ALBA mit Ausrufezeichen zurück in der Serie / Fanfahrt am Dienstag
(6.6.) Mit einem deutlich Heimsieg ist ALBA BERLIN in die Halbfinal-Serie gegen die Telekom Baskets Bonn zurückgekehrt. 65:39 bezwangen sie die Rheinländer vor 13.729 begeisterten Zuschauern in der o2 World (Playoff-Rekord) und haben die Serie damit auf 1:2 verkürzt. Gegen die eisenharte Verteidigung der Albatrosse, die auch offensiv eine starke Teamleistung zeigen (Jenkins und Jacobsen mit je 10 Zählern als einzige zweistellig), fehlten den Bonnern das Rezept. Am Dienstag tritt die Mannschaft von Luka Pavicevic in Bonn an - dazu bieten wir eine gesponserte Fanfahrt an.
Casey Jacobsen (10 Punkte, 6 Rebounds) schlägt den Ball gegen Brandon Bowman ein
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Die ersten Angriffe der Albatrosse waren nicht von Erfolg gekrönt, so dass sich Bonn über Johnson und Bowman am Brett auf 4:0 absetzte. Steffen Hamann konterte mit einem Korbleger, sowie krachendem Dunking. Von Beginn an spielten beide Kontrahenten mit höchster Intensität in der Verteidigung. ALBA erzwang viele Ballgewinne, konnte daraus aber vorne kein Kapital schlagen. Nach einem Dreier von Frazier und noch mal Bowman per Layup war Bonn in der fünften Minute auf 9:4 davongezogen, doch Adam Chubb am Brett und Julius Jenkins mit einem getroffenen Freiwurf verkürzten wieder auf zwei Zähler. Frazier und Bowler legten wieder vor für Bonn, während Wright per Korbleger und mit einem von zwei Freiwürfen sowie Philip Zwiener ebenfalls mit einem Treffer von der Linie ALBA auf Tuchfühlung hielten. Ein Tip-in von Kolodziejski markierte die letzten Punkte des Abschnitt, der trotz guter Defensivarbeit der Berliner mit 16:13 an Bonn ging.
Beide Teams schenkten sich in der Verteidigung weiter nichts und Punkte blieben Mangelware. Bowler setzte die Baskets auf 18:13 ab, aber Dragan Dojcin konterte mit zwei Korblegern, während die Albatrosse Bonn minutenlang keinen Korb gestatteten. ALBA hatte mehrfach die Chance in Führung zu gehen, bekam den Ball aber einfach nicht in den Korb. Doch auf einmal explodierten die Albatrosse förmlich: Dragan Dojcin sorgte mit dem nächsten Korbleger für erste Führung, Casey Jacobsen stopfte im Fastbreak den Ball ins Gesicht von Brandon Bowman, nur um danach für drei einzunetzen. Adam Chubb legte mit krachendem Dunk nach und Steffen Hamann sorgte wenig später für das 28:18 und einen 15:0-Lauf der Berliner. Die 13.729 Zuschauer in der bis unter das Dach gefüllten o2 World tobten. Rowland erzielte nach sieben Minuten endlich wieder einen Korb für die Bonner, hatte aber auch kurz vorher sein drittes Foul kassiert. Die letzte Minute des Viertels nutzte Bonn, um bis zur Halbzeit mit Freiwürfen von Rowland noch den 22:28-Anschluss herzustellen. Trotz deutlicher Überlegenheit war ALBA nur sechs Punkte vorn.
Adam Chubb (8 Punkte, 5 Rebounds) lässte es krachen
Die Albatrosse hatten die Bonner defensiv fest im Griff, so dass den Rheinländer überhaupt nichts mehr im Angriff einfiel. Fünf Minuten wurde ihnen kein Punkt gestattet, was Adam Chubb mit vier verwandelten Freiwürfen und Wright per Lay-up nutzen, um den Vorsprung auf 57:33 auszubauen. Die Partie war schon entschieden und die Baskets machten keine Anstalten mehr, das Spiel zu drehen. Unter dem Jubel der Zuschauer waren Philip Zwiener, Sascha Nadjfeji schön bedient von Johannes Herber und schließlich Rashad Wright per Dreier mit den letzten Punkten des Spiels zum 65:39 erfolgreich.
Am Dienstag tritt das Team von Luka Pavicevic zu Spiel vier in Bonn, wo man die Serie ausgleichen und für ein Spiel fünf wieder nach Berlin holen will. Das wir sicherlich deutlich schwieriger und daher brauchen die Albatrosse jede Unterstützung. Daher bieten wir eine gesponsorte Fanfahrt an, hier geht’s zur Anmeldung.
Stimmen zum Spiel
Michael Koch (Telekom Baskets Bonn):
Glückwunsch zuerst an Luka und sein Team. Wir haben defensiv eigentlich eine gute Leistung gezeigt. Dass man ALBA zuhause bei 65 Punkten hält, zeigt, dass die Verteidigung aggressiv und intakt war. Wir haben uns auch nicht aufgegeben und ein gutes erstes Viertel gespielt, aber man muss einfach anerkennen, dass ALBA heute noch einige Klassen besser verteidigt hat. Das Endergebnis spielt in den Playoffs keine Rolle und wir haben uns die Chance erarbeitet, zuhause die Serie zu gewinnen.
Luka Pavicevic (ALBA BERLIN):
Danke an Mike und Glückwunsch an meine Mannschaft für ein exzellentes Spiel in einer sehr schwierigen Situation. Wir hatten den Druck, dass bei einer Niederlage die Saison für uns beendet wäre, aber mein Team ist damit gut umgegangen. Bonn ist immer gefährlich und wir mussten 40 Minuten lang voll konzentriert bleiben. Das haben wir getan und das Resultat ist ein guter Sieg und die Chance bei den heimstarken Bonner die Serie auszugleichen.


