ALBA verliert in Paderborn / Sonntag Schlüsselspiel in der o2 World
(21.5.) Mit 68:71 hat ALBA BERLIN Spiel zwei der Playoffs 2009 in Paderborn verloren und die Führung in der Viertelfinalserie eingebüßt. In der ausverkauften Maspernhalle hatten die Albatrosse große Probleme mit ihrer Distanzwürfen, auch ein Endspurt zum Ausgleich 25 Sekunden vor Schluss reichte nicht mehr aus. In Spiel drei am Sonntag in der o2 World geht es nun wieder bei Null los.
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Adam Chubb zeigte mit 20 Punkten und 5 Rebounds sein beste Saisonleistung für ALBA, während auf Paderborner Seite Lavelle Felton Topscorer (14) und mit seinem entscheidenden Dreier auch Matchwinner war. Die Albatrosse brachten nur sechs Dreier bei 22 Versuchen im Korb unter und trafen auch an der Freiwurflinie nur 60%. Obwohl ALBA das Reboundduell deutlich für sich entschied (32:23), hatten die Paderborner mit 53% Dreierquote einen am Ende entscheidenden Vorteil auf ihrer Seite.
In der engen Maspernhalle legten die Albatrosse gut los: Hamann und Jacobsen streuten in den ersten beiden ALBA-Angriffen je einen Dreier ein und Berlin führte 6:0. Chris Ensminger antwortete mit zwei Freiwürfen und einem Korbleger, musste aber kurz darauf mit zwei persönlichen Fouls früh auf die Bank. Auch Casey Jacobsen hatte schnell zwei Fouls gesammelt (beide offensiv) und wurde durch Immanuel McElroy ersetzt, der aufgrund seiner Bauchmuskelverletzung zunächst auf der Bank saß. Vier Punkte von Adam Chubb setzten ALBA wieder auf 10:6 ab. Trotz zahlreichen Offensivrebounds ging bei den Berlinern aus der Distanz überhaupt nichts zusammen, was Esterkamp und Peavy nutzen, um in der neunten Minute die erste Paderborner Führung zu erzielen (13:12). Zwei Freiwürfe von Rashad Wright verschafften ALBA zur Viertelpause noch eine Ein-Punkt-Führung.
Das Team von Luka Pavicevic hatte weiterhin Probleme mit seinen Würfen aus der Distanz. Unter dem Korb macht Paderborn die Räume eng und von außen warfen die Albtrosse eine Fahrkarte nach der anderen. Nolte und Peavy setzten die Baskets auf 17:14 ab, bis Ansu Sesay in der 14. Minute mit den ersten Berliner Punkten des zweiten Viertels den Anschluss herstellte. McAllister und Felton legten für die Gastgeber wieder vor, aber Adam Chubb hielt sein Team mit zwei Freiwürfen in Schlagdistanz. Terwilliger traf in der 16. Minute für Drei für Paderborn, während ALBA weiter fleißig von außen daneben legte. Nach Freiwürfen von Jacobsen und Chubb hatten die Hausherren durch Punkte von Wright und Felton in der 18. Minuten ihre bis dato höchste Führung von 28:21 inne. Adam Chubb, der beinahe alleine die ALBA-Punkte in der ersten Hälfte auf die Tafel brachte, sorgte mit seinem sechsten getroffenen Freiwurf bei sechs Versuchen für den 23:28-Anschluss. Eine Minute vor der Halbzeit legte McAllister mit einem Dreipunktewurf noch einmal vor und brachte den Hexenkessel „Maspernhölle“ richtig zum Kochen. Den Schlusspunkt der Halbzeit setzte erneut Adam Chubb, der von der Freiwurflinie den 28:31-Pausenstand herstellte. Mit drei Punkten Rückstand war ALBA gut bedient: Nach den ersten beiden erfolgreichen Treffern hatten die Albatrosse zwölf Dreier in Folge daneben gesetzt und Saison-Topscorer Julius Jenkins hatte nicht einen einzigen Punkt erzielt.
