TOP16-Auftakt: ALBA ohne Chance bei Maccabi Tel Aviv
(29.1.) Mit 65:96 haben die Albatrosse ihr TOP16-Auftaktspiel am Donnerstag Abend beim europäischen Spitzenclub Maccabi Tel Aviv klar verloren. Die favorisierten Israelis bewiesen ihre Klasse und Heimstärke von Anfang an und ließen ALBA bis zum Schluss nicht ins Spiel kommen. Immanuel McElroy (17 Punkte), Ansu Sesay (15) und Julius Jenkins (14) stemmten sich auf Berliner Seite am stärksten gegen die Niederlage.
Ansu Sesay
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ALBA startet vor 11.000 Zuschauern im dauerausverkauften Hexenkessel der Nokia Arena zunächst gut: Der Ex-Oldenburger D'or Fischer markierte die ersten Punkte für Maccabi aus dem Halbfeld und per Dunking, doch drei Dreier in Folge (1x Jacobsen, 2x Sesay) brachten ALBA nach vier Minuten einen 9:4-Vorsprung ein. Allerdings hatten die Albatrosse nach diesen vier Minuten auch schon fünf Teamfouls kassiert, so dass jedes Foul nun mit Freiwürfen bestraft wurde. Dies nutzte Wundertalent Eliyahu, der 22 Punkte und 8 Rebounds erzielte, als erstes mit zwei erfolgreichen Versuchen und leitete damit einen 8:0-Lauf der Gastgeber ein. Maccabi drohte sich abzusetzen, aber Julius Jenkins und Immanuel McElroy suchten konsequent den Weg zum Korb und hielten ihre Mannschaft auf Tuchfühlung. Die Israelis konnten noch nicht ihr bekanntes Tempospiel aufziehen, setzen sich aber trotzdem langsam und unauffällig ab. Jenkins verkürzte noch einmal per Dreier, konnte aber nicht verhindern, dass Maccabi nach weiteren Punkten von Casspi und Fischer zur Viertelpause 27:20 vorn lag.
Nachdem Aleksandar Nadjfeji schön bedient von Jenkins den zweiten Abschnitt gut eröffnet hatte, riss in Folge der Faden im Spiel der Albatrosse. Vorne fand kein Ball mehr den Weg durch den Maccabi-Korb und in der Verteidigung waren die jetzt Tempo aufnehmenden Israelis kaum noch zu halten. Allen voran ihr Star Carlos Arroyo traf aus allen Lagen, wodurch sein Team einen 10:0-Run auf das Parkett legen konnte. Nach einer Auszeit kam das Team von Luka Pavicevic offensiv wieder besser ins Laufen. Vor allem Julius Jenkins und Anus Sesay übernahmen Verantwortung und brachten ALBA in der 18. Minute wieder auf 30:42 heran. Doch in den letzten Minuten vor der Halbzeit spielte wieder nur Maccabi: Dee Brown blieb auch im zweiten Versuch von der Dreierlinie fehlerlos und auch D'or Fischer (21 Punkte, 8 Rebounds) beherrschte weiter die Bretter. So führten die Hausherren kurz vor der Pause schon mit 19 Zählern - Jenkins konnte im letzten Angriff noch auf 32:49 verkürzen.
Julius Jenins & D'or Fischer
Mit einer so großen Hypothek auf ihren Schulten, war mit Beginn des Schlussviertels schon nichts mehr zu holen für die Albatrosse. Im Angriff fanden sie zumindest nun wieder öfter erfolgreiche Abschlüsse: Auf einen Korbleger sowie Dreier von Rashad Wright ließen Jenkins und Dojcin ebenfalls Treffer aus 6,25-Metern folgen. Doch hinten ließe man die Gastgeber nach Belieben kombinieren, so dass sie trotz ALBAs verbesserten Offensivbemühungen nichts von ihrem großen Vorsprung einbüßten. In den letzten Minuten der Partie setzten Chubb und McElroy noch einmal Akzente für Berlin, doch Maccabi nutzte weiter schonungslos die Lücken unter dem ALBA-Korb. Der Ausgang der Partie war eh schon lange entschieden und am Schluss mussten die Albatrosse mit einem 65:96 im Gepäck die Heimreise antreten.
In der zweiten Partie von ALBAs TOP16-Gruppe F hatten sich am Vortag bereits Real Madrid und FC Barcelona mit 85:83 getrennt. Nächste Woche empfängt ALBA die erfoglreichen Madrilenen und die Karten werden neu gemischt. Karten für das Topspiel in der o2 World sind noch in allen Kategorien verfügbar. Tickets >>


