Starke Verteidigung sichert klaren Heimsieg gegen ratiopharm Ulm
(25.10) Einen deutlichen 78:56-Heimsieg feierte ALBA BERLIN am Sonntag Abend gegen ratiopharm Ulm im vierten Spiel der laufenden Bundesligasaison. Nach der Niederlage in Tübingen vor nur zwei Tagen fand das Team von Luka Pavicevic mit einer überzeugenden Vorstellung erfolgreich in die Erfolgsspur zurück. Die besten Berliner Punktesammler waren Julius Jenkins (22 Punkte, 6/9 Dreier) und Blagota Sekulic (17, 9 Rebounds).
Immanuel McElroy mit gewohnt ausgeglichener Leistung (12 Punkte, 4 Rebounds, 3 Assists)
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7.543 Zuschauer in der o2 World sahen ein von Beginn an relativ einseitiges Spiel. ALBA dominierte die Bretter, wo vor allem Blagota Sekulic mit vielen Offensivrebounds und Tip-ins glänzte, und hatte die jungen Gäste vor allem defensiv stets fest im Griff. Nach zuletzt schwachen Quoten aus der Distanz zeigten sich die Albatrosse aus der Distanz stark verbessert und trafen 12 ihrer 25 Dreierversuche (48%). Topscorer auf Ulmer Seite waren Christan Burns (14 Zähler, 6 Rebounds) und Robin Benzing (12).
Körbe blieben Mangelware in der Anfangsphase der Begegnung. Beide Teams verteidigten hart und so stand es nach vier Minuten nur 4:4. Die Albatrosse verpassten unglücklich einige Defensivrebounds, aber die Gäste schlugen draus kein Kapital. Zwei Dreier in Serie von Julius Jenkins und zwei energische Züge zum Brett von Immanuel McElroy bedeuteten das 14:6 nach sieben Minuten und die erste Ulmer Auszeit. Die Berliner hatten nun auch den Rebound besser unter Kontrolle und setzten sich mit einem Dreipunktewurf von Bajramovic und starkem Drive mit Links von Steffen Hamann zur Viertelpause auf 19:8 ab.
Als sich nach den ersten Minuten der zweiten Hälfte kein Änderungen in der Kräfteverteilung auf dem Feld einstellte, versuchte Ulm-Coach Taylor, mit einer Zonenverteidigung den Rhythmus der Albatrosse zu stören. Doch diese zeigten sich unbeeindruckt: Erst McElroy, dann Jenkins und schließlich Dojcin netzten gut freigespielt von der Dreierlinie aus ein. 56:30 lagen die Albatrosse nach 25 Minuten vorn. Trotzdem wurde weiter eng verteidigt, so dass zum wiederholten Mal das 24-Sekunden-Horn im Angriff der Gäste ertönte. ALBA nahm weiter konsequent die freien Würfe von außen und als ein paar dieser nicht fielen, waren Burns, Betz und Benzing gleich zur Stelle, um Ulm wieder etwas heranzubringen. Beim Viertelendstand von 63:41 sprach allerdings vor dem letzten Spielabschnitt trotzdem schon vieles für einen Berliner Sieg.
Stimmen zum Spiel
Mike Taylor (ratiopharm Ulm):
Glückwunsch an ALBA zu einer sehr starken Vorstellung. Sie haben heute herausragende Teamdefense gespielt und hatten das Spiel vollkommen unter Kontrolle. Wir hatten Probleme, uns auf die physische Spielweise einzustellen. Wir haben heute vor allem viel gelernt und viel ausprobiert.
Luka Pavicevic (ALBA BERLIN):
Glückwunsch an meine Mannschaft für eine starke Antwort nach unserer Niederlagen in Tübingen. Meine Spieler sind gegen einen Gegner mit vielen offensiven Möglichkeiten stark aufgetreten. Entscheidend ist für mich nicht in erster Linie das klare Ergebnis, sondern, dass wir in der richtigen Art und Weise gespielt haben, wie wir uns es vorgenommen haben.


