TOP4 verpasst – ALBA verliert Pokal-Krimi bei den Dragons
(9.2.) Die Albatrosse haben nach einer 80:84-Niederlage bei den Artland Dragons am Mittwoch die Qualifikation für das Pokal-TOP4 haarscharf verpasst. In einem ausgeglichenen und hart umkämpften Pokal-Krimi in Quakenbrück fiel die Entscheidung erst in den Schlusssekunden.
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Nach einem schwachen ersten Viertel (18:26) kämpften die Albatrosse sich in Quakenbrück mit viel Einsatz und Willen zurück in die Partie. Gegenüber der bitteren Niederlage gegen Bonn am Wochendende zeigten sich die Hauptstädter stark verbessert und stabilisiert. Defensiv brachten sie die Dragons mit wechselnder Mann- und Zonenverteidigung, die dieses Mal weniger auf Pressen und Doppeln des Gegners sondern mehr auf Tempokontrolle ausgelegt war, immer mehr aus dem Konzept. Als das Team von Muli Katzurin zu Beginn des Schlussviertels schon mit acht Punkten führte, verpasst es die Chance, die Gastgeber durch ein längeres Halten des Vorsprungs noch nervöser zu machen. Dies hatte natürlich auch mit Quakenbrücks unbestrittener Stärke zu tun, die sechs Minuten vor Schluss wieder den Ausgleich brachte. In einer nervenzerreißenden Schlussphase gelangen den Niedersachsen die wenigen entscheidenden Aktionen mehr als ALBA, die schließlich den knappen Sieg für die Dragons ausmachten. Die Zuschauer in der Artland Arena sahen ein hochklassiges Spiel mit zwei Kontrahenten auf Augenhöhe, das genauso anders herum hätte ausgehen können.
Julius Jenkins erzielte 23 Punkte und 4 Assists für ALBA, während Lucca Staiger auf 12 und Derrick Allen auf 11 (7 Rebounds) Zähler kamen. Immanuel McElroy verbuchte 8 Punkte, 2 Rebounds und 3 Assists, Patrick Femerling 7 Punkte und 4 Rebounds. Quakenbrücker Topscorer war Tyrese Rice (21 Punkte), gefolgt von Peavy (13), Strasser und Neuzugang Kurz (je 12). ALBA glänzte mit 44% Dreierquote (Artland 29,6%), verlor aber auch das Reboundduell mit 28:43. Auch den entscheidenden Abpraller, als Rice bei Punkten Führung 26 Sekunden vor dem Ende verwarf, sicherten sich die Gastgeber.
Neben ALBA sind auch die anderen beiden auswärts angetretenen Teams Oldenburg (76:88 in Braunschweig) und Bonn (64:93 in Frankfurt) ausgeschieden.
Spielverlauf: ALBA startete gut in Quakenbrück und ging mit einem Dreier von Dragicevic sowie einem Freiwurf durch Femerling gleich 4:0 in Führung. Die Dragons kassierten zu Beginn viele Fouls, Darren Fenn musste nach drei Minuten schon mit zwei Verwarnungen auf die Bank. Die Albatrosse schlugen daraus leider kein Kapital. Nach einer 6:2 Führung gelang ihnen über vier Minuten kein einziger Punkt mehr, Fehlwürfe und Ballverluste häuften sich. Die Hausherren fand nach ihren Anfangsproblemen immer besser in die Partie und lagen nach einem Dreier von Hess in der 6. Minute erstmalig 9:6 vorn. Neuzugang Kurz und Rice ließen (während ALBA immer noch korblos blieb) Treffer von der Dreierlinie folgen und bauten den Vorsprung auf 15:6 aus. Marko Marinovic beendete die Negativserie (0:13) endlich mit zwei Freiwürfen, woraufhin sein Team offensiv endlich wieder mit mehr Selbstvertrauen agierte. Der von der Bank kommende McElroy verkürzte auf 12:17, doch die Dragons hatten nun ihren "Touch" von außen gefunden und hielten ALBA auf Distanz. In den letzten Minuten des Viertels fiel plötzlich Korb um Korb, jedoch ohne dass die Berliner näher herankamen. Mit 18:26 ging das Team von Muli Katzurin in die erste Viertelpause.
