ALBA BERLIN zieht in das TOP16 der Euroleague ein
(15.1.) Trotz der 59:67-Niederlage der Albatrosse gegen Ljubljana im letzten Vorrundenspiel der Euroleaguesaison ist die Sensation perfekt: ALBA BERLIN hat die Runde der besten 16 Teams Europas erreicht. Auch wenn es in der ausverkauften o2 World gegen den slowenischen Meister nicht zu einem Sieg reichte, ist ALBA dank der zeitgleichen Niederlage von Badalona als Gruppenvierter in der nächsten Runde.
Topscorer Immanuel McElroy (13 Punkte, 3 Rebounds)
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14.800 Zuschauer fanden den Weg in o2 World, was die höchste Zahl an Besuchern ist, die jemals in Deutschland ein Basketball-Spiel im europäischen Wettbewerb besucht haben. Vor dieser großen Kulissen ging es nun um den Einzug ins TOP16 für ALBA.
Nach einer Abtastphase erzielten die Gästen den ersten Korb der Partie durch Mirza Begic, der auch in Folge zunächst der einzige Slowene bleiben sollte, der zu Punkterfolgen kam. ALBA verteidigte mit der nötigen Intensität und ging nach Dreiern von McElroy und Jacobsen in Führung. Die ausverkaufte o2 World peitschte ihr Team nach vorne, das sich nach Freiwürfen von Hamann und einem Fadeaway von Sesay auf 12:3 absetzte. Wenn Ljubljana gefährlich wurde, dann über ihre langen Leute. Golubovic checkte für Begic ein und auch er stellte ALBAs Center vor Probleme. Auf diese Art und aufgrund einer Wurfflaute der Albatrosse kamen die Gäste immer näher und waren kurz vor der Viertelpause bis auf einen Zähler dran. Ein Dunking von Sascha Nadjfeji aus dem Pick&Roll setzte ALBA zur Pause wieder etwas auf 16:13 ab.
Nachdem Jenkins und Milic zu Beginn des zweiten Abschnitts Körbe austauschen, war es erneut Golubovic der mit drei Zählern in Folge für den Ausgleich der Slowenen sorgte. Wenig später fand Julius Jenkins die Lücke in Ljubljanas Verteidigung und ließ es zur großen Freude der 14.800 Zuschauer im gegnerischen Korb krachen. Aber den Albatrossen war die Anspannung anzumerken: im Angriff nutzten sie teils einfache Chancen nicht. Damjan Rudez verkürzte mit zwei Treffern aus der Distanz für Ljubljana, doch Wright und Jenkins hatten die richtige Berliner Antwort parat. Eine Minute vor der Halbzeit führten die Albatrosse schon mit 30:25, aber zwei Dreier von Hukic - der letzte mit der Pausensirene von kurz hinter der Mittellinie - machten daraus noch einen 1-Punkt-Rückstand zur Pause.
Rashad Wright (7 Punkte, 5 Assists) kämpfte hart gegen die Niederlage
Harrington eröffnete den letzten Abschnitt per Dreier und Julius Jenkins antwortete im Nachfassen. Ohrenbetäubender Lärm herrschte in der o2 World und Miha Zupan drehte noch mehr auf: Selbst schwierigste Würfe traf er, versenkte zuerst einen Halbdistanzwurf mit Foul und danach einen Dreier zum 56:47. Adam Chubb konterte mit einem Dreipunktespiel, doch Zupan netzte erneut ein. Die Albatrosse wollten das Spiel kippen und zogen immer wieder zum Korb. Dort wurden sie stets gefoult, nutzten aber durch die Bank nur einen ihrer zwei Freiwurfversuche. Neben Probleme bei den Freiwürfen hatte ALBA auch aus der Distanz kein Fortune: Nur 2 von 10 Dreierversuchen fanden über das ganze Spiel ihr Ziel. Die Slowenen spielten dagegen ganz abgezockt: Golubovic mit einem Dreipunktespiel und Hukic aus sieben Metern Entfernung sorgten eine Minute vor Schluss für die 65:57-Vorentscheidung. ALBA konnte nicht mehr entscheidend aufholen, aber trotz der sich abzeichnenden Niederlage waren die Berliner ja noch im Rennen um das Top16. Entscheidend dazu war das Ergebnis der zeitgleichen Begegnung Tau Vitoria gegen Joventut Badalona. Keiner der Zuschauer verließ die o2 World, denn die letzten zwei Minuten dieses Spieles liefen noch und es wurde live durch die Hallensprecher kommentiert. So durften die Zuschauer noch eine weiter Schlussphase eines Spiels erleben, was Vitoria am Ende sicher gewann. So die zahlreichen doch noch ihr Team feiern, das auch in der Arena verharrte und mit dem Erreichen des Top16 als Tabellenvierter der Gruppe C einen riesiger Erfolg gelungen ist.


