ALBA nach Niederlage in Spiel zwei mit dem Rücken zur Wand
(13.5.) Auch im zweiten Viertelfinale gegen die Frankfurt Skyliners musste ALBA BERLIN eine Niederlage hinnehmen. Am Donnerstag Abend kassierten die Berliner in Frankfurt am Ende mit 63:76 eine deutliche Schlappe.
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In drei ausgeglichenen Vierteln waren die Hessen stets einen kleinen Schritt voraus und erspielten sich zu Beginn des Schlussabschnitts den entscheidenden Vorsprung. Auch gegen gute Verteidigung hatten die Hausherren immer wieder mit Ablauf der Angriffszeit schmerzhafte Dreier eingeschossen und als die Albatrosse zu Beginn des letzten Viertels vier Minuten punktlos blieben, zogen sie vorentscheidend davon. Am stärksten hielt bei ALBA Adam Chubb dagegen, der mit 18 Punkten und 5 Rebounds Berliner Topscorer wurde. Für Frankfurt erzielte Derrick Allen (19) die meisten Zähler. Die Viertelfinalserie steht nun 2:0 für die Skyliners, die nur noch einen Sieg fürs Halbfinale benötigen. ALBA hingegen braucht nun drei Erfolge in Serie. Das erste do-or-die-Spiel findet am kommenden Sonntag um 17 Uhr in der o2 World statt.
Spielverlauf: Frankfurt legte mit einem Dreier von Reese gut los, aber die Albatrosse zeigten gleich, mit welcher Intensität sie in der Defensive zu Werke gehen wollten. Während in Folge der Korb sauber gehalten wurde, schossen Wright und McElroy per Drive sowie Byars mit dem Dreier aus der Ecke ALBA 7:3 in Front. In Defense wurden die Frankfurter immer wieder an den Rand der 24 Sekunden gedrängt, trafen aber in Person von McKinney und Reese jeweils in letzter Sekunde die Buzzerbeater. Die Partie war nun ausgeglichen. ALBA bekam einige freie Chancen an der Dreierlinie, nutzte diese aber nicht. Aufgrund der harten Verteidigung beider Teams blieben Punkte Mangelware und auch die Hausherren konnte sich nicht absetzen. Nach einem Korblegber von ihrem Kapitän Roller gingen die Frankfurter mit einem knappen 13:12-Vorsprung in die erste Viertelpause.
Zum Auftakt der zweiten Abschnitts legten die Berliner zunächst wieder zwei mal daneben, so dass Frankfurt sich über de Mello und Jenkins auf 17:12 absetzte. Die Albatrosse wirkten offensiv gehemmt - Frankfurt drohte davon zu ziehen. Aber Wright und Byars waren jeweils mit einem wichtigen Dreier aus der Ecke zur Stelle und hielten ihr Team auf Tuchfühlung (20:21). Nachdem erst Philip Zwiener für Dragan Dojcin anstatt des suspendierten Jurica Golemac eingewechselt wurde, spielte Luka Pavicevic nun gemeinsam mit Adam Chubb und Blagota Sekulic auf den langen Positionen. Die Skyliners legten wieder einen kurzen 6:0-Lauf gegen die kurzzeitig zu nachlässige ALBA-Verteidigung hin und lagen nach einem Korbleger von Allen 28:20 vorn. Doch die Albatrosse blieben ruhig und antworteten mit fünf schnellen Punkten von Chubb und Wright. Bei ALBA klappte es nun auch von außen besser - mit Anbruch der letzten Minute netzte Byars erneut aus der Ecke zum 29:32 ein. Rashad Wright verkürzte drei Sekunden vor der Halbzeit mit zwei Freiwürfen sogar noch auf einen Punkt Rückstand, doch ein völlig überflüssiger Buzzerdreier von McKinney bedeutete noch einen 31:35-Rückstand für die Berliner.