Zwei vergebene Korbleger von Allen zu Beginn des zweiten Abschnitts nutzten Rice und Boumtje Boumtje, um auf 30:18 für die Gastgeber zu erhöhen. Nach einer Auszeit fingen sich die Albatrosse aber schnell wieder. Adam Hess traf zwar nochmals für Drei für die Dragons, doch Lucca Staiger lief nun auch von außen heiß. Während die ALBA-Defense viele Ballgewinnen verbuchte, versenkte er zwei Dreier zum 28:33. Patrick Femerling legte kurz darauf per Tip-in nach und als Staiger seinen dritten Dreier in Serie durch die Reuse schickte, war ALBA bis auf zwei Punkte dran. Nach erneutem Artland-Fehlwurf gelang Derrick Allen mit zwei Freiwürfen schließlich der 35:35-Ausgleich. Die Dragons konterten und setzen sich wieder auf vier Zähler ab, doch Allen hatte nun Blut geleckt und gleich wenig später erneut aus. Eine Minute vor Halbzeit stand es 41:41, aber ein Dreier von Strasser und ein Buzzerbeater nach Offensivrebound von Rob Kurz, während ALBA nur noch ein Freiwurf durch Jenkins gelang, führten zu einem 42:46-Rückstand zur Pause.
Femerling am Brett und McElroy von der Dreierlinie brachten ALBA zu Beginn von Hälfte zwei auf 47:50 heran, aber Hess mit dem nächsten Dreier und Rice mit Freiwürfen sorgten wieder für mehr Abstand. Peavy erhöhte weiter auf 57:49, doch die Albatrosse ließen nicht nach. Erst Idbihi unter dem Korb und dann Jenkins für Drei verkürzten bis auf 54:57. Die Partie wurde immer intensiver – die Spannung stieg. Darren Fenn kassierte sein drittes Foul, doch Rice setzte die Dragons wieder ein Stück ab. Dann war Lucca Staiger erneut an der Dreierlinie zur Stelle und markierte seinen vierten Treffer zum 57:59. ALBA verteidigte immer besser und kurz darauf konnte Julius Jenkins, nachdem er beim verwandelten Dunk von Boumtje Boumtje gefoult worden war, sein Team sogar wieder in Führung bringen, doch er setzte den Bonusfreiwurf daneben, so dass es beim Ausgleich blieb. Nachdem Rob Kurz Quakenbrück wieder mit zwei Zählern in Front gebracht hatte, war es eine Minute vor Viertelende endlich soweit: Nachdem Boumtje Boumtje Idbihi gefoult hatte, beschwerte er sich so sehr darüber, dass er auch noch ein technisches erhielt, was gleichzeitig sein fünftes persönliches und damit das Spielende für ihn bedeutete. Idbihi versenkte die beiden ersten Würfe von der Linie und auch Jenkins traf die beiden Versuche für das Technische – ALBA lag 66:64 vorn. Ein Freiwurf von Segelke und auf der Gegenseite ein Jumper von Jenkins sorgten für den 68:65-Viertelendstand.
McElroy eröffnete die letzten zehn Minuten mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf und als Julius Jenkins wenig später per Alley-Oop vollstreckte, lag ALBA 73:65 vorn. Doch binnen kürzester Zeit kamen die Gastgeber zurück: Strasser, Fenn und Peavy per Dreier brachten ihr Team mit ein 7:0-Lauf wieder auf einen Zähler heran. Fenn kassierte zwar auch sein viertes Foul, aber trotzdem gelang Rice in der 37. Minute der Ausgleich und kurz darauf auch wieder eine 75:74-Führung für die Dragons. Die Spannung wurde langsam unerträglich. Fünf Minuten waren noch zu Spielen, als Jenkins ALBA per Layup wieder mit einem Punkt in Front brachte. McElroy hatte die Chance, das Polster auf drei auszubauen doch er vergab tragischerweise beide seiner Freiwurfversuche. Rice konterte prompt auf der Gegenseite – Quakenbrück war wieder vorn. Beiden Teams gelangen in einer äußerst intensiven Schlussphase zwei Minuten lang kein Punkt mehr, bis Rice 1:50 vor dem Ende mit einem Freiwurftreffer auf 78:76 erhöhte. Rice und Allen tauschten noch mal Korbleger aus, so dass es 50 Sekunden vor Schluss 80:78 stand. ALBA verteidigte gut und zwang Rice zum Fehlwurf, doch bei 26 Sekunden Restzeit landete dieser entscheidende Rebound beim Gegner. Allen musste Peavy foulen, woraufhin dieser eiskalt beide Freiwürfe versenkte. Als Jenkins im nächsten Angriff den Ball verlor, war die Partie gelaufen.
