ALBA schrammt haarscharf an Sensation gegen Real Madrid vorbei
(5.2.) Unglücklich hat ALBA BERLIN sein erstes TOP16-Heimspiel in der Euroleague gegen Real Madrid mit 87:84 verloren. Die Albatrosse hatten zwischenzeitlich hoch geführt und waren kurz davor, den hohen Favoriten in die Knie zu zwingen. Doch in der Schlussphase kamen die Spanier zurück und zeigten das bessere Nervenkostüm. Auch große Leistungen von Jenkins (21 Punkte) und Nadjfeji (16, 6 Rebounds) reichten am Ende nicht für die Überraschung.
Immanuel McElroy (11 Punkte, 3 Rebounds, 4 Assists) kämpfte um jeden Ball
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Es ging gut los für die Albatrosse: Beflügelt von einer sofort tobenden o2 World mit 11.045 Zuschauern ließ Adam Chubb sein Gegenüber van den Spiegel einfach stehen und erzielte die ersten Punkte des Abends. Bullock und Mumbro trafen für die Madrilenen, aber ein Dreier von Sesay und ein weiterer von Jacobsen nachdem McElroy den schon verlorenen geglaubten Ball zurückerkämpft hatte, brachten ALBA 8:4 in Front. Schnell entwickelte sich ein hochklassiger offener Schlagabtausch mit ständig wechselndem Vorsprung: Massey markierte mit seiner ganzen Athletik fünf unbeantwortete Zähler in Folge zum 14:13 für Real. ALBA konterte über Nadjfeji am Brett und Jenkins mit einem Dreipunktespiel und führte wieder 20:16. Zähler von Mumbru und Reyes auf Seiten der Spanier sowie erneut von Jenkins und Nadjfeji für die Hauptstädter hielten die Differenz auch zum Ablauf des Viertels bei der gleichen Marke (24:20).
Mit Beginn des zweiten Abschnitts kippte das viel beschworene Moment zu Gunsten der Albatrosse. Sie fighteten ohne Unterlass in der Verteidigung und verursachten Ratlosigkeit auf Seiten der Gäste - Real blieb ohne Feldkorb. Massey traf noch zwei Freiwürfe – dann dauerte es bis zur 15. Minute bis sie wieder aus dem Feld trafen. In der Zeit waren die Albatrosse angetrieben von der explodierenden o2 World offensiv richtig heiß gelaufen. Allen voran Julius Jenkins hatte aus allen Lagen getroffen und war mit 10 Zählern an einem 16:4-Lauf seines Teams beteiligt, der einen 42:26 Vorsprung für Berlin bedeutete. Die Spanier fingen sich und agierten wieder aggressiver am Brett. So konnten sie – vor allem von der Freiwurflinie – verkürzen. Doch das Team von Luka Pavicevic blieb „on fire“: Erst Steffen Hamann aus der Ecke und anschließend Casey Jacobsen vom Parkplatz schenkten der Real-Zone Dreier ein. Nachdem ALBA zwischenzeitlich bereits mit 19 Punkten geführt hatte, kamen die „Könglichen“ kurz vor der Halbzeit noch einmal auf 13 heran, aber ein schönes Pick&Roll von Nadjfeji und Jenkins ließen die Albatrosse mit einem guten Gefühl und 15 Zähler Differenz in die Kabine gehen.
ALBAs lange Garde (hier Adam Chubb, der 12 Punkte erzielte) geriet schnell in Foulprobleme
Die 11.045 Zuschauer hielt es am Schluss nicht mehr auf ihren Sitzen


