ALBA bleibt mit Sieg gegen Gießen in der BBL daheim ungeschlagen
(1.2.) Mit einem 98:77-Sieg gegen die LTi Gießen 46ers hat ALBA BERLIN im achten BBL-Heimspiel der Saison den achten Sieg eingefahren. In einer einseitigen Partie geriet das Team von Luka Pavicevic nie ernsthaft in Gefahr, die erste Bundesliga-Niederlage in der o2 World zu erleiden. Gleich sechs Albatrosse trugen sich zweistellig in die Punktestatistik ein - mit 18 hatte Ansu Sesay die meisten auf dem Konto.
Julius Jenkins bestätigte mit 16 Punkten und 5 Assists seine gute Form der letzten Wochen
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Nachdem Corey Rouse das Spiel per Korbleger eröffnet hatte, brauchten die Albatrosse einige Minute, um ins Spiel zu kommen. Auch wenn es noch nicht ganz rund lief, wussten sie sich trotzdem in Brettnähe durchzusetzen, wo Gießen mit Rouse auf der Position fünf gestartet war. Nach einem Dreier von Schaffartzik führten die Gäste mit 6:4. Steffen Hamann, Ansu Sesay und Casey Jacobsen drehten mit einer 7:0 Serie den Spieß um, bis der eingewechselte Hartenstein am Brett und Schaffartzik erneut für Drei für den 11:11-Ausgleich sorgten. Ab Mitte des Viertels gewannen die Berliner zusehends Kontrolle über die Begegnung. Hinten wurde Gießen das Leben schwer gemacht und vorne fand man nach gutem Passspiel immer wieder Immanuel McElroy als guten Ausstieg. Er markierte die letzten sechs Zähler des Abschnitt jeweils vom Dreipunkte-Halbkreis und bescherte ALBA damit einen 23:15-Vorsprung nach zehn gespielten Minuten.
Den Gießenern fiel gegen die starke ALBA-Defense immer weniger ein, während die Albatrosse im Angriff weiter das Tempo erhöhten. Sascha Nadjfeji sorgte für großen Wirbel in der hessischen Zonenverteidigung und fand meistens den erfolgreichen Abschluss oder einen gut postierten Mitspieler. Von der zweiten bis fünften Minuten legte das Team von Pavicevic mit einer Mischung aus Fastbreaks und geduldigem Setplay einen 12:3-Lauf zur bisher höchsten Führung von 37:20 aufs Parkett. Rouse fabrizierte mit einem Tipp-Dunk noch einmal ein echtes Highlight für sein Team, was mit ein paar Treffern in Serie wieder auch näher heran kam. Doch ALBA spielte weiter geduldig seinen Stiefel herunter und fand ein ums andere Mal den freien Wurf gegen die Zonendefense der 46ers. So verabschiedeten sich die Berliner mit einem 50:32-Vorsprung in die Kabine.
18 Punkte, 6 Rebounds und 3 Steals von Ansu Sesay
Zum Auftakt des Schlussviertels schlug Ansu Sesay, der bereits die letzten sieben Zähler des dritten Abschnitts erzielt hatte, den Ball unbedrängt durch die Reuse und wenig später schraubte Adam Chubb die Berliner Führung erstmalig auf 30 Punkte (79:49). Die Partie war längst entschieden und ALBA konnte die letzten Minuten gelassen herunter spielen. Mit tollem Passspiel boten sie den Zuschauern aber immer noch gute Unterhaltung und standens am Ende kurz davor, den ersten „Hunderter“ der Saison zu erzielen. Daraus wurde leider nichts mehr – Steffen Hamann verpasste den schwierigen Buzzerbeater, konnte sich aber trotzdem über einen starken und ungefährdeten 98:77-Erfolg seiner Mannschaft freuen. Mit Sesay (18), Jenkins (16), Nadjfeji (13), Hamann (13), Chubb (10) und McElroy (10) hatten gleich sechs ALBA-Spieler zweistellig gepunktet in einem Team, das ingsesamt starke 22 Assists und 63% Trefferquote produziert hatte.
Stimmen zum Spiel
Vladimir Bogojevic (LTi Gießen 46ers)
Ich bin sehr beeindruckt von ALBAs Leistung heute. Alleine beim Blick in die Statistik sprechen 22 Assists eine deutliche Sprache. ALBA konnte sich heute den Frust von der Niederlage in Tel Aviv von der Seele spielen und hat verdient gewonnen.
Luka Pavicevic (ALBA BERLIN)
Glückwunsch an meine Mannschaft zu einem wichtigen Sieg. Wir haben harte Wochen hinter uns. Mit den Euroleaguespielen, dem Einzug ins TOP16 und dem Pokal warten immer mehrere Herausforderungen gleichzeitig auf uns – und das schon seit 5 Monaten. Ich bin daher froh, dass wir heute so stark aufgetreten sind gegen eine Gießener Mannschaft, die in Angriff und Verteidigung stets aggressiv spielt. Ich glaube, wir haben unseren Fans heute ein tolles Spiel geboten.


