ALBA gewinnt Bundesliga-Spitzenspiel in Göttingen
(7.3.) Mit 74:66 hat ALBA BERLIN das BBL-Gipfeltreffen bei der MEG Göttingen am Samstag Abend gewonnen. Im seit Monaten ausverkauften Hexenkessel Lokhalle sahen die Göttinger Zuschauer die erwartet intensive und spannende Partie. Erst fünf Minuten vor dem Ende war es Casey Jacobsen (15 Punkte, 4 Dreier), der von der Dreipunktelinie die erste zweistellige Führung des Abends erzielte und sein Team damit auf die Siegerstraße brachte.
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Kurz vor dem Spiel hatte Göttingen einen neuen Namenssponsor präsentiert: Die Bundesliga-Mannschaft der BG74 heißt nun MEG Göttingen. Dem Spiel half da zunächst einmal nicht: Nach vielen Ballverlusten auf beiden Seiten setzte Casey Jacobsen schließlich den ersten Akzent für ALBA von der Dreierlinie. Das Spiel blieb zerfahren, auch da die Göttinger mit ihrer berüchtigten Verteidigung unentwegt Druck aufbauten. Das zeigte Wirkung: Die Albatrosse verloren mehrmals den Ball, verteidigten aber selbst stark und kontrollierten den Rebound, wo sich Adam Chubb im 38:24 gewonnenen Verhältnis mit 10 eingesammelten Abprallern hervortat. Nach sechs Minuten lagen die Berliner 7:4 vorn. Wenig später erhöhte Jacobsen auf 10:4, doch die Göttinger kamen angefeuert von einer tobenden Lokhalle nun auch besser ins Spiel und eroberten über Bailey und Lee kurz vor der Viertelpause erstmalig die Führung (14:13). Rashad Wright hatte die richtige Antwort parat und bescherte ALBA per Dreipunktewurf einen Zwei-Punkte-Vorsprung nach zehn abgelaufenen Minuten.
Die Göttinger verteidigten weiter bissig und rissen die Führung mit Punkten von Charles Lee und Ben Jacobson wieder an sich. Mit zusehends steigernder Intensität ging es hin und her, beide Teams lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nachdem die Albatrosse wieder in Front waren, kam Göttingen zurück und drohte nach einem Drei-Punkte-Spiel von Roderick Trice und einem technischen Foul gegen Ansu Sesay mit dem Momentum davonzuziehen. Aber Immanuel McElroy (11 Punkte, 6 Rebounds) hatte etwas dagegen: Er war mit einem ganz wichtigen Dreier zur Stelle und glich zum 28:28 aus. Bis zur Pause tat sich nicht mehr viel: Mit einem Mini-Vorsprung von 32:30 beendeten die Albatrosse eine zerfahrene erste Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel erwischten die Hauptstädter den besseren Start: Zuerst glich Göttingens Chris Oliver zwar aus, aber dann setzte sich das Team von Luka Pavicevic angeführt von Topscorer Julius Jenkins (16 Punkte, 3 Assists) mit einem Minilauf ab. Die Berliner kamen mit dem Druck der flinken Göttinger nun besser zu recht und leisteten sich nach sieben Ballverlusten im ersten Viertel in den restlichen drei Abschnitt insgesamt nur noch weitere sechs. Bis auf sechs Zähler hatten die Albatrosse davonziehen können, kassierten aber vor der Viertelpause noch eine Comeback-Serie der Göttinger zum Ausgleich, an dem der starke aufspielende Ben Jacobson (10 Punkte) wieder ein mal maßgeblich beteiligt war. Wenig später war ALBA nach einem Korbleger von Jacobson in der letzten Viertelpause sogar wieder 49:50 im Hintertreffen.
Es war also angerichtet für eine spannende Schlussphase im Bundesliga-Spitzenspiel: Doch die Berliner legten mit Anbruch der letzten zehn Minuten direkt eine Schippe nach. Minutenlang wurde den Gastgeber kein Korb mehr erlaubt und vorne die Führung Stück für Stück ausgebaut. In der 33. Minute erhöhte Steffen Hamann auf 55:50 und zwei Minuten später bescherte der treffsichere Casey Jacobsen mit einem Dreier die erste zweistellig Führung des Abends (61:50). Während vorher nie ein Team entscheidend davonziehen konnte, hatten die Albatrosse sich dank eines 12:0-Laufs nun endlich ein etwas größeres Polster erarbeitet. Göttingen gab nicht auf und versuchte angeführt von Topscorer Trice (14 Punkte) weiter die Partie zu drehen. Die Hauptstädter ließen sich den Schneid jetzt aber nicht mehr abkaufen und spielten die letzten Minuten souverän aus.
Mit dem 74:66-Auswärtssieg hat ALBA im Kampf um die Tabellenspitze wichtige Punkte eingefahren. Der Sieg in der Göttinger Lokhalle, wo seit dem ersten Spieltag kein Bundesligateam mehr gewinnen konnte, lässt ALBA in der Tabelle nach Minuspunkten wieder zu den beiden Spitzenreiter MEG und Oldenburg aufschließen - aufgrund von drei noch ausstehenden Nachholspielen hat Berlin allerdings weniger Siege auf dem Konto. Das Erreichen des ersten Platzes nach der Hauptrunde ist nun, da man sowohl gegen Oldenburg und Göttingen noch das Rückspiel zu bestreiten hat, wieder aus eigener Kraft möglich.
