ALBA nach Heimsieg gegen Ludwigsburg im Pokal-Viertelfinale
(19.11.) Mit einem 70:59-Heimerfolg gegen EnBW Ludwigsburg am Mittwoch Abend ist ALBA BERLIN ins Viertelfinale des BBL-Pokals eingezogen und bleibt ungeschlagen in der o2 World. McElroy mit einem Double-Double (14 Punkte, 11 Rebounds) sowie Jacobsen und Nadjfeji mit je 13 Zählern waren Protagonisten einer ALBA-Mannschaft, die dem Gegner vor allem in der Verteidigung den Zahn zog.
Alley-Oop von Topscorer Immanuel McElroy
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Zu Beginn tauschten Brian Jones und Casey Jacobsen je einen Dreipunktewurf aus. In Folge suchten beide Teams ihren Rhythmus und probierten es des öfteren aus der Distanz. Nach Freiwürfen von Woudstra war Ludwigsburg 13:10 vorn, doch eine 6:0-Zwischenspurt der Albatrosse, abgeschlossen durch eine Alley-Oop-Dunk von Immanuel McElroy, brachte ALBA wieder auf Kurs. Scharfschütze Brandon Woudstra glich die Partie wieder aus, wurde aber ansonst gut von der Berliner Verteidigung abgemeldet (5 Punkte). Nagys erhöhte mit zwei Freiwürfen für Ludwigsburg, doch ein Korbleger von Nadjfeji und ein Freiwurf von Patrick Femerling verschafften den Berlinern einen hauchdünnen 19:18-Vorsprung zur ersten Viertelpause.
Die ALBA-Defense stand gut im zweiten Abschnitt, meistens fiel dem Team von Rick Stafford außer einem Not-Dreier mit Ablauf der 24 Sekunden Angriffszeit (3/13 in Halbzeit Eins) wenig ein. Auch ALBA tat sich anfangs in der Offensive noch schwer, fand aber mit Sascha Nadjeji und Adam Chubb am Brett die richtigen Optionen, um sich Stück für Stück abzusetzen. In der 18. Minute hämmerte zuerst Immanuel McElroy ganz frei den Ball durch den Ring und wenig später tat es ihm Sascha Nadjfeji zu ersten zweistelligen Führung der Begegnung gleich (36:36). Brian Jones konnte mit einem Dreipunktespiel noch einmal verkürzen, bevor Rashad Wright im Nachfassen den 38:29-Halbzeitstand herstellte.
Ansu Sesay (13 Punkte) traf wichtige Dreier
Nachdem Watts den vierten Abschnitt mit zwei Treffern von der Freiwurflinie eröffnet hatte, drehten die Mannen von Luka Pavicevic auf: Immanuel McElroy mit einem Dreipunktespiel und verwandeltem Dreier sowie Ansu Sesay von der Dreierlinie schossen ALBA mit zwölf Zählern in Front. Den anschließenden Einwurf der Ludwigsburger fing Rashad Wright noch in der gegnerischen Hälfte ab, wurde beim Zug zum Korb gefoult und besorgte mit zwei getroffenen Freiwürfen die bis dato höchste ALBA-Führung von 62:48. Ludwigsburg hatte bereits vier Teamfouls gesammelt und gab ALBA damit die Chance, die Führung an der Freiwurflinie zu verteidigen. Die Gäste gaben sich nicht geschlagen, aber als Anus Sesay 90 Sekunden vor dem Ende den nächsten freien Dreier zum 70:56 einnetzte, war die Entscheidung gefallen. ALBA schlug Ludwigsburg mit 70:59, steht damit im Viertelfinale des diesjährigen BBL-Pokals und ist als einzige Mannschaft immer noch ungeschlagen in der o2 World.
Der Viertelfinal-Gegner wird am 23.11. beim ALBA-Spiel gegen Trier in der o2 World ausgelost. Außerdem im Lostopf befinden sich bis jetzt Bamberg, Braunschweig, Bonn, Düsseldorf und Oldenburg. Die Begegnungen Frankfurt gegen Nördlingen sowie Paderborn gegen Trier stehen noch aus. Damit ist außer ALBA kein letztjähriger TOP4-Teilnehmer mehr im Rennen.
Stimmen zum Spiel
Rick Stafford (EnBW Ludwigsburg)
Gratulation an Luka zu diesem verdienten Sieg und dem Einzug in die nächste Runde. Wir haben im dritten Viertel eine gute Phase gehabt und ausgeglichen, konnte danach aber nicht mehr zulegen. Da haben wir den Anschluss verpasst und waren nicht mehr in der Lage zurückzukommen.
Luka Pavicevic (ALBA BERLIN)
Danke an Coach Stafford und Glückwunsch an die Mannschaft zu einem wichtigen Sieg. Das war heute ein schwieriges Spiel, schließlich ist es ein Pokalspiel – eine Niederlage bedeutet das Ausscheiden. Ludwigsburg ist die einzige Bundesliga-Mannschaft, die uns bisher geschlagen hat, daher hatten wir uns auf einen harten Gegner eingestellt. Sie haben gezeigt, was sie stark macht und sind mit ihrem kontrollierten Spiel lange im Rennen geblieben. Am Ende hat meine Mannschaft die nötige Intensität und Einstellung gezeigt und dieses do-or-die-Spiel verdient gewonnen.


