ALBA gewinnt in Trier und hält Tuchfühlung auf Tabellenspitze
(8.4.) Mit einem 67:61-Kampfsieg im Nachholspiel beim TBB Trier hat sich ALBA BERLIN in der BBL-Tabelle wieder etwas Luft zum Drittplatzierten Göttingen verschafft und bleibt Tabellenführer Oldenburg im Nacken. Mit einem kühlen Kopf und viel Kampfbereitschaft konnten die Berliner (Topscorer: Julius Jenkins, 18 Punkte, 5 Rebounds, 4 Assists) in einer engen Partie die Punkte von der Mosel entführen.
Ansu Sesay mit 11 Zählern und 4 Rebounds
Die heimstarken Trierer kämpfen noch um die Qualifikation für die Playoffs und gingen entsprechend motiviert ins Spiel: George Evans eröffnete die Partie mit Brettpunkten, doch Casey Jacobsen konterte per Korbleger. Beide Teams hatten sofort offensiven Rhythmus und tauschten fleißig Körbe aus. Ansu Sesay sorgte mit zwei Zählern in der dritten Minute für die erste ALBA-Führung und Julius Jenkins ließ gleich noch einen Jumper zum 8:5 folgen. Doch die Hausherren konterten mit einem 5:0-Lauf mit Punkten von Copeland und Brown und hatten die Nase wieder mit einem Punkt vorn. Während Ansu Sesay und Julius Jenkins jeweils von der Dreierlinie einnetzten, blieben die Trierer vor allem dank einem Mann im Spiel: Christopher Copeland war nicht zu bremsen, sorgte für Furore unter dem Korb wie aus der Distanz und brachte sein Farben nach acht Minuten mit 19:16 in Front. Auf Berliner Seite nahm Topscorer Julius Jenkins im Gegenzug das Heft in die Hand bescherte ALBA mit vier Punkten in Serie einen mit 20:21 ausgeglichenen Viertelpausenstand.
Julius Jenkins war mit 18 Punkten Topscorer
Die Hauptstädter kamen konzentriert aus der Kabine und wehrten den ersten Sturmlauf der Trierer ab. Während Brown und Evans versuchten, Boden für ihr Team gut zu machen, hielten Sekulic und Jenkins die Kontrahenten auf Distanz. Nach einem Mitteldistanzwurf von Sesay sowie einem Korbleger von McElroy hatte sich ALBA in der 25. Minute sogar auf 50:33 abgesetzt. Die Hausherren steckten jedoch nicht auf und weckten nach Zählern von Copeland und Shtein wieder Hoffnung in der Arena Trier. Es ging intensiv zur Sache und Feldkörbe gerieten zusehends zur Mangelware. Sesay erhöhte zwei Minuten vor der Viertelpause wieder für Berlin, doch Center Maskym Shtein hielt sein Team mit seinem ersten Treffer der gesamten Saison von der Dreierlinie im Spiel. Bis zur letzten Viertelpause war Dragan Dojcin noch einmal, schön bedient von Sascha Nadjfeji, zum 56:42 erfolgreich.
Blagota Sekulic (11 Punkte, 7 Rebounds) erzielte im entscheidenden Moment die Punkte für sein Team
Nur eine Übernachtung bleibt dem Team von Luka Pavicevic, wenn es am Donnerstag in Berlin eintrifft: Schon am nächsten Tag geht es direkt weiter nach Braunschweig, wo am Samstag die New Yorker Phantoms darauf brennen, sich für ihre knappe Hinspielniederlage in der o2 World zu revanchieren.