Stefan Koch (Artland):
Ich bin sehr glücklich und sehr stolz. Das war ein wichtiger Sieg, denn jeder weiß, dass man im Pokal keine zweite Chance bekommt, es wieder gut zu machen. Wir sind personell etwas angeschlagen in das Spiel gegangen, aber die Mannschaft hat den Ausfall von Bryan Bailey gut kompensiert und weggesteckt. Als wir im letzten Viertel acht Punkte zurücklagen, hat die Mannschaft an sich geglaubt, aber auch die Zuschauer haben an die Mannschaft geglaubt. Diese Wechselwirkung, der Glaube des Publikums und der Glaube an uns selbst, hat uns zum Ende wieder auf den rechten Weg gebracht.
Muli Katzurin (ALBA):
Artland hat gut gespielt und darum auch gewonnen. Es war ein enges Spiel, in das wir nicht gut gestartet sind. Dennoch haben wir es geschafft, die Partie zu drehen und hatten sogar die Chance, das Spiel zu gewinnen, als wir acht Punkte Anfang des letzten Viertels geführt haben. Aber wir haben Artland erlaubt, in sehr kurzer Zeit zurückzukommen. Wir haben unsere Würfe dann nicht getroffen und Artland hat schlau gespielt und die Freiwürfe gemacht, während wir weiterhin nicht getroffen haben. Man kann keine Spiele gewinnen, wenn man die Punkte nicht macht.
Nach einem schwachen ersten Viertel (18:26) kämpften die Albatrosse sich in Quakenbrück mit viel Einsatz und Willen zurück in die Partie. Gegenüber der bitteren Niederlage gegen Bonn am Wochendende zeigten sich die Hauptstädter stark verbessert und stabilisiert. Defensiv brachten sie die Dragons mit wechselnder Mann- und Zonenverteidigung, die dieses Mal weniger auf Pressen und Doppeln des Gegners sondern mehr auf Tempokontrolle ausgelegt war, immer mehr aus dem Konzept. Als das Team von Muli Katzurin zu Beginn des Schlussviertels schon mit acht Punkten führte, verpasst es die Chance, die Gastgeber durch ein längeres Halten des Vorsprungs noch nervöser zu machen. Dies hatte natürlich auch mit Quakenbrücks unbestrittener Stärke zu tun, die sechs Minuten vor Schluss wieder den Ausgleich brachte. In einer nervenzerreißenden Schlussphase gelangen den Niedersachsen die wenigen entscheidenden Aktionen mehr als ALBA, die schließlich den knappen Sieg für die Dragons ausmachten. Die Zuschauer in der Artland Arena sahen ein hochklassiges Spiel mit zwei Kontrahenten auf Augenhöhe, das genauso anders herum hätte ausgehen können.
Julius Jenkins erzielte 23 Punkte und 4 Assists für ALBA, während Lucca Staiger auf 12 und Derrick Allen auf 11 (7 Rebounds) Zähler kamen. Immanuel McElroy verbuchte 8 Punkte, 2 Rebounds und 3 Assists, Patrick Femerling 7 Punkte und 4 Rebounds. Quakenbrücker Topscorer war Tyrese Rice (21 Punkte), gefolgt von Peavy (13), Strasser und Neuzugang Kurz (je 12). ALBA glänzte mit 44% Dreierquote (Artland 29,6%), verlor aber auch das Reboundduell mit 28:43. Auch den entscheidenden Abpraller, als Rice bei Punkten Führung 26 Sekunden vor dem Ende verwarf, sicherten sich die Gastgeber.
