Niederlage in Roanne
(21.9.) Die Albatrosse haben ihr Hinspiel in der Euroleague-Qualifikation bei Chorale Roanne am Dienstag Abend mit 79:86 verloren. Nun braucht das Team von Luka Pavicevic am Freitag beim großen Showdown in der o2 World einen Sieg mit mindestens acht Punkten, um die nächste Runde zu erreichen.
Statistik >>
Video von le progress.fr >>
Nach einem guten Start von ALBA in Roanne verschob sich das Gleichgewicht im Laufe des Spiels immer weiter zu Gunsten der Franzosen. Auf dreizehn Punkte waren die Gastgeber im Schlussabschnitt schon davongezogen, doch bis zur letzten Minute kämpften sich die Berliner noch einmal auf nur zwei Zähler Rückstand heran. Roannes Star K.C. Rivers bescherte ALBA jedoch mit einem Dreier und zwei Freiwürfen in der Schlussminute ein unglückliches 79:86-Endergebnis. Nun brauchen die Albatrosse, ähnlich wie in der letzten Saison nach der Niederlage in Jerusalem (-6), im Rückspiel im Berlin (Freitag, 20 Uhr) einen deutlichen Erfolg. Wie diese Situation in der letzten Saison ausgegangen ist, dürfte noch hinlänglich bekannt sein ... Tickets für die Partie am Freitag gibt es hier.
Zur Halbzeit hatte ALBA in Roanne noch überragende 5/13 Dreiern vorzuweisen, während die Hausherren nur bei 30% lagen. Am Ende des Spiels kamen die Franzosen aber mit 43% (10/23) sogar noch auf die bessere Dreierquote als die Berliner (8/20, 40%). Beispielhaft dafür stand Topscorer Julius Jenkins (18 Punkte) der in Hälfte eins noch zwei Treffer ohne Fehlwurf "von Downtown" erzielte und in der zweiten Halbzeit nur noch fünf mal aus der Distanz daneben warf. Nach ihm zeigten auch Tadija Dragicevic (14 Punkte, 7 Rebounds, 5 Assists), Derrick Allen (13) und Marko Marinovic (10) eine gute Vorstellung. Stärkste Akteure bei Roanne waren Pape Amagou mit 22 Punkten, Uchenna Nsonww mit 15 Punkten und 5 Rebounds (+ 8 gezogene Fouls) sowie K.C. Rivers (12) mit den entscheidenden Punkten in der Schlussminute.
Spielverlauf: Auch ohne ihren verletzten Leistungsträger Dylan Page, der mit eingegipstem Fuß zuschaute, gingen die Gastgeber gleich 4:2 in Führung. Doch die Albatrosse blieben am Anfang sehr konzentriert und setzten sich mit ein 8:0-Serie schnell auf 10:4 ab. Vor allem von außen lief es gut bei den Albatrossen, fast jeder Dreier war ein Treffer. In der vierten Minute gab es eine Schrecksekunde für das ALBA-Team: Derrick Allen knickte um und musste ausgewechselt werden. Glücklicherweise konnte er aber schon im zweiten Viertel wieder eingreifen. Die Franzosen punkteten nun über ihren massigen Center Nsonwu unter dem Brett und Amagou von außen. Das Spiel wogte hin und her, auf beiden Seiten fielen reichlich Punkte. Vor allem dank eines Julius Jenkins in guter Form und einem sehr starken Tadija Dragicevic nahmen die Hauptstädter eine 26:22-Führung mit in die erste Viertelpause.
Nach dem nächsten Dreier von Jenkins lagen die Albatrosse mit Anbruch der zweiten zehn Minuten schon 29:22 in Führung. Doch dann schlichen sich viel unnötige Fehler ein. Daraus schöpften die Franzosen neuen Mut und schlossen mit Punkten der Namensvetter Alex Gordon und Alex Dunn zum 27:31 auf. Es gelang ALBA noch eimal - dieses Mal dank Punkten von Dragicevic und Marinovic - das Polster wieder anwachsen zu lassen, aber die Hausherren blieben ihnen auf den Fersen. Sie spielten offensiv extrem gefährlich und nahmen jeden Wurf, sobald man ihnen nur einen Zentimeter Platz ließ. In den letzten beiden Minuten des Viertels verlor das Team von Luka Pavicevic gegen diese aggressive Spielweise die Kontrolle: Berliner Ballverluste nutzen die nun richtig aufdrehen Franzosen, um aus einem 38:43-Rückstand zur Pause noch eine 46:43-Führung zu machen.