Peavy eröffnete die zweite Halbzeit mit zwei Zählern zum 33:28. Chris Ensminger, der lange aufgrund von Foulprobleme auf der Bank gesessen hatte, handelte sich binnen kürzester Zeit zwei weitere Fouls ein und musste mit vier Verwarnungen vom Feld. McAllister hatte die Westfalen mit einem Dreier 36:33 in Führung geschossen, als es gegen die Paderborner Bank ein technisches Foul gab und Julius Jenkins auf 35:36 verkürzte. Die Hausherren liefen in Folge an der Dreierlinie heiß: Drei Treffer in Folge schicken sie durch das Berliner Netz (2x Wright, 1x Esterkamp) und lagen in der 26. Minute 46:41 vorn. Adam Chubb hatte weiter fleißig aus allen Lagen gepunktet, musste jedoch in der 28. Minute auch mit vier Fouls auf die Bank. ALBA hatte weiterhin Probleme im Abschluss, besonders Julius Jenkins stand immer noch neben sich. Paderborns zweiter Center Marius Nolte hatte auch vier Verwarnungen gesammelt, aber ALBA schlug aus den Lücken unter dem Korb kein richtiges Potential. Kurz vor der Viertelpause erhöhte Terwilliger sogar noch auf die erste zweistellige Führung des Spiels (56:48), aber Dragan Dojcin brachte sein Team aus der Halbdistanz noch in den einstelligen Bereich.
Zu Beginn des Schlussviertels war Dojcin gleich noch mal erfolgreich und machte das Spiel mit 50:56 wieder eng. Aber Paderborns Wright traf erneut den Dreier und kurz danach Felton den Korbleger zu einer 11-Punkte-Führung für die Gastgeber. Nadjfeji mit einem Dreipunktespiel und Sekulic mutterseelenallein unter dem Korb brachten ALBA wieder heran. Nach je zwei verworfenen Freiwürfen von Felton und Sekulic war Sesay mit dem Offensivrebound zur Stelle, um auf 57:61 zu verkürzen. Esterkamp schoss Paderborn mit einem Dreier wieder nach vorn, aber Julius Jenkins markierte auch endlich seinen ersten Distanztreffer. Zwei Minuten vor Schluss erhöhte Ensminger mit einem Freiwurf und Felton per Korbleger auf acht Punkte Vorsprung für Paderborn, doch ein Fastbreak von Jenkins, ein Dreier von McElroy und eine weiterer Dreipunktewurf von Jenkins bedeuteten den 68:68-Ausgleich bei 25 Sekunden verbleibender Spielzeit. Die Baskets spielten ihren letzten Angriff auf 7 Sekunden herunter, bis Lavelle Felton, nachdem Julius Jenkins hängengeblieben und gestolpert war, frei an der Dreierlinie auftauchte und von dort eiskalt zum 71:68 einnetzte. ALBA hatte noch eine letzte Chance: Wright wurde drei Sekunden vor Schluss gefoult, verwarf beide Freiwürfe (den zweiten absichtlich), McElroy bekam den Rebound und tippte ihn zurück zu Wright, der noch einen Notdreier loswerden konnte, der sein Ziel aber knapp verfehlte.
Mit 1:1 ist die Serie nun wieder komplett offen. Am Sonntag geht das Duell in der Berliner o2 World weiter, wo die Albatrosse alles daran setzen werden, wieder in Führung zu gehen. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für dieses wichtige Spiel. Zum Ticketshop >>
Douglas Spradley (Paderborn Baskets):
"Dies ist eine Serie des Respekts. Wir haben heute gezeigt, dass wir gegen ALBA gewinnen können. Phasenweise haben wir sehr sehr gut gespielt und waren schneller auf den Füßen. Am Ende natürlich ein super Wurf von Lavelle Felton. Wenn man die Punkteverteilung sieht eine klasse Mannschaftsleistung. Jetzt freue ich mich auf Sonntag und auch, dass ich mindestens noch ein Spiel in Paderborn coachen darf."
Luka Pavicevic (ALBA BERLIN):
"Gratulation an Paderborn, den Coach, die Spieler und die Fans, das war hier heute eine super Atmosphäre. Für Paderborn ein wichtiger Sieg, sie haben das ganze Spiel dafür gekämpft. Insgesamt waren wir immer etwas langsamer und haben zu viele offene Würfe vergeben. Das ist eine harte Serie wie erwartet – so sind die Playoffs."
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Adam Chubb zeigte mit 20 Punkten und 5 Rebounds sein beste Saisonleistung für ALBA, während auf Paderborner Seite Lavelle Felton Topscorer (14) und mit seinem entscheidenden Dreier auch Matchwinner war. Die Albatrosse brachten nur sechs Dreier bei 22 Versuchen im Korb unter und trafen auch an der Freiwurflinie nur 60%. Obwohl ALBA das Reboundduell deutlich für sich entschied (32:23), hatten die Paderborner mit 53% Dreierquote einen am Ende entscheidenden Vorteil auf ihrer Seite.