Nach der Pause suchten die Frankfurter zunächst nur Derrick Allen und das mit Erfolg. Er setzte sich direkt zwei mal am Brett durch. Über Wright und McElroy im Fastbreak war ALBA jedoch kurz drauf wieder auf einen Punkt dran. Die Berliner verteidigten gut, schienen Kontrolle zu gewinnen, kassierten aber wie so oft in dieser Partie noch einen Notdreier mit Ablauf der Angriffszeit - in diesem Fall von Reese. Als auch noch Allen für Drei traf, waren die Frankfurter wieder auf 45:40 weg. Doch die Albatrosse blieben konzentriert und arbeiteten sich vor allem dank dem starken Adam Chubb am Brett Punkt für Punkt heran. In der 27. Minute schoss er sein Team mit zwei Freiwürfen erstmalig seit langem wieder mit einem Punkt in Führung. Prompt antwortete aber der bis dato unscheinbare Doliboa mit einem Dreier sowie einen Dreipunktespiel, um die Führung zurück zu erobern. Adam Chubb hielt ALBA weiter auf Tuchfühlung, doch wieder kassierten die Berliner zum Abschluss des Viertels in allerletzter Sekunde einen Dreier, dieses Mal von Robertson, zum 53:58-Rückstand vor dem letzten Viertel.
Der Schlussabschnitt begann fatal aus Berliner Sicht. Erst verwandelte Jenkins per Dunking und anschließend Doliboa per Tipin zum 53:62 für Frankfurt und bei den Berliner klappte gar nichts mehr. Luka Pavicevic brauchte nun dringend eine Auszeit, denn ALBA hatte immer noch keine Punkte erzielt. Doch vorne lief weiter rein gar nichts zusammen. Allein Dragan Dojcin setzte gleich drei Dreier in Folge daneben. Die Frankfurter machten es besser, spulten ihr Programm herunter und schlossen erfolgreich ab. Nach sechs Minuten im letzten Viertel hatten die Berliner immer noch nicht gepunktet und die Skyliners hatten sich nach einem Dreipunktespiel schon vorentscheidend auf 69:53 abgesetzt. Die Albatrosse konnten den Schalter nicht mehr umlegen und Frankfurt tankte immer mehr Selbstvertrauen. Der Vorsprung wuchs weiter an und in den letzten Minuten war die Partie längst gelaufen.
Radio Eins-Bericht
In drei ausgeglichenen Vierteln waren die Hessen stets einen kleinen Schritt voraus und erspielten sich zu Beginn des Schlussabschnitts den entscheidenden Vorsprung. Auch gegen gute Verteidigung hatten die Hausherren immer wieder mit Ablauf der Angriffszeit schmerzhafte Dreier eingeschossen und als die Albatrosse zu Beginn des letzten Viertels vier Minuten punktlos blieben, zogen sie vorentscheidend davon. Am stärksten hielt bei ALBA Adam Chubb dagegen, der mit 18 Punkten und 5 Rebounds Berliner Topscorer wurde. Für Frankfurt erzielte Derrick Allen (19) die meisten Zähler. Die Viertelfinalserie steht nun 2:0 für die Skyliners, die nur noch einen Sieg fürs Halbfinale benötigen. ALBA hingegen braucht nun drei Erfolge in Serie. Das erste do-or-die-Spiel findet am kommenden Sonntag um 17 Uhr in der o2 World statt.
Spielverlauf: Frankfurt legte mit einem Dreier von Reese gut los, aber die Albatrosse zeigten gleich, mit welcher Intensität sie in der Defensive zu Werke gehen wollten. Während in Folge der Korb sauber gehalten wurde, schossen Wright und McElroy per Drive sowie Byars mit dem Dreier aus der Ecke ALBA 7:3 in Front. In Defense wurden die Frankfurter immer wieder an den Rand der 24 Sekunden gedrängt, trafen aber in Person von McKinney und Reese jeweils in letzter Sekunde die Buzzerbeater. Die Partie war nun ausgeglichen. ALBA bekam einige freie Chancen an der Dreierlinie, nutzte diese aber nicht. Aufgrund der harten Verteidigung beider Teams blieben Punkte Mangelware und auch die Hausherren konnte sich nicht absetzen. Nach einem Korblegber von ihrem Kapitän Roller gingen die Frankfurter mit einem knappen 13:12-Vorsprung in die erste Viertelpause.
