ALBA bleibt mit Sieg gegen Trier weiter ungeschlagen in der o2 World
(23.11.) Durch einen 89:78-Sieg gegen TBB Trier hat ALBA BERLIN die Tabellenspitze der BBL und die weiße Weste in der Heimfestung o2 World verteidigt. Immanuel McElroy bestätigte seine gute Form und lieferte mit 14 Punkten, 5 Assists, 4 Steals und 3 Rebounds wieder eine eindrucksvolle Allround-Vorstellung ab. Neben ihm punkteten Chubb (13), Wright, Jacobsen (je 12) und Hamann (11) zweistellig.
Steffen Hamann mit Energie auf dem Weg zum Korb
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Von Beginn an war Tempo im Spiel. Für die 8.175 Zuschauer in der o2 World gab es gleich viele erfolgreiche Korbaktionen zu bewundern. Zweimal Shtein in Brettnähe und Copeland von jenseits der Dreierlinie waren für die ersten sieben Zähler von Trier verantwortlich – ALBA, heute erneut ohne MVP Julius Jenkins (Bänderanriss), hatte jedoch in der selben Zeit schon 16 Punkte erzielt: Nach den ersten fünf Punkten durch Steffen Hamann hatten Sesay, McElroy und Chubb nachgelegt. Chris Copeland zeigte ein heißes Händchen und brachte sein Team mit zwei Distanztreffern wieder heran. Der in der achten Minute eingewechselte Sascha Nadfjeji führte sich mit zwei erfolgreichen Aktionen gut ein und verschaffte den Albatrossen wieder Luft (23:12). Mit weiteren Distanztreffern von Raivio und Gillingham schaffte es Trier bis zur Viertelpause wieder etwas näher, auf 19:27, heranzukommen.
Mit einem 5:0-Lauf mit Anbruch des zweiten Abschnitts sorgten die Albatrosse gleich für klare Verhältnisse. In der Verteidigung hatten sie einen Gang hoch geschaltet, so dass Trier in den ersten sieben Minuten des Viertels nur zwei Körbe gelangen. Vorne punktete ALBA fleißig über die Brettcenter Femerling / Chubb und Philip Zwiener, der heute sein 100. ALBA-Spiel bestritt, sorgte mit einem Dreipunktewurf für die schon deutliche 40:23-Führung seiner Mannschaft. Mehrmals waren den Trierern im Angriff die 24 Sekunden Angriffszeit abgelaufen, aber mit einer 10:0-Serie setzten sie vor der Pause noch einmal zur Aufholjagd an. Vier Punkte von Trier-Kapitän James Gillingham und zwei Dreier von Tyrone Riley verkürzten auf nur noch neun Zähler Vorsprung für ALBA. Philip Zwiener beendete die offensive Flaute der Berliner mit einem Treffer von der Dreierlinie und Casey Jacobsen ließ ebenfalls einen Dreier – mit der Halbzeitsirene – folgen, so dass sich beide Teams mit einem aus ALBA-Sicht wieder etwas komfortableren 48:34 in die Kabinen verabschiedeten.
Chubb mit 13 Punkten und 3 Rebounds
Mit 19 Punkten Vorsprung vor dem letzten Abschnitt, sah ALBA schon wie der sichere Sieger aus, es wurde aber doch noch einmal eng: Nach einem 10:2-Lauf war Trier fünf Minuten vor dem Ende plötzlich wieder im Geschäft. Viel Platz hatten die Gäste bekommen und ihre Chancen über Gillingham, Riley, Houston und Shtein gut genutzt. Luka Pavicevic rief sein Team zur Auszeit zusammen und stellte es noch einmal richtig auf die Schlussphase ein. Rashad Wright setzte dies im Angriff als Erster um und brachte ALBA mit vier unbeantworteten Punkten zum 80:65 wieder auf die Siegerstraße. Währendessen hatte auch die ALBA-Verteidigung wieder einen Zahn zugelegt und der Sieg der Hauptstädter geriet nicht mehr in Gefahr. Trier konnte noch einmal etwas verkürzen, doch am Ende stand ein 89:78-Sieg für ALBA und eine immer noch unbezwungene o2 World zu Buche.
Stefan Kretzschmar zog die Pokalpaarungen
In der Halbzeit zog Handball-Star und ALBA-Fan Stefan Kretschmar die Paarung des Pokal-Viertelfinales. Diesmal wurde ALBA kein Heimspiel beschert, stattdessen muss das Team von Luka Pavicevic beim Gewinner der Partie Paderborn gegen Trier antreten. Das Viertelfinale wird im Zeitraum vom 20. bis 22. Januar stattfinden.
Die Paarungen im Überblick:
Braunschweig - Frankfurt
Düsseldorf - Bamberg
Paderborn/Trier - Berlin
Bonn - Oldenburg
Stimmen zum Spiel
Yves Defraigne (TBB Trier)
Glückwunsch an ALBA, sie haben komplett verdient gewonnen. Wir haben zu viele Fehler in der Verteidigung gemacht. ALBA hat aus dem Pick&Roll immer wieder Vorteile gewonnen und den Ball gut bewegt. Wir konnten diese Ballbewegung nicht stoppen, so dass die Berliner das Spiel unbedrängt zu Ende spielen konnten.
Luka Pavicevic (ALBA BERLIN)
Gratulation an meine Mannschaft zu diesem Sieg gegen Trier, die einen sehr erfolgreichen Basketball spielen. Sie haben vorne und hinten viel Qualität im Kader und können auf jedem Court gewinnen. Wir haben früh Kontrolle gewonnen und diese auch mehr oder weniger gehalten. Es gab kurze Phasen, da hat unsere Konzentration nachgelassen und Trier hat das sofort bestraft. Ich bin froh, dass wir vor unserem schweren Auswärtstrip nach Ljubljana, Bamberg und Rom gegen einen so starken Gegner spielen konnten.


