und Dunking zur ersten zweistelligen Führung von 22:11. Die Hauptstädter hatten die personell dünn besetzten Aufsteiger gut im Griff und bauten den Vorsprung weiter aus. Patrick Femerling zeigte, dass mit ihm wieder eine Macht unter dem Berlin Korb steht und leitet mit einem Monsterblock den nächsten Fastbreak ein. Von denen liefen seine Teamkameraden zahlreiche und lagen nach einfachen Punkten in der 16. Minute mit 30:15 vorn. Wenn die Giants erfolgreich waren, dann meistens aus der Distanz, so wie Osvaldo Jeanty, der mit seinem Dreier in der 19. Minute allerdings nur noch auf 23:42 verkürzen konnte. ALBA bliebt mit teamorientierten Passspiel und konzentrierter Verteidigung weiter Herr der Lage und konnte zur Halbzeit mit einem komfortablen 42:25-Vorsprung in die Kabine gehen.
Johannes Herber und Patrick Femerling wieder im Einsatz
Mit Anbruch das letzten Abschnitts war die Entscheidung längst gefallen. Dafür gab es für die 3.000 Zuschauer in der erstmalig ausverkauften Hermann-Keßler-Halle doch noch ein echtes Highlight, als Omari Westley spektakulär zum Rückwärts-Alley-Oop einflog. Danach gab es aber nicht mehr so viel sehenswertes für das Publikum - minutenlang blieben beide Teams bei sehr geringer Punktausbeute. Die Nördlinger mühten sich, blieben aber in ihren Abschlüssen weiter glücklos (Wurfquote 28,8%). Schließlich kam auch Johannes Herber, der verletzungsbedingt lange nicht mehr auf dem Feld gestanden hatte, zu seinen ersten Bundesliga-Minuten dieser Saison. Das letzte Viertel ging schnell rum und endete mit einem klaren 72:42-Erfolg der Berliner. Der souveräne Auswärtssieg mit der höchsten Punktedifferenz aller Begegnungen der bisherigen Bundesliga-Saison sichert ALBA weiterhin die Spitze der Tabelle.