Nach dem Seitenwechsel schien Immanuel McElroy mit seinem Dreier zum 50:50 den Lauf der Gastgeber erst einmal gestoppt zu haben. Doch schon kurz darauf ging es wieder Schlag auf Schlag. Zwei ALBA-Fehlwürfe von der Dreierlinie reichten Roanne, um innerhalb einer Minute nach einem Dreipunktespiel von Gordon wieder auf 58:52 davon zu ziehen. Die Albatrosse hielten sich nun über die Verteidigung im Spiel, denn offensiv lief es nicht mehr so geschmiert wie in der ersten Hälfte. Sie verzettelten sich immer mehr in Einzelaktionen. Die Franzosen hatten nun aber ihre Treffsicherheit von außen gefunden und schenkten ALBA nun umgekehrt die Dreier ein. Den letzten versenkte Diabate mit Ablauf der Uhr im dritten Viertel zum 67:58. Bitter für die Berliner, denn Sven Schultze hatte kurz vorher noch auf 58:64 verkürzt.
Zu Beginn des Schlussabschnitts war es Derrick Allen, der sein Team mit seinen energischen Zügen zum Korb im Spiel hielt. Er brachte seine Farben in der 32. Minute auf 66:71 heran. Doch tragischerweise wollte Allen an diesem Tag nichts an der Freiwurflinie gelingen, so dass nach seinen Fehlversuchen vier und fünf von der Linie (bei einem Treffer), Roannes überragender Guard Amagou wieder auf elf Punkte Differenz erhöhte. Der kaum zu stoppende Nsonwu ließ noch zwei Punkte folgen, so dass ALBA fünf Minuten vor dem Ende 68:81 zurück lag. Doch die Albatrosse starteten noch eine starke Schlussoffensive. Mit konzentrierter Verteidigung und Zählern von Femerling, Marinovic und McElroy kamen sie mit einem 11:0-Run bis zur letzten Minute wieder auf 79:81 heran. Die Schlussminute gehörte aber leider wieder den Gastgebern, bei denen K.C. Rivers mit einem Dreier am Mann und zwei Freiwürfen für das 86:79 Endresultat sorgte.
Video von le progress.fr >>
Nach einem guten Start von ALBA in Roanne verschob sich das Gleichgewicht im Laufe des Spiels immer weiter zu Gunsten der Franzosen. Auf dreizehn Punkte waren die Gastgeber im Schlussabschnitt schon davongezogen, doch bis zur letzten Minute kämpften sich die Berliner noch einmal auf nur zwei Zähler Rückstand heran. Roannes Star K.C. Rivers bescherte ALBA jedoch mit einem Dreier und zwei Freiwürfen in der Schlussminute ein unglückliches 79:86-Endergebnis. Nun brauchen die Albatrosse, ähnlich wie in der letzten Saison nach der Niederlage in Jerusalem (-6), im Rückspiel im Berlin (Freitag, 20 Uhr) einen deutlichen Erfolg. Wie diese Situation in der letzten Saison ausgegangen ist, dürfte noch hinlänglich bekannt sein ... Tickets für die Partie am Freitag gibt es hier.
Zur Halbzeit hatte ALBA in Roanne noch überragende 5/13 Dreiern vorzuweisen, während die Hausherren nur bei 30% lagen. Am Ende des Spiels kamen die Franzosen aber mit 43% (10/23) sogar noch auf die bessere Dreierquote als die Berliner (8/20, 40%). Beispielhaft dafür stand Topscorer Julius Jenkins (18 Punkte) der in Hälfte eins noch zwei Treffer ohne Fehlwurf "von Downtown" erzielte und in der zweiten Halbzeit nur noch fünf mal aus der Distanz daneben warf. Nach ihm zeigten auch Tadija Dragicevic (14 Punkte, 7 Rebounds, 5 Assists), Derrick Allen (13) und Marko Marinovic (10) eine gute Vorstellung. Stärkste Akteure bei Roanne waren Pape Amagou mit 22 Punkten, Uchenna Nsonww mit 15 Punkten und 5 Rebounds (+ 8 gezogene Fouls) sowie K.C. Rivers (12) mit den entscheidenden Punkten in der Schlussminute.
