ALBA schlägt Le Mans und zieht in zweite Qualifikations-Runde ein
Mit 77:62 hat ALBA BERLIN das Rückspiel gegen den französischen Pokalsieger Le Mans Sarthe gewonnen und damit die zweite Runde im Kampf um den Einzug in die Euroleague erreicht. Nach einem schwachen Start drehten die Albatrosse doch noch richtig auf und hatten bei einer geschlossenen Teamleistung in Adam Chubb und Julius Jenkins ihre Topscorer (je 12 Punkte). Nun triff ALBA in der letzten und entscheidenden Qualifikationsrunde auf Maroussi Athen, das im griechischen Duell Aris Saloniki ausschaltete.
Starkes Spiel von Steffen Hamann: 6 Punkte, 5 Assists, 3 Rebounds, 2 Steals
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Wie schon im Hinspiel fanden die Albatrosse keinen guten Einstieg in die Partie. Nach einem ersten Korbleger von Immanuel McElroy wollte anschließend vorne nichts mehr zusammen gehen. Die Franzosen traten selbstbewusst auf und setzten sich nach einem Dreier von Spencer nach vier Minuten auf 11:2 ab. Rashad Wright musste mit zwei schnellen Fouls auf die Bank und Luka Pavicevic rief zur ersten Auszeit. Die zeigte Wirkung, das Bild wandelte sich komplett: Mit einer 11:0-Serie aus Dreiern von Dojcin, Hamann und zwei mal Jenkins glichen die Berliner zum 13:13 aus. Adam Chubb ließ noch einen Korbleger folgen und Julius Jenkins traf mit dem Fuß auf der Dreierlinie, während die Gäste nur noch Fahrkarten produzierten, so dass ALBA zu Viertelpause 17:13 in Führung lag. Einen 15:0-Lauf hatte die Mannschaft von Luka Pavicevic aufs Parkett gelegt.
Batista beendete die Durstrecke von Le Mans mit Anbruch des zweiten Abschnitts, doch ALBA blieb am Drücker. Die Defense stand und den Gästen fiel nur wenig Produktives dagegen ein. So setzten sich die Albatrosse über den starken Adam Chubb (12 Punkte, 8 Rebounds), Steffen Hamann und Philip Zwiener im Fastbreak und Blagota Sekulic am Brett langsam aber stetig ab. In der 16. Minute lagen sie erstmalig zweistellig – mit 26:16 – in Front. Batista verkürzte für die Gäste, doch McElroy mit zwei Freiwürfen und Adam Chubb, schön aus dem Pick & Roll von Jenkins bedient, stopfte die Kugel krachend zum 30:18 ein. Bei Le Mans ging wenig zusammen, aber in der 17. Minute traf Marc Salyers schließlich auch seinen ersten Dreier. Die Albatrosse ließen sich nicht beeindrucken und bauten die Führung bis zur Pause über Zwiener und McElroy auf 37:23 aus.
Le Mans Aktivposten, Center Batista, eröffnete die zweite Halbzeit mit weiteren Brettpunkten, die prompt von Bajramovic und Sekulic, ebenfalls unter dem Korb, beantwortet wurden. Mit tollen Ballstafetten und erfolgreichen Abschlüssen brachten die Albatrosse die 11.310 Zuschauer in der o2 World immer öfter zum Jubeln. Aus einer sattelfesten Verteidigung und guter Reboundarbeit (37:25) heraus baute ALBA den Vorsprung Stück für Stück aus. In der 27. Minute war es Kenan Bajramovic, der per erfolgreichem Korbleger erstmalig die 20-Punkte-Grenze zum 52:32 durchstieß. Die beiden Topstars der Franzosen, Spencer und Salyers, kamen kaum zum Zuge, einzig der brasilianische Nationalspieler Batista sorgte immer wieder für Probleme unter dem Korb. Er legte die letzten Punkte für Le Mans in diesem Abschnitt ein, bevor Adam Chubb per Tip-in den 61:38-Viertelendstand herstellte.
Adam Chubb mit 12 Punkten und 8 Rebounds
Nun steht ALBA in der zweiten Runde der Qualifikation und kann mit einem erfolgreichen Abschneiden gegen Maroussi Athen den Sprung in die Euroleague schaffen. Im griechischen Duell bezwang Maroussi das neu zusammengesetzte Aris Saloniki deutlich. Das Hinspiel findet am Dienstag in Athen statt, das Rückspiel am Sonntag, den 11. Oktober um 17 Uhr in Berlin. Tickets für das Rückspiel sind ab sofort erhältlich. Zur Bestellung >>


