ALBA beendet Hauptrunde als Zweiter
(1.5.) Mit einem 74:67-Sieg gegen Ludwigsburg hat sich ALBA am letzten Spieltag der Bundesliga-Hauptrunden den zweiten Tabellenplatz gesichert. Die Ludwigsburger machten den Albatrossen vor 11.222 Zuschauern Zuschauern in der o2 World lange das Leben schwer.
Videos:
Spielhighlights >>
Pregame: Konstantin Lwowsky >>
Interview: Jurica Golemac >>
Pressekonferenz Teil 1 >>
Pressekonferenz Teil 2 >>
Für Ludwigsburg war schon vor dem Spiel klar, dass sie weder absteigen, noch es noch in die Playoffs schaffen konnten. Dementsprechend locker, aber gleichzeitig gefährlich spielten sie auf. Lange taten sich die Berliner, bei denen Derrick Byars mit 14 Punkten (4/5 Dreier) Topscorer war, schwer mit den Schwaben. Neben Byars trafen Rashad Wright (13) und Immanuel McElroy (12 Punkte, 6 Rebounds, 7 Assists) zweistellig. Auffälligste Ludwigsburger waren King (17 Punkte) und Freemann (13).
ALBA ist nun in der Tabelle punktgleich mit Oldenburg auf dem ersten Platz, zieht aber im direkten Vergleich den kürzeren. Daher treten die Albatosse als Zweiter im Playoff-Viertelfinale gegen den Siebtplatzierten Frankfurt an. Oldenburg bekommt es mit dem Achten Braunschweig zu tun, während Göttingen (3.) auf Bremerhaven (6.) sowie Bonn (4.) auf Bamberg (5.) trifft. Die Berliner starten am Sonntag, den 9.5., um 17 Uhr mit einem Heimspiel in der o2 World in die Playoffserie.
Zum Auftakt der zweiten Spielabschnitts war es gleich noch mal King, der, dieses Mal per Dreier, den Ausgleich herstellte. Wenig später war Ludwigsburg nach Freiwürfen von Freeman das erste Mal mit 24:22 vorn. Freeman blieb der Aktivposten der Ludwigsburger. Vornehmlich von der Freiwurflinie brachte er immer wieder Punkte für die Gäste aufs Scoreboard. Durch zahlreiche Fouls, vor allem auf ALBA-Seite, war der Spielfluss aus den ersten 10 Minuten dahin. Sekulic brachte ALBA wieder in Führung, doch nach einem technischen Foul gegen Julius Jenkins holten Thompson an der Linie und King mit dem anschließenden Dreier den Vorsprung zurück auf Ludwigsburger Seite. Hamann glich mit zwei harten Zügen zum Korb erneut aus, doch Visser und King, der 17 Punkte zur Halbzeit erzielte, legten wenige Sekunden vor der Halbzeit auf fünf Zähler vor. Doch wie schon oftmals war Immanuel McElroy mit einem knochentrockenen Buzzerdreier zur Stelle, der ALBA zur Pause auf 38:40 heran brachte.
Freemann brachte die Gäste direkt wieder heran, doch Dojcin – endlich mit einem Treffer von der Dreierlinie – und Hamann per Layup verschafften ALBA wieder Luft. Doch es bleib Freeman, der sonst eigentlich nur Rollenspieler bei den Schwaben ist und heute für den verletzten Ex-Albatros Quad Lollis mehr als gewohnt ran musste, der unter dem Brett nicht zu kontrollieren war und die Partie eng hielt. Mit einem Dreipunktespiel verkürzte er wieder auf zwei Punkte. Von der 35. bis 37. Minute starteten die Albatrosse aber schließlich die womöglich spielentscheidende Serie: Zwei Jumpshots von Jenkins und zwei Freiwürfe von McElroy bedeuteten einen 6:0-Lauf und eine 68:60-Führung drei Minuten vor dem Ende. Und ALBA hatte das Spiel in den Schlussminuten im Griff. Spätestens nach einem Dreier von McElroy, den er mit einem schelmischen Grinsen mit Ablauf der 24 Sekunden einnetzte, war die Partie gelaufen. Am Ende fuhr ALBA einen 74:67-Sieg ein.
Stimmen zum Spiel
Tolga Öngeren (Ludwigsburg)
Glückwunsch an ALBA. Ich glaube, das war ein gutes Spiel. Offensiv haben wir gut gespielt, haben allerdings unter dem Strich in der Verteidigung gegen das Pick&Roll zu viele Fehler gemacht. Nachdem vor den letzten beiden Spielen klar war, dass es für uns um nichts mehr geht, sind wir trotzdem stark aufgetreten. Das ist nicht einfach ohne Ziel.
Luka Pavicevic (ALBA)
Wir sind in dieser Saison auf zwei Berge geklettert. Neben dem Weg bis zur Spitze im Eurocup, wollten wir natürlich in der Bundesliga Erster nach der Hauptrunde werden. Durch Niederlagen in den letzten Wochen war uns das nicht mehr möglich. Mit den letzten beiden Heimspielen hatten wir die Chance, Platz zwei zu sichern. Beide Spiele waren hart, denn beide Mannschaften, Bremerhaven und Ludwigsburg, haben hier auf Sieg gespielt. Nun geht es in eine komplett neue Saison. In der ersten Playoffrunde treffen wir auf Frankfurt, das uns vor kurzem in eigener Halle geschlagen hat