Neben Adam Chubb kam nur Julius Jenkins auf zweistellige Punktewerte (10 Zähler, 6 Rebounds, 5 Assists)
Das Team von Luka Pavicevic hatte weiterhin Probleme mit seinen Würfen aus der Distanz. Unter dem Korb macht Paderborn die Räume eng und von außen warfen die Albtrosse eine Fahrkarte nach der anderen. Nolte und Peavy setzten die Baskets auf 17:14 ab, bis Ansu Sesay in der 14. Minute mit den ersten Berliner Punkten des zweiten Viertels den Anschluss herstellte. McAllister und Felton legten für die Gastgeber wieder vor, aber Adam Chubb hielt sein Team mit zwei Freiwürfen in Schlagdistanz. Terwilliger traf in der 16. Minute für Drei für Paderborn, während ALBA weiter fleißig von außen daneben legte. Nach Freiwürfen von Jacobsen und Chubb hatten die Hausherren durch Punkte von Wright und Felton in der 18. Minuten ihre bis dato höchste Führung von 28:21 inne. Adam Chubb, der beinahe alleine die ALBA-Punkte in der ersten Hälfte auf die Tafel brachte, sorgte mit seinem sechsten getroffenen Freiwurf bei sechs Versuchen für den 23:28-Anschluss. Eine Minute vor der Halbzeit legte McAllister mit einem Dreipunktewurf noch einmal vor und brachte den Hexenkessel „Maspernhölle“ richtig zum Kochen. Den Schlusspunkt der Halbzeit setzte erneut Adam Chubb, der von der Freiwurflinie den 28:31-Pausenstand herstellte. Mit drei Punkten Rückstand war ALBA gut bedient: Nach den ersten beiden erfolgreichen Treffern hatten die Albatrosse zwölf Dreier in Folge daneben gesetzt und Saison-Topscorer Julius Jenkins hatte nicht einen einzigen Punkt erzielt.
Ansu Sesay mit 6 Punkten, 5 Rebounds und 6 Assists
Zu Beginn des Schlussviertels war Dojcin gleich noch mal erfolgreich und machte das Spiel mit 50:56 wieder eng. Aber Paderborns Wright traf erneut den Dreier und kurz danach Felton den Korbleger zu einer 11-Punkte-Führung für die Gastgeber. Nadjfeji mit einem Dreipunktespiel und Sekulic mutterseelenallein unter dem Korb brachten ALBA wieder heran. Nach je zwei verworfenen Freiwürfen von Felton und Sekulic war Sesay mit dem Offensivrebound zur Stelle, um auf 57:61 zu verkürzen. Esterkamp schoss Paderborn mit einem Dreier wieder nach vorn, aber Julius Jenkins markierte auch endlich seinen ersten Distanztreffer. Zwei Minuten vor Schluss erhöhte Ensminger mit einem Freiwurf und Felton per Korbleger auf acht Punkte Vorsprung für Paderborn, doch ein Fastbreak von Jenkins, ein Dreier von McElroy und eine weiterer Dreipunktewurf von Jenkins bedeuteten den 68:68-Ausgleich bei 25 Sekunden verbleibender Spielzeit. Die Baskets spielten ihren letzten Angriff auf 7 Sekunden herunter, bis Lavelle Felton, nachdem Julius Jenkins hängengeblieben und gestolpert war, frei an der Dreierlinie auftauchte und von dort eiskalt zum 71:68 einnetzte. ALBA hatte noch eine letzte Chance: Wright wurde drei Sekunden vor Schluss gefoult, verwarf beide Freiwürfe (den zweiten absichtlich), McElroy bekam den Rebound und tippte ihn zurück zu Wright, der noch einen Notdreier loswerden konnte, der sein Ziel aber knapp verfehlte.
Mit 1:1 ist die Serie nun wieder komplett offen. Am Sonntag geht das Duell in der Berliner o2 World weiter, wo die Albatrosse alles daran setzen werden, wieder in Führung zu gehen. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für dieses wichtige Spiel. Zum Ticketshop >>
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Douglas Spradley (Paderborn Baskets):
"Dies ist eine Serie des Respekts. Wir haben heute gezeigt, dass wir gegen ALBA gewinnen können. Phasenweise haben wir sehr sehr gut gespielt und waren schneller auf den Füßen. Am Ende natürlich ein super Wurf von Lavelle Felton. Wenn man die Punkteverteilung sieht eine klasse Mannschaftsleistung. Jetzt freue ich mich auf Sonntag und auch, dass ich mindestens noch ein Spiel in Paderborn coachen darf."
Luka Pavicevic (ALBA BERLIN):
"Gratulation an Paderborn, den Coach, die Spieler und die Fans, das war hier heute eine super Atmosphäre. Für Paderborn ein wichtiger Sieg, sie haben das ganze Spiel dafür gekämpft. Insgesamt waren wir immer etwas langsamer und haben zu viele offene Würfe vergeben. Das ist eine harte Serie wie erwartet – so sind die Playoffs."


