Serie hat Bestand: 17. Sieg in Folge gegen Gießen
(12.11.) ALBA BERLIN hat sein Auswärtsspiel bei den Gießen 46ers am Samstag Abend mit 73:61 gewonnen. Für die Albatrosse war es der 17. Sieg in Folge gegen die Hessen und der 4. Erfolg in Serie in der Bundesliga.
Bericht - Statistik - Pressekonferenz - rbb Sportplatz
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Gegen keinen Gegner hat ALBA so oft gewonnen wie gegen Gießen. In den letzten acht Jahren gab es nicht eine einzige Niederlage. Und die Serie hat Bestand. Mit dem Erfolg bei den 46ers am Samstag haben die Albatrosse den 17. Sieg in Folge und den 55. Sieg überhaupt (in 63. Spielen) gegen die Hessen eingefahren. Wenn das Team am Sonntag nach Berlin zurückkehrt, geht es am nächsten Tag direkt weiter nach Mons in Belgien, wo am Dienstag die Eurocup-Saison beginnt.
ALBA erspielte sich in Gießen schnell einen 10 Punkte Vorsprung, der bis zur Mitte des dritten Viertels auf 22 Zähler anwuchs. Aber offensiv taten sich die Albatrosse an diesem Abend insgesamt schwer und so kamen die 46ers noch einmal zurück in die Partie. Auch wenn längst nicht alles rund lief, gelang es dem Team von Gordon Herbert jedoch mit viel Kampf, den Vorsprung bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand zu geben. In einer ausgeglichenen ALBA-Mannschaft, aus der jeder der zehn mitgereisten Spieler punktete, ragte Dashaun Wood mit 21 Punkten und 5 Assists heraus. Neben ihm scorte noch Derrick Allen zweistellig (13 + 6 Rebounds).
Spielverlauf: Nach einem zähen Start, bei dem sich ALBA einige Unkonzentriertheiten leistete, entwickelte sich bald ein enges Spiel. Bis zum 13:13 in der achten Minute konnte sich nie ein Team weiter als einen Korberfolg absetzen. Vor allem die Gießener Ovcina und Jeffers breiteten Gordon Herbert Sorgen. Doch in den letzten zwei Minuten des Viertels zogen die Albatrosse in der Defense noch einmal an und sorgten mit einem 9:2-Lauf für einen 22:15 Vorsprung nach 10 Minuten.
Im zweiten Abschnitt brachte Lucca Staiger die Führung per Dreier schnell in den zweistelligen Bereich, wo sie sich lange einpendelte. Die ersten Minuten des Viertels boten viel Kampf und Krampf, aber wenig Korberfolge. Die Berliner standen defensiv dabei jedoch so stabil, dass das kleine Polster nicht ernsthaft in Gefahr geriet. Dank vielen Offensivrebounds, einem wirbelnden Dashaun Wood und einem Buzzerdreier von Schultze baute ALBA den Stand in den Schlussminuten der Halbzeit sogar noch auf 41:28 aus.
Weaver eröffnete die zweiten 20 Minuten mit einem Dreier und Allen und Wood legten nach, so dass ALBA gleich noch deutlicher mit 48:32 führte. Gießen kam über Bernard und Stewart wieder näher, doch die Berliner antworteten zwischen der 24. und 26. Minute mit einem 9:0-Lauf, durch den sie erstmals mit mehr als 20 Punkten vorne lagen. ALBA schien alles unter Kontrolle zu haben, doch in den letzten drei Minuten des Abschnitts riss plötzlich der Faden. Die Gastgeber legten einen 9:0-Lauf hin und verkürzten damit auf 47:60.
Mit frischem Mut begannen die Hausherren das Schlussviertel und arbeiteten sich über ihren Routinier Ovcina weiter heran. Aber Wood und Simonovic nahmen jetzt für ALBA offensiv das Heft in die Hand und hielten die 46ers auf Distanz. Es wurde jedoch doch noch einmal etwas brenzlig: Als Dashaun Wood wegen Beschwerden in der 37. Minute ein technisches Foul kassierte, verkürzten die Gießener bis auf 10 Zähler. Den Albatrossen gelang es jedoch in der Verteidigung, eine Schlussserie der Hessen zu unterbunden und einen am Ende doch ungefährdeten Auswärtssieg einzufahren.
Björn Harmsen (Gießen):
ALBA BERLIN ist eine gut gecoachte Mannschaft. Wir hatten viel Respekt vor den zwei letzten Siegen der Berliner. Ich bin begeistert von der Energie, die wir heute von der Bank bekommen haben. Meine Spieler haben viel Herz ins Spiel gebracht. Zudem bin ich stolz darauf, wie wir noch mal zurück gekommen sind. Aber wir haben leider zu oft nach einem Ballgewinn mit einem Turnover geantwortet. Die wichtigen Spiele sind aber nicht die gegen ALBA, sondern die Spiele, die gegen direkte Konkurrenten gehen.
