ALBA startet mit Heimsieg gegen Paderborn ins neue Jahr
(2.1.) ALBA BERIN ist mit einem 89:72-Heimsieg gegen die Paderborn Baskets erfolgreich ins Jahr 2010 gestartet. Vor 10.598 Zuschauern in der o2 World hatten die ersatzgeschwächten Berliner, bei denen Dojcin und Wright geschont wurden, anfangs noch reichlich Neujahrssand im Getriebe. Der Sieg und damit - auch nach neuer Wertung - der Sprung an die Tabellenspitze war jedoch nie ernsthaft in Gefahr. Die besten Berliner Punktesammler waren Julius Jenkins (16) und Derrick Byars (13).
Derrick Byars zeigte spektakuläre Aktionen
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Trotz einer durchwachsenen Leistung der Mannschaft von Luka Pavicevic, die sich 14 Ballverluste leistete und den Paderbornern 12 Offensivrebounds (insgesamt 24:34 Rebounds für Paderborn) gestattete, konnten die Berliner zum Jahresauftakt einen Start-Ziel-Sieg verbuchen. Die Tabellenletzten aus Westfalen wussten über Einzelaktionen ihrer athletischen Amerikaner Moore (12, 8 Assists) und Haynes (12, 4 Rebounds) zu gefallen, die aber am Schluss nur Stückwerk blieben. Den Westfalen unterliefen 20 Turnover und auch aus der Distanz trafen sie gerade mal 26% ihrer Würfe. Mit Julius Jenkins (16, 3 Assists), Derrick Byars (13, 6 Rebounds, 2 Assists), Philip Zwiener (12), Blagota Sekulic (12, 7 Rebounds) und Adam Chubb (11, 5 Rebounds) trugen sich fünf Albatrosse zweistellig auf der Punktetafel ein. Immanuel McElroy kam auf 7 Punkte, 5 Assists und 4 Rebounds.
Beide Teams starteten mit einer ähnlichen Marschroute in die Partie: Es wurden jeweils die lange Leute im Post-up gesucht. Das funktionierte für ALBA über Sekulic gut, aber auch Langford wusste sich für die Gäste gut in Brettnähe durchzusetzen. Nach einem Dreier von McElroy ging ALBA 8:4 in Führung, um aber danach etwas den Fokus zu verlieren. Durch Nachlässigkeiten der Berliner glich Langford so wieder aus. Nach einem Dreier von Jenkins sowie Dunks durch Hamann und McElroy zog ALBA auf 15:10 davon. Doch die Albatrosse waren immer noch nicht richtig im neuen Jahr angekommen. Sie kassierten einen 7:0-Lauf der Westfalen und lagen 15:17 zurück. Ein Schlussspurt über Chubb am Brett und Jenkins für Drei brachten ALBA jedoch zur Viertelpause wieder 20:17 in Front.
In der Halbzeit wurde das Projekt "ALBA macht Schule" offiziell von Fred Sommerer von der Deutschen Bank zum "Ausgewählten Ort" im "Land der Ideen" gekürt
Blagota Sekulic räumte auf unter den Körben
Der Berliner Sieg war nicht mehr gefährdet – spätestens nachdem Adam Chubb mit zwei Freiwürfen und Oskar Faßler mit seinem ersten Dreier in dieser Saison unmittelbar zum Auftakt des Schlussviertels auf 69:51 erhöhten. So richtig rund lief es bei den Albatrossen immer noch nicht, doch sechs Zähler in Folge von Philip Zwiener brachten die Zuschauer zum Jubeln und den ALBA-Vorsprung erstmalig über die 20-Punkte-Marke. Den Schlusspunkt setzten Derrick Byars und Steffen Hamann jeweils mit einem Dreier zum 89:72-Endstand.
Stimmen zum Spiel
Olaf Stolz (Paderborn Baskets):
Glückwunsch an Berlin zu einem nicht gefährdeten Sieg. Ich bin soweit zufrieden, dass wir nicht aufgegeben haben und über Kampf im Spiel geblieben sind. Man hat gesehen, welche Qualität und Tiefe ALBA im Kader hat. Das fehlt uns.
Luka Pavicevic (ALBA BERLIN):
Glückwunsch an mein Team zu einem wichtigen Sieg. Es ist für uns wichtig in jedem Spiel aggressiv und zu 100 Prozent bereit zu sein. Das haben wir heute nicht getan und darüber bin ich unzufrieden. Wir haben einen schwierigen Spielplan, aber ich erwarte das von mir und meiner Mannschaft. Daran müssen wir arbeiten.