Neben ALBA sind auch die anderen beiden auswärts angetretenen Teams Oldenburg (76:88 in Braunschweig) und Bonn (64:93 in Frankfurt) ausgeschieden.
Spielverlauf: ALBA startete gut in Quakenbrück und ging mit einem Dreier von Dragicevic sowie einem Freiwurf durch Femerling gleich 4:0 in Führung. Die Dragons kassierten zu Beginn viele Fouls, Darren Fenn musste nach drei Minuten schon mit zwei Verwarnungen auf die Bank. Die Albatrosse schlugen daraus leider kein Kapital. Nach einer 6:2 Führung gelang ihnen über vier Minuten kein einziger Punkt mehr, Fehlwürfe und Ballverluste häuften sich. Die Hausherren fand nach ihren Anfangsproblemen immer besser in die Partie und lagen nach einem Dreier von Hess in der 6. Minute erstmalig 9:6 vorn. Neuzugang Kurz und Rice ließen (während ALBA immer noch korblos blieb) Treffer von der Dreierlinie folgen und bauten den Vorsprung auf 15:6 aus. Marko Marinovic beendete die Negativserie (0:13) endlich mit zwei Freiwürfen, woraufhin sein Team offensiv endlich wieder mit mehr Selbstvertrauen agierte. Der von der Bank kommende McElroy verkürzte auf 12:17, doch die Dragons hatten nun ihren "Touch" von außen gefunden und hielten ALBA auf Distanz. In den letzten Minuten des Viertels fiel plötzlich Korb um Korb, jedoch ohne dass die Berliner näher herankamen. Mit 18:26 ging das Team von Muli Katzurin in die erste Viertelpause.
Zwei vergebene Korbleger von Allen zu Beginn des zweiten Abschnitts nutzten Rice und Boumtje Boumtje, um auf 30:18 für die Gastgeber zu erhöhen. Nach einer Auszeit fingen sich die Albatrosse aber schnell wieder. Adam Hess traf zwar nochmals für Drei für die Dragons, doch Lucca Staiger lief nun auch von außen heiß. Während die ALBA-Defense viele Ballgewinnen verbuchte, versenkte er zwei Dreier zum 28:33. Patrick Femerling legte kurz darauf per Tip-in nach und als Staiger seinen dritten Dreier in Serie durch die Reuse schickte, war ALBA bis auf zwei Punkte dran. Nach erneutem Artland-Fehlwurf gelang Derrick Allen mit zwei Freiwürfen schließlich der 35:35-Ausgleich. Die Dragons konterten und setzen sich wieder auf vier Zähler ab, doch Allen hatte nun Blut geleckt und gleich wenig später erneut aus. Eine Minute vor Halbzeit stand es 41:41, aber ein Dreier von Strasser und ein Buzzerbeater nach Offensivrebound von Rob Kurz, während ALBA nur noch ein Freiwurf durch Jenkins gelang, führten zu einem 42:46-Rückstand zur Pause.