Gordon Herbert (ALBA):
Ich muss Gießen gratulieren. Sie haben mit viel Herz gespielt und haben uns vieles genommen, was wir vor hatten. Sie waren sehr gut auf uns eingestellt. Wir wahren heute zu sehr von Dashaun Wood abhängig. Als Gießen von 22 Punkten auf zwölf Punkte verkürzt hat, hat er für uns wichtige Punkte gemacht.
pk
ALBA erspielte sich in Gießen schnell einen 10 Punkte Vorsprung, der bis zur Mitte des dritten Viertels auf 22 Zähler anwuchs. Aber offensiv taten sich die Albatrosse an diesem Abend insgesamt schwer und so kamen die 46ers noch einmal zurück in die Partie. Auch wenn längst nicht alles rund lief, gelang es dem Team von Gordon Herbert jedoch mit viel Kampf, den Vorsprung bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand zu geben. In einer ausgeglichenen ALBA-Mannschaft, aus der jeder der zehn mitgereisten Spieler punktete, ragte Dashaun Wood mit 21 Punkten und 5 Assists heraus. Neben ihm scorte noch Derrick Allen zweistellig (13 + 6 Rebounds).
Spielverlauf: Nach einem zähen Start, bei dem sich ALBA einige Unkonzentriertheiten leistete, entwickelte sich bald ein enges Spiel. Bis zum 13:13 in der achten Minute konnte sich nie ein Team weiter als einen Korberfolg absetzen. Vor allem die Gießener Ovcina und Jeffers breiteten Gordon Herbert Sorgen. Doch in den letzten zwei Minuten des Viertels zogen die Albatrosse in der Defense noch einmal an und sorgten mit einem 9:2-Lauf für einen 22:15 Vorsprung nach 10 Minuten.
Im zweiten Abschnitt brachte Lucca Staiger die Führung per Dreier schnell in den zweistelligen Bereich, wo sie sich lange einpendelte. Die ersten Minuten des Viertels boten viel Kampf und Krampf, aber wenig Korberfolge. Die Berliner standen defensiv dabei jedoch so stabil, dass das kleine Polster nicht ernsthaft in Gefahr geriet. Dank vielen Offensivrebounds, einem wirbelnden Dashaun Wood und einem Buzzerdreier von Schultze baute ALBA den Stand in den Schlussminuten der Halbzeit sogar noch auf 41:28 aus.
Weaver eröffnete die zweiten 20 Minuten mit einem Dreier und Allen und Wood legten nach, so dass ALBA gleich noch deutlicher mit 48:32 führte. Gießen kam über Bernard und Stewart wieder näher, doch die Berliner antworteten zwischen der 24. und 26. Minute mit einem 9:0-Lauf, durch den sie erstmals mit mehr als 20 Punkten vorne lagen. ALBA schien alles unter Kontrolle zu haben, doch in den letzten drei Minuten des Abschnitts riss plötzlich der Faden. Die Gastgeber legten einen 9:0-Lauf hin und verkürzten damit auf 47:60.
Mit frischem Mut begannen die Hausherren das Schlussviertel und arbeiteten sich über ihren Routinier Ovcina weiter heran. Aber Wood und Simonovic nahmen jetzt für ALBA offensiv das Heft in die Hand und hielten die 46ers auf Distanz. Es wurde jedoch doch noch einmal etwas brenzlig: Als Dashaun Wood wegen Beschwerden in der 37. Minute ein technisches Foul kassierte, verkürzten die Gießener bis auf 10 Zähler. Den Albatrossen gelang es jedoch in der Verteidigung, eine Schlussserie der Hessen zu unterbunden und einen am Ende doch ungefährdeten Auswärtssieg einzufahren.
Stimmen zum Spiel
Björn Harmsen (Gießen):
ALBA BERLIN ist eine gut gecoachte Mannschaft. Wir hatten viel Respekt vor den zwei letzten Siegen der Berliner. Ich bin begeistert von der Energie, die wir heute von der Bank bekommen haben. Meine Spieler haben viel Herz ins Spiel gebracht. Zudem bin ich stolz darauf, wie wir noch mal zurück gekommen sind. Aber wir haben leider zu oft nach einem Ballgewinn mit einem Turnover geantwortet. Die wichtigen Spiele sind aber nicht die gegen ALBA, sondern die Spiele, die gegen direkte Konkurrenten gehen.
Gordon Herbert (ALBA):
Ich muss Gießen gratulieren. Sie haben mit viel Herz gespielt und haben uns vieles genommen, was wir vor hatten. Sie waren sehr gut auf uns eingestellt. Wir wahren heute zu sehr von Dashaun Wood abhängig. Als Gießen von 22 Punkten auf zwölf Punkte verkürzt hat, hat er für uns wichtige Punkte gemacht.