Kurz vor dem Spiel hatte Göttingen einen neuen Namenssponsor präsentiert: Die Bundesliga-Mannschaft der BG74 heißt nun MEG Göttingen. Dem Spiel half da zunächst einmal nicht: Nach vielen Ballverlusten auf beiden Seiten setzte Casey Jacobsen schließlich den ersten Akzent für ALBA von der Dreierlinie. Das Spiel blieb zerfahren, auch da die Göttinger mit ihrer berüchtigten Verteidigung unentwegt Druck aufbauten. Das zeigte Wirkung: Die Albatrosse verloren mehrmals den Ball, verteidigten aber selbst stark und kontrollierten den Rebound, wo sich Adam Chubb im 38:24 gewonnenen Verhältnis mit 10 eingesammelten Abprallern hervortat. Nach sechs Minuten lagen die Berliner 7:4 vorn. Wenig später erhöhte Jacobsen auf 10:4, doch die Göttinger kamen angefeuert von einer tobenden Lokhalle nun auch besser ins Spiel und eroberten über Bailey und Lee kurz vor der Viertelpause erstmalig die Führung (14:13). Rashad Wright hatte die richtige Antwort parat und bescherte ALBA per Dreipunktewurf einen Zwei-Punkte-Vorsprung nach zehn abgelaufenen Minuten.
Die Göttinger verteidigten weiter bissig und rissen die Führung mit Punkten von Charles Lee und Ben Jacobson wieder an sich. Mit zusehends steigernder Intensität ging es hin und her, beide Teams lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nachdem die Albatrosse wieder in Front waren, kam Göttingen zurück und drohte nach einem Drei-Punkte-Spiel von Roderick Trice und einem technischen Foul gegen Ansu Sesay mit dem Momentum davonzuziehen. Aber Immanuel McElroy (11 Punkte, 6 Rebounds) hatte etwas dagegen: Er war mit einem ganz wichtigen Dreier zur Stelle und glich zum 28:28 aus. Bis zur Pause tat sich nicht mehr viel: Mit einem Mini-Vorsprung von 32:30 beendeten die Albatrosse eine zerfahrene erste Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel erwischten die Hauptstädter den besseren Start: Zuerst glich Göttingens Chris Oliver zwar aus, aber dann setzte sich das Team von Luka Pavicevic angeführt von Topscorer Julius Jenkins (16 Punkte, 3 Assists) mit einem Minilauf ab. Die Berliner kamen mit dem Druck der flinken Göttinger nun besser zu recht und leisteten sich nach sieben Ballverlusten im ersten Viertel in den restlichen drei Abschnitt insgesamt nur noch weitere sechs. Bis auf sechs Zähler hatten die Albatrosse davonziehen können, kassierten aber vor der Viertelpause noch eine Comeback-Serie der Göttinger zum Ausgleich, an dem der starke aufspielende Ben Jacobson (10 Punkte) wieder ein mal maßgeblich beteiligt war. Wenig später war ALBA nach einem Korbleger von Jacobson in der letzten Viertelpause sogar wieder 49:50 im Hintertreffen.
Es war also angerichtet für eine spannende Schlussphase im Bundesliga-Spitzenspiel: Doch die Berliner legten mit Anbruch der letzten zehn Minuten direkt eine Schippe nach. Minutenlang wurde den Gastgeber kein Korb mehr erlaubt und vorne die Führung Stück für Stück ausgebaut. In der 33. Minute erhöhte Steffen Hamann auf 55:50 und zwei Minuten später bescherte der treffsichere Casey Jacobsen mit einem Dreier die erste zweistellig Führung des Abends (61:50). Während vorher nie ein Team entscheidend davonziehen konnte, hatten die Albatrosse sich dank eines 12:0-Laufs nun endlich ein etwas größeres Polster erarbeitet. Göttingen gab nicht auf und versuchte angeführt von Topscorer Trice (14 Punkte) weiter die Partie zu drehen. Die Hauptstädter ließen sich den Schneid jetzt aber nicht mehr abkaufen und spielten die letzten Minuten souverän aus.
Mit dem 74:66-Auswärtssieg hat ALBA im Kampf um die Tabellenspitze wichtige Punkte eingefahren. Der Sieg in der Göttinger Lokhalle, wo seit dem ersten Spieltag kein Bundesligateam mehr gewinnen konnte, lässt ALBA in der Tabelle nach Minuspunkten wieder zu den beiden Spitzenreiter MEG und Oldenburg aufschließen - aufgrund von drei noch ausstehenden Nachholspielen hat Berlin allerdings weniger Siege auf dem Konto. Das Erreichen des ersten Platzes nach der Hauptrunde ist nun, da man sowohl gegen Oldenburg und Göttingen noch das Rückspiel zu bestreiten hat, wieder aus eigener Kraft möglich.