Spielverlauf: Auch ohne ihren verletzten Leistungsträger Dylan Page, der mit eingegipstem Fuß zuschaute, gingen die Gastgeber gleich 4:2 in Führung. Doch die Albatrosse blieben am Anfang sehr konzentriert und setzten sich mit ein 8:0-Serie schnell auf 10:4 ab. Vor allem von außen lief es gut bei den Albatrossen, fast jeder Dreier war ein Treffer. In der vierten Minute gab es eine Schrecksekunde für das ALBA-Team: Derrick Allen knickte um und musste ausgewechselt werden. Glücklicherweise konnte er aber schon im zweiten Viertel wieder eingreifen. Die Franzosen punkteten nun über ihren massigen Center Nsonwu unter dem Brett und Amagou von außen. Das Spiel wogte hin und her, auf beiden Seiten fielen reichlich Punkte. Vor allem dank eines Julius Jenkins in guter Form und einem sehr starken Tadija Dragicevic nahmen die Hauptstädter eine 26:22-Führung mit in die erste Viertelpause.
Nach dem nächsten Dreier von Jenkins lagen die Albatrosse mit Anbruch der zweiten zehn Minuten schon 29:22 in Führung. Doch dann schlichen sich viel unnötige Fehler ein. Daraus schöpften die Franzosen neuen Mut und schlossen mit Punkten der Namensvetter Alex Gordon und Alex Dunn zum 27:31 auf. Es gelang ALBA noch eimal - dieses Mal dank Punkten von Dragicevic und Marinovic - das Polster wieder anwachsen zu lassen, aber die Hausherren blieben ihnen auf den Fersen. Sie spielten offensiv extrem gefährlich und nahmen jeden Wurf, sobald man ihnen nur einen Zentimeter Platz ließ. In den letzten beiden Minuten des Viertels verlor das Team von Luka Pavicevic gegen diese aggressive Spielweise die Kontrolle: Berliner Ballverluste nutzen die nun richtig aufdrehen Franzosen, um aus einem 38:43-Rückstand zur Pause noch eine 46:43-Führung zu machen.
Nach dem Seitenwechsel schien Immanuel McElroy mit seinem Dreier zum 50:50 den Lauf der Gastgeber erst einmal gestoppt zu haben. Doch schon kurz darauf ging es wieder Schlag auf Schlag. Zwei ALBA-Fehlwürfe von der Dreierlinie reichten Roanne, um innerhalb einer Minute nach einem Dreipunktespiel von Gordon wieder auf 58:52 davon zu ziehen. Die Albatrosse hielten sich nun über die Verteidigung im Spiel, denn offensiv lief es nicht mehr so geschmiert wie in der ersten Hälfte. Sie verzettelten sich immer mehr in Einzelaktionen. Die Franzosen hatten nun aber ihre Treffsicherheit von außen gefunden und schenkten ALBA nun umgekehrt die Dreier ein. Den letzten versenkte Diabate mit Ablauf der Uhr im dritten Viertel zum 67:58. Bitter für die Berliner, denn Sven Schultze hatte kurz vorher noch auf 58:64 verkürzt.
Zu Beginn des Schlussabschnitts war es Derrick Allen, der sein Team mit seinen energischen Zügen zum Korb im Spiel hielt. Er brachte seine Farben in der 32. Minute auf 66:71 heran. Doch tragischerweise wollte Allen an diesem Tag nichts an der Freiwurflinie gelingen, so dass nach seinen Fehlversuchen vier und fünf von der Linie (bei einem Treffer), Roannes überragender Guard Amagou wieder auf elf Punkte Differenz erhöhte. Der kaum zu stoppende Nsonwu ließ noch zwei Punkte folgen, so dass ALBA fünf Minuten vor dem Ende 68:81 zurück lag. Doch die Albatrosse starteten noch eine starke Schlussoffensive. Mit konzentrierter Verteidigung und Zählern von Femerling, Marinovic und McElroy kamen sie mit einem 11:0-Run bis zur letzten Minute wieder auf 79:81 heran. Die Schlussminute gehörte aber leider wieder den Gastgebern, bei denen K.C. Rivers mit einem Dreier am Mann und zwei Freiwürfen für das 86:79 Endresultat sorgte.