Zum Auftakt der zweiten Abschnitts legten die Berliner zunächst wieder zwei mal daneben, so dass Frankfurt sich über de Mello und Jenkins auf 17:12 absetzte. Die Albatrosse wirkten offensiv gehemmt - Frankfurt drohte davon zu ziehen. Aber Wright und Byars waren jeweils mit einem wichtigen Dreier aus der Ecke zur Stelle und hielten ihr Team auf Tuchfühlung (20:21). Nachdem erst Philip Zwiener für Dragan Dojcin anstatt des suspendierten Jurica Golemac eingewechselt wurde, spielte Luka Pavicevic nun gemeinsam mit Adam Chubb und Blagota Sekulic auf den langen Positionen. Die Skyliners legten wieder einen kurzen 6:0-Lauf gegen die kurzzeitig zu nachlässige ALBA-Verteidigung hin und lagen nach einem Korbleger von Allen 28:20 vorn. Doch die Albatrosse blieben ruhig und antworteten mit fünf schnellen Punkten von Chubb und Wright. Bei ALBA klappte es nun auch von außen besser - mit Anbruch der letzten Minute netzte Byars erneut aus der Ecke zum 29:32 ein. Rashad Wright verkürzte drei Sekunden vor der Halbzeit mit zwei Freiwürfen sogar noch auf einen Punkt Rückstand, doch ein völlig überflüssiger Buzzerdreier von McKinney bedeutete noch einen 31:35-Rückstand für die Berliner.
Nach der Pause suchten die Frankfurter zunächst nur Derrick Allen und das mit Erfolg. Er setzte sich direkt zwei mal am Brett durch. Über Wright und McElroy im Fastbreak war ALBA jedoch kurz drauf wieder auf einen Punkt dran. Die Berliner verteidigten gut, schienen Kontrolle zu gewinnen, kassierten aber wie so oft in dieser Partie noch einen Notdreier mit Ablauf der Angriffszeit - in diesem Fall von Reese. Als auch noch Allen für Drei traf, waren die Frankfurter wieder auf 45:40 weg. Doch die Albatrosse blieben konzentriert und arbeiteten sich vor allem dank dem starken Adam Chubb am Brett Punkt für Punkt heran. In der 27. Minute schoss er sein Team mit zwei Freiwürfen erstmalig seit langem wieder mit einem Punkt in Führung. Prompt antwortete aber der bis dato unscheinbare Doliboa mit einem Dreier sowie einen Dreipunktespiel, um die Führung zurück zu erobern. Adam Chubb hielt ALBA weiter auf Tuchfühlung, doch wieder kassierten die Berliner zum Abschluss des Viertels in allerletzter Sekunde einen Dreier, dieses Mal von Robertson, zum 53:58-Rückstand vor dem letzten Viertel.
Der Schlussabschnitt begann fatal aus Berliner Sicht. Erst verwandelte Jenkins per Dunking und anschließend Doliboa per Tipin zum 53:62 für Frankfurt und bei den Berliner klappte gar nichts mehr. Luka Pavicevic brauchte nun dringend eine Auszeit, denn ALBA hatte immer noch keine Punkte erzielt. Doch vorne lief weiter rein gar nichts zusammen. Allein Dragan Dojcin setzte gleich drei Dreier in Folge daneben. Die Frankfurter machten es besser, spulten ihr Programm herunter und schlossen erfolgreich ab. Nach sechs Minuten im letzten Viertel hatten die Berliner immer noch nicht gepunktet und die Skyliners hatten sich nach einem Dreipunktespiel schon vorentscheidend auf 69:53 abgesetzt. Die Albatrosse konnten den Schalter nicht mehr umlegen und Frankfurt tankte immer mehr Selbstvertrauen. Der Vorsprung wuchs weiter an und in den letzten Minuten war die Partie längst gelaufen.


