Sieg gegen Meister Oldenburg bei Bundesliga-Heimpremiere
(18.10.) Im ersten Bundesliga-Heimspiel der Saison 2009/2010 setzten sich die Albatrosse mit 69:67 gegen den amtierenden deutschen Meister aus Oldenburg durch. ALBA hatte sich bis zur Mitte des Schlussviertels vor 11.835 Fans in der o2 World bereits zweistellig abgesetzt, aber die nicht aufsteckenden Niedersachsen machten es in den letzten Sekunden noch einmal richtig spannend. Die Partie wurde mit dem letzten Wurf entschieden, den Je’kel Foster, gut verteidigt von Julius Jenkins, deutlich zu kurz ansetzte.
Steigerung von Spiel zu Spiel: Bajramovic erzielte 13 Punkte und 5 Rebounds
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So knapp das Spiel ausging, so nahe lagen die beiden Kontrahenten auch in der Statistik beieinander: Beinahe identische Wurfquoten in allen Kategorien und ein ausgeglichenes Verhältnis bei den Rebounds (ALBA 30, Oldenburg 31), Assists (12, 11) und Steals (8, 8) spiegeln dies deutlich wieder. Trotzdem war das Spiel vor allem von "Runs" der beiden Mannschaften geprägt. Für ALBA waren Kenan Bajramovic (13 Punkte, 5 Rebounds) und Immanuel McElroy (11, 4) sowie Blagota Sekulic (11, 9) die besten Punktesammler, während bei den Gästen Rickey Paulding mit 21 Punkten der überragende Akteur war.
Nachdem Foster per Dreier und Paulding mit zwei Freiwürfen die Partie 5:0 für die Gäste eröffnet hatten, kam ALBA über zwei scharfe Züge zum Korb von Wright und McElroy ins Spiel. Die Begegnung wurde von Beginn an mit viel Intensität geführt. Oldenburg versuchte im Angriff konsequent Julius Jenkins zu attackieren, der auch gleich mit zwei schnellen Fouls auf die Bank musste. Kenan Bajramovic – in den letzten Spielen noch mit Problemen - kam mit vier Punkten in Serie gleich gut ins Spiel, doch vor allem dank zahlreicher Offensivrebounds waren es die EWE Baskets, die nach acht Minuten 16:10 vorn lagen. ALBA kam aus guter Defensive zurück: Vier Punkte von Adam Chubb eine krachender Dunking von Steffen Hamann mit der Schlusssirene bedeuteten den 16:16 Endstand eines starken ersten Viertels.
Steffen Hamann mit 6 Punkten, 2 Assists und viel Energie in der Verteidigung
Foster begann den zweite Hälfte mit einem Dreier ins Gesicht von Julius Jenkins, aber die Albatrosse brachte das nicht aus dem Gleichgewicht. Aus einer sattelfesten Verteidigung legten sie mit Dreiern von Dojcin und McElroy sowie Brettpunkten von Sekulic und „Mac“ eine 10:0-Blitzserie zum 44:32 hin. In der 26. Minute brachte Julius Jenkins seine ersten Punkte – aus der Halbdistanz – zum 46:34 aufs Scoreboard. Die Oldenburger stellten auf Zonenverteidigung um, was ALBA vor zwei Tagen in Gießen auch schon vor Probleme gestellt hatte. Auch dieses Mal taten sich die Albtrosse schwer, diese Defense zu knacken. Viele Würfe verfehlten ihr Ziel, aber Adam Chubb mit starken Offensivrebounds und Immanuel McElroy mit Steals in der Defense bewahrten ALBA davor, viel vom Vorsprung einzubüßen. Trotzdem hatten die Gäste zum Ende des Viertels nach einem Buzzerbeater von Paulding auf 44:53 aufgeholt.
Rashad Wright verteilte fünf Korbvorlagen und erzielte acht Punkte


