60:61 in Le Mans verspricht packendes Rückspiel in Berlin
(29.9.) ALBA BERLIN hat das Hinspiel in der ersten Runde Euroleague-Qualifikation beim französischen Pokalsieger Le Mans denkbar knapp mit 60:61 verloren. Da die Ergebnisse von Hin- und Rückspiel addiert werden, hat das Team von Luka Pavicevic am Freitag mit der o2 World im Rücken alle Chancen, die nächste Runde zu erreichen. Nach einem kompletten Fehlstart und 15 Zählern Rückstand hatten sich die Albatrosse in Le Mans angeführt von Adam Chubb (16 Punkte) und Julius Jenkins (15) zurückgekämpft und kurz vor Schluss sogar in Führung gelegen.
Julius Jenkins wachter gerade noch rechtzeitig auf erzielte wichtige Dreier für sein Team (Foto: getty images)
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Unglücklicher hätten die Albatrosse kaum in ihr erstes Saisonspiel 2009/2010 starten können: Sieben Minuten lang gelang den Berlinern nicht ein Korb – zahlreiche Korbleger und Distanzwürfe verfehlten ihr Ziel. Die Gastgeber setzten sich derweil über ihre Topspieler Batista, Spencer und Salyers schon auf 15:0 ab. Adam Chubb erlöste sein Team per Korbleger, legte kurz danach erneut am Brett nach und nach einem Dreier von Bajramovic war ALBA mit 7:15 endlich im Spiel. Das Viertel war allerdings schon fast gelaufen und Diot besorgte per Layup den 17:7-Stand für Le Mans nach 10 gespielten Minuten.
Mit einem Dreier von Wright und Freiwürfen von Batista zog Le Mans wieder auf 20:7 davon, doch das Team von Luka Pavicevic blieb mit weiteren Brettpunkten von Chubb und einem Dreier von McElroy auf Tuchfühlung. Aus einer verstärkten Verteidigung heraus brachten Philip Zwiener und Steffen Hamann ALBA in der 16. Minute auf 18:24 heran, doch Le Mans Salyers sorgte mit fünf schnellen Punkten wieder für einen Dämpfer. Salyers war kaum zu kontrollieren und fand ein ums andere Mal eine Möglichkeit den Ball im ALBA-Korb unterzubringen. Kenan Bajramovic hielt dagegen und verkürzte eine Minute vor der Halbzeit mit einem Dreipunktespiel auf 27:32. Aber es war erneut Marc Salyers, der den Schlusspunkt der ersten 20 Minuten besorgte, und mit einen Korbleger zum 34:27-Pausenstand traf.
Starker Auftritt von Adam Chubb: 16 Punkte, 5 Rebounds
Zu Beginn des Schlussabschnitts tauschten Salyers und Jenkins zunächst Freiwürfe aus, bis der Power Forward der Franzosen nach einem Turnover auf die Bank musste. Adam Chubb nutzte das prompt und sorgte sieben Minuten vor Schluss mit vier Zählern in Folge für die erste ALBA-Führung der Partie (54:53). Während die Franzosen sich nun minutenlang erfolglos an der ALBA-Defense die Zähne ausbissen, erhöhten McElroy mit einem Dreipunktespiel und Jenkins per Korbleger bis zur 38. Minute sogar auf 59:53. Maleye Ndoye beendete jedoch von der Dreipunktelinie die Durststrecke der Hausherren und so wurde es in den letzten zwei Minuten noch einmal richtig eng. Obwohl es nicht um Sieg oder Niederlage ging, da in der Qualifikationsrunde die Ergebnisse von Hin- und Rückspiel zusammengezählt werden, wollten sich beide Teams unbedingt die bestmögliche Ausgangssituation für das Rückspiel verschaffen. Das gelang den Franzosen etwas besser: Während ALBA in der Schlussminute den Ball nicht mehr im Korb unterbrachte, konnten sie dank Punkten von Salyers und Batista noch einen knappen 61:60-Sieg einfahren.
Im Rückspiel am Freitag in der Berliner o2 World (20 Uhr) benötigen die Albatrosse nun einen Sieg mit mindestens zwei Punkten, um die zweite und letzte Runde der Euroleague-Qualifikation zu erreichen. Für diese entscheidende Partie, die an Spannung und Dramatik kaum besser vorbereitet sein könnte, sind noch Tickets in allen Kategorien verfügbar – auch noch bis kurz vor Tip-Off dank print@home. Zur Ticketbestellung >>
Übrigens: Sollte ALBA das Rückspiel mit genau einem Punkt gewinnen, ginge es am Freitag in die Verlängerung.


