ALBA siegt 64:63 im Krimi gegen Braunschweig
(6.12.) Mit einem hauchdünnen 64:63-Erfolg über die New Yorker Phantoms Braunschweig hat sich ALBA BERLIN die BBL-Tabellenführung und die weiße Weste in der o2 World bewahrt. Nach 20 Punkten Vorsprung der Albatrosse wurde es in einer dramatischen Schlussphase doch noch einmal eng. Matchwinner war Adam Chubb, der mit zwei verwandelten Freiwürfen in den letzten Sekunden die Niederlage abwendete.
Topscorer McElroy (13 Punkte, 8 Rebounds) schließt mit Alley-Oop ab
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ALBA gab zum Spielauftakt offensiv Vollgas und setzte sich ab. Ansu Sesay traf aus allen Lagen und sorgte fast im Alleingang dafür, dass ALBA nach fünf Minuten mit 14:6 führte. Die Gäste fanden in Kyle Visser in Brettnähe gute Ausstiege, über den sie wieder auf vier Zähler heran kamen. Immanuel McElroy schaffte mit einem Dreier wieder Luft für sein Team, das sich nun defensiv immer besser auf die Braunschweiger einstellte. Diesen gelangen in den letzten drei Minuten des Viertels keine Punkte mehr, so dass ALBA zur ersten Pause mit 22:13 vorne lag.
Ansu Sesay mit 12 Punkten und 4 Rebounds
Andrew Drevo drehte nach dem Seitenwechsel auf und streute mehrmals aus der Distanz ein. Casey Jacobsen gab die richtige Antwort mit einem Dreier und zwei Dreipunktespiele von Wirght und Nadjfeji ließen den ALBA-Vorsprung auf 49:29 anwachsen. Doch ALBAs Konzentration ließ nach und Braunschweig nutzte dies aus. Drei Minuten lang gelang den Albatrossen nichts Zählbares mehr und die Gäste kamen über Drevo und Frankline Stück für Stück näher. In der 29. Minute brachte Kyle Visser den Braunschweig-Rückstand wieder den einstelligen Bereich und sorgte auch für den Viertelendstand von 52:43.
Adam Chubb sicherte mit zwei Freiwürfen den Sieg
Viel Zeit, sich von dem nervenaufreibenden Krimi zu erholen, bleibt den Albatrossen nicht, denn schon am Dienstag steht mit dem Heimspiel gegen Fenerbahce Istbanbul ein echtes Schlüsselspiel in der Euroleague auf dem Programm.
Stimmen zum Spiel
Emir Mutapcic (New Yorker Phantoms Braunschweig)
Gratulation an ALBA, das in diesen letzten Sekunden vielleicht etwas mehr Glück als wir hatte, aber verdient gewonnen hat. Wir haben eine schwache erste Halbzeit gegen eine erwartet starke Berliner Mannschaft gespielt. In der zweiten Hälfte haben wir vor allem in der Defense viel besser gespielt. Ich bin ein wenig enttäuscht. Vor allem für meine junge Mannschaft ist es sehr schade, jetzt schon vier oder fünf Spiele so knapp in letzter Sekunde zu verlieren.
Luka Pavicevic (ALBA BERLIN)
Ich gratuliere meiner Mannschaft zum möglicherweise wichtigsten Sieg der bisherigen Saison. Wir hatten nach unserem Spiel am Donnerstag nur wenig Zeit, uns auf eine Mannschaft vorzubereiten, die sehr guten Basketball spielt. Wir haben eine starke erste Halbzeit gespielt, aber nach dem Seitenwechsel kamen die Braunschweiger stark und mit Stolz aus der Kabine. Wir haben in der zweiten Hälfte viele nicht entschuldbare Fehler gemacht und unter dem Korb einfache Chancen nicht genutzt.