Femerling am Brett und McElroy von der Dreierlinie brachten ALBA zu Beginn von Hälfte zwei auf 47:50 heran, aber Hess mit dem nächsten Dreier und Rice mit Freiwürfen sorgten wieder für mehr Abstand. Peavy erhöhte weiter auf 57:49, doch die Albatrosse ließen nicht nach. Erst Idbihi unter dem Korb und dann Jenkins für Drei verkürzten bis auf 54:57. Die Partie wurde immer intensiver – die Spannung stieg. Darren Fenn kassierte sein drittes Foul, doch Rice setzte die Dragons wieder ein Stück ab. Dann war Lucca Staiger erneut an der Dreierlinie zur Stelle und markierte seinen vierten Treffer zum 57:59. ALBA verteidigte immer besser und kurz darauf konnte Julius Jenkins, nachdem er beim verwandelten Dunk von Boumtje Boumtje gefoult worden war, sein Team sogar wieder in Führung bringen, doch er setzte den Bonusfreiwurf daneben, so dass es beim Ausgleich blieb. Nachdem Rob Kurz Quakenbrück wieder mit zwei Zählern in Front gebracht hatte, war es eine Minute vor Viertelende endlich soweit: Nachdem Boumtje Boumtje Idbihi gefoult hatte, beschwerte er sich so sehr darüber, dass er auch noch ein technisches erhielt, was gleichzeitig sein fünftes persönliches und damit das Spielende für ihn bedeutete. Idbihi versenkte die beiden ersten Würfe von der Linie und auch Jenkins traf die beiden Versuche für das Technische – ALBA lag 66:64 vorn. Ein Freiwurf von Segelke und auf der Gegenseite ein Jumper von Jenkins sorgten für den 68:65-Viertelendstand.
McElroy eröffnete die letzten zehn Minuten mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf und als Julius Jenkins wenig später per Alley-Oop vollstreckte, lag ALBA 73:65 vorn. Doch binnen kürzester Zeit kamen die Gastgeber zurück: Strasser, Fenn und Peavy per Dreier brachten ihr Team mit ein 7:0-Lauf wieder auf einen Zähler heran. Fenn kassierte zwar auch sein viertes Foul, aber trotzdem gelang Rice in der 37. Minute der Ausgleich und kurz darauf auch wieder eine 75:74-Führung für die Dragons. Die Spannung wurde langsam unerträglich. Fünf Minuten waren noch zu Spielen, als Jenkins ALBA per Layup wieder mit einem Punkt in Front brachte. McElroy hatte die Chance, das Polster auf drei auszubauen doch er vergab tragischerweise beide seiner Freiwurfversuche. Rice konterte prompt auf der Gegenseite – Quakenbrück war wieder vorn. Beiden Teams gelangen in einer äußerst intensiven Schlussphase zwei Minuten lang kein Punkt mehr, bis Rice 1:50 vor dem Ende mit einem Freiwurftreffer auf 78:76 erhöhte. Rice und Allen tauschten noch mal Korbleger aus, so dass es 50 Sekunden vor Schluss 80:78 stand. ALBA verteidigte gut und zwang Rice zum Fehlwurf, doch bei 26 Sekunden Restzeit landete dieser entscheidende Rebound beim Gegner. Allen musste Peavy foulen, woraufhin dieser eiskalt beide Freiwürfe versenkte. Als Jenkins im nächsten Angriff den Ball verlor, war die Partie gelaufen.
Stimmen zum Spiel
Stefan Koch (Artland):
Ich bin sehr glücklich und sehr stolz. Das war ein wichtiger Sieg, denn jeder weiß, dass man im Pokal keine zweite Chance bekommt, es wieder gut zu machen. Wir sind personell etwas angeschlagen in das Spiel gegangen, aber die Mannschaft hat den Ausfall von Bryan Bailey gut kompensiert und weggesteckt. Als wir im letzten Viertel acht Punkte zurücklagen, hat die Mannschaft an sich geglaubt, aber auch die Zuschauer haben an die Mannschaft geglaubt. Diese Wechselwirkung, der Glaube des Publikums und der Glaube an uns selbst, hat uns zum Ende wieder auf den rechten Weg gebracht.
Muli Katzurin (ALBA):
Artland hat gut gespielt und darum auch gewonnen. Es war ein enges Spiel, in das wir nicht gut gestartet sind. Dennoch haben wir es geschafft, die Partie zu drehen und hatten sogar die Chance, das Spiel zu gewinnen, als wir acht Punkte Anfang des letzten Viertels geführt haben. Aber wir haben Artland erlaubt, in sehr kurzer Zeit zurückzukommen. Wir haben unsere Würfe dann nicht getroffen und Artland hat schlau gespielt und die Freiwürfe gemacht, während wir weiterhin nicht getroffen haben. Man kann keine Spiele gewinnen, wenn man die Punkte nicht macht.


