88:62 gegen Düsseldorf – ALBA klettert auf Tabellenplatz zwei
(18.11.) Mit einem 88:62-Sieg gegen die Giants Düsseldorf hat ALBA BERLIN den vierten deutlichen Sieg in Folge eingefahren. Das Team von Luka Pavicevic schob sich dadurch auf den zweiten Platz der Tabelle vor (Platz 1 nach alter Zählweise). Mit bis zu 41 Punkten hatten die Albatrosse zwischenzeitlich gegen Düsseldorf vorn gelegen und insgesamt wieder mit starker Verteidigung geglänzt. Topscorer bei ALBA war Julius Jenkins mit 16 Zählern, während Kenan Bajramovic (12 Punkte) sein bisher beste Spiel im ALBA-Trikot machte.
Kenan Bajramovic (12 Punkte, 3 Rebounds) wurde für seine gute Leistung mit viel Applaus vom Publikum bedacht
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Die Berliner waren in allen Belangen überlegen und scheinen ihr Problem von der Dreipunktelinie hinter sich gelassen zu haben: 10 von 20 Dreierversuchen (Jenkins 4/4) fanden am Mittwoch Abend ihr Ziel. Mit starker Verteidigung wurde den Gästen kein Platz zum Werfen gelassen und auch das Brett klar beherrscht (35:26) Rebounds. Wäre im letzten Viertel der Faden nicht etwas gerissen, hätte der Sieg noch deutlich ausfallen können.
Nach den ersten Punkten der Partie durch Düsseldorfs Ex-Albatros Koko Archibong spielte erst einmal nur ALBA. Sekulic, Jenkins und Dojcin begannen mit Brettpunkten, während den Gästen jeder Distanzwurf so schwer gemacht wurde, dass gleich mehrere „Airballs“ dabei heraus kamen. Die Albatrosse zeigten sich hingegen treffsicher aus der Distanz und sorgten mit fünf Dreiern, jeweils von einem anderen ALBA-Spieler (McElroy, Wright, Dojcin, Jenkins, Bajramovic), schnell für eine hohe ALBA-Führung. Auch die Umstellung der Gäste auf Zonenverteidigung verhinderte nicht, dass ALBA nach neun Minuten schon mit 26:8 führte. Koko Archibong, der acht Punkte im ersten Viertel erzielte, verkürzte mit zwei Freiwürfen zur Viertelpause noch auf 10:26.
Auch im zweiten Abschnitt blieb ALBA Herr des Geschehens, selbst als die Giants nach einem Dreier von Goddeck, weiteren Punkten von Archibong sowie zwei Freiwürfen von Walker etwas näher auf 30:17 herankamen. Die Defense der Berliner stand bombenfest und so zog das Team von Luka Pavicevic mit einem 14:0-Lauf, zu dem Sekulic sieben Zähler und Immanuel McElroy einen scheppernden Dunking beisteuerten, schnell wieder davon. Cox stoppte die Durststrecke der Gäste, die auf den verletzten Brant Bailey verzichten mussten, von der Dreierlinie, aber spätestens als Steffen Hamann kurz vor der Halbzeitsirene auch für Drei einnetzte, rieben sich die 7.548 ausgelassen Fans in der o2 World ob der extrem deutlichen 51:21-Pausenführung verwundert die Augen.
Immanuel McElroy mit 12 Punkten, 4 Rebounds und 2 Assists
Im letzten Viertel ging den Albatrossen dann doch der Schwung verloren. Bei 41 Punkten Vorsprung auch nicht ganz unverständlich. Vorne holten sich die Berliner drei Offensivfouls ab und auf der anderen Seite warf sich Düsseldorfs Jonathan Cox langsam warm und schoss sein Team auf 49:80 heran. Als Goddeck kurz darauf auch noch für Drei traf, rief Luka Pavicevic vier Minuten vor dem Ende noch mal zur Auszeit. In den Schlussminuten durfte auch der Nachwuchs ran bei ALBA: Unter dem Jubel der Zuschauer sammelte Andreas Seiferth seine ersten Minuten überhaupt im ALBA-Dress. Am Ende sah es mit 62:88 aus Düsseldorfer Sicht sogar noch angenehmer aus, als es zwischenzeitlich gewesen war.


