Nach Sieg über Paderborn Traumfinale gegen Oldenburg
(6.5.) Im vorletzten BBL-Spiel vor den Playoffs ließ ALBA BERLIN den Paderborn Baskets mit 82:65 keine Chance. In der einseitigen Nachholpartie hatten die Albatrosse, bei denen Rashad Wright nach sechs Wochen sein Comeback gab, in Jenkins (15), Jacobsen (15) und McElroy (14) ihre erfolgreichsten Werfer. Die Berliner sind mit dem Sieg an die Tabellenspitze geklettert und müssen diese in nur drei Tagen im großen Finale gegen Oldenburg in der o2 World verteidigen.
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Nachdem Sesay mit zwei Freiwürfen, McElroy per Fadeaway und Jacobsen am Brett die ersten ALBA-Punkte erzielten hatten, erzielte Nathan Peavy per Dreipunktespiel und weiteren Punkten in der dritten Minute die erste Paderborner Führung von 6:7. Hamann eroberte die Führung zurück, doch Nathan Peavy blieb in der Offensive schwer zu kontrollieren. Er sorgte mit 13 Zählern im ersten Abschnitt im Alleingang dafür, dass Paderborn trotz Dreiern von McElroy und Jenkins nach acht Minuten 16:15 führte und hatte dabei noch Ansu Sesay (so wie Adam Chubb) zwei Fouls angehängt. Felton erhöhte von Dreierlinie für die Westfalen, doch Dreipunktespiele von McElroy und Sekulic, der im Fastbreak schön vom zurückgekehrten Rashad Wright (7 Punkte, 5 Rebounds) bedient wurde, gaben ALBA schließlich wieder einen Vier-Punkte-Vorsprung. Nach Freiwürfen von Peavy ging es mit 23:21 aus Berliner Sicht in die erste Pause.
Zu Beginn des zweiten Viertels ging der vorher gute offensive Rhythmus beider Teams zunächst verloren. Nach vielen Ballverlusten und Fehlwürfen sorgte schließlich Rashad Wright, der das ALBA-Spiel mit seiner Rückkehr sichtlich belebte, in der 13. Minute von der Dreierlinie für die Erlösung. Felton konterte aus der Distanz, aber die Albatrosse schossen sich warm. Ein Dreier von Jenkins und zwei in Serie von Jacobsen setzten ALBA auf 37:26 ab. Als Sekulic nach schönem Anspiel von Hamann auf 13 Zähler Differenz erhöhte, reichte es Baskets-Coach Spradley und er rief seine Mannen zur Auszeit. Die Defensive von Luka Pavicevic war bestens auf Center Chris Ensminger eingestellt, der in der ersten Halbzeit überhaupt nicht stattfand. Mit Peavy auf der Bank lief bei Paderborn nicht mehr viel zusammen und ALBA konnte die Führung nach dem nächsten Dreier sowie Fastbreak von Jacobsen (15 Punkte, 6 Rebounds) kurz vor der Halbzeit auf 44:26 ausbauen. McAllister verkürzten mit seinen ersten Punkten noch auf 28:44.
Ansu Sesay mit Foultrouble (8 Punkte, 2 Rebounds in 11 Minuten)
Paderborn-Coach Spradley fing sich zum Anbruch der letzten zehn Minuten ein technisches Foul, was Julius Jenkins zwei erfolgreiche Freiwürfe ermöglichte. Als kurz drauf Jenkins den nächsten Dreier verwandelte und Sekulic einen Fastbreak per Alley-Oop abschloss, tobte die Halle und ALBA führte 71:46. Ex-Albatros Nino Garrris nahm noch einmal sein Herz in die Hand und brachten seine Farben mit sieben schnellen Punkten etwas näher heran. Julius Jenkins rückte die Verhältnisse mit vier Punkten in Serie aber wieder gerade und beim Stand von 76:57 drei Minuten vor Schluss war nun jeglicher Zweifel an einem Berliner Sieg beseitigt. Den Gästen gelang noch etwas Ergebniskorrektur, aber ALBA gewann schlussendlich immer noch klar mit 82:65.
Damit kommt es am Samstag am letzten Hauptrunden-Spieltag zum Hitchcock-Finale in der o2 World: ALBA BERLIN und die EWE Baskets Oldenburg kämpfen im direkten Duell um den Platz an der Sonne. Mit einem Sieg sind die Albatrosse sicher Erster, bei einer Niederlage droht sogar noch der dritte Platz. Ticktes für das große Saisonfinale gibt es hier.


