ALBA startet mit Auswärtssieg in den Eurocup
(15.11.) ALBA hat sein Eurocup-Auftaktspiel am Dienstag Abend bei Dexia Mons-Hainaut mit 78:74 gewonnen. Das Team von Gordon Herbert erlebte in Belgien dabei in einem irren Krimi ein wahres Wechselbad der Gefühle. Marko Simonovic wurde am Ende zum Crunchtime-Held.
Bericht - Statistik
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Noch kurz vor dem Ende des dritten Viertels sah ALBA in Mons mit 18 Punkten Vorsprung schon wieder der sichere Sieger aus. Aber ein 0:20-Lauf und neun Minuten ohne Korberfolg brachten die Berliner kurz vor Schluss plötzlich wieder mit zwei Zählern in Rückstand. Nach einem schwachen 10:22-Start im ersten Viertel hatten die Albatrosse über konsequentes Fastbreakspiel eine große Schwachstelle bei Mons aufgetan und dadurch eigentlich klar die Kontrolle über das Spiel übernommen. Aber zu lange hielten die Berliner im Schlussviertel an ihrem Tempospiel fest, so dass gegen die dann besser aufgestellte Verteidigung der Belgier kaum noch gut herausgespielte Würfe zustande kamen. Der Nervenstärke von Marko Simonovic, der sein Team in den letzten beiden Minuten mit einem entscheidenden Dreier und zwei Freiwürfen erlöste, hatten es die Albatrosse zu verdanken, doch noch mit einem so wichtigen Auswärtssieg in den Eurocup gestartet zu sein.
Wood und Weaver waren mit je 17 Zählern Topscorer der Albatrosse. Torin Francis markierte einen Double-Double aus 10 Punkten und 10 Rebounds und auch Idbihi kam auf 10 Zähler. Marko Simonovic erzielte 9 Punkte und 7 Rebounds. Mons bester Werfer war Ahmad Nivins (20). ALBA entschied zwar das Reboundduell klar für sich (35:26) und konnte auch gute Wurfquoten vorweisen (21/37 2er, 8/20 3er und 12/12 Freiwürfe), leistet sich aber mit 18 zu viele Ballverluste.
Spielverlauf: Den Albatrossen unterlief in Mons ein kompletter Fehlstart. Während die Belgier alle ihre ersten Angriffe erfolgreich abschlossen, gelang ALBA gar nichts. So führten die Gastgeber erst 8:0 und wenig später 12:2. Nach einer Auszeit von Gordon Herbert steigerten sich die Hauptstädter und kamen mit einem 8:2-Lauf endlich auch in der Partie an. Doch die Belgier bereiteten ALBA weiter mit ihren harten Zügen zum Brett Probleme. Vor allem der athletische Center Ahmad Nivis erzielte Punkt um Punkt und brachte die Berliner wieder zweistellig in Rückstand. Ein Buzzerdreier von Heiko Schaffartzik macht das Viertelergebnis mit 17:24 noch etwas erträglicher.
Doch auch im zweiten Spielabschnitt gaben zunächst nur die Hausherren den Ton an. Die Albatrosse verloren mehrmals den Ball gegen ihre druckvolle Verteidigung und schon war Mons wieder auf 31:20 davon gezogen. Eine erneute Auszeit von Coach Herbert legte den Schalter bei seinem Team schließlich endlich um. ALBA steigerte sich beim Rebound und spielte vorne nun mit viel Tempo und Fastbreaks. Die Außenspieler trafen entweder für Drei oder fanden Idbihi unter dem Korb und kamen Stück für Stück heran. In der 18. Minute erzielte Dashaun Wood per Dreipunktewurf schließlich die erste ALBA-Führung. Sein Team hatte in kurzer Zeit einen 18:4-Run hingelegt und die Partie war wieder komplett ausgeglichen. Ein offener Schlagabtausch in den letzten beiden Minuten endete mit einer knappen 43:31 Führung zur Halbzeitpause für die Albatrosse.
Auch nach dem Seitenwechsel führten die Berliner ihr Tempospiel fort, schalteten blitzschnell von Verteidigung auf Angriff um und kamen zu vielen leichten Punkten. Idbhi sorgte für die erste zweistellige Führung und Wood und Weaver erhöhten weiter. Mons fand kein Mittel, ALBA zu stoppen und lag kurz vor dem Ende des Abschnitts schon 49:67 zurück. Doch schon jetzt begannen die Albatrosse, es mit ihren schnellen Abschlüssen zu übertreiben.
Das setzte sich im Schlussviertel fort. Mons stand jetzt viel aggressiver in den Passwegen und ALBA gelang es nicht, Ruhe ins Spiel zu bringen, sondern machte sich mit überhasteten Aktionen das Leben selbst schwer. Die Belgier holten – nun selbst mit einfachen Punkten aus Ballgewinnen – Punkt um Punkt auf und die offensive Durstrecke der Berliner wuchs immer weiter an. Am Ende waren es neun Minuten, in denen die Hauptstädter nicht einen Punkt erzielten, während Mons Ronell Taylor die Gastgeber nach einem 20:0-Lauf 69:67 in Führung brachte. Doch die Albatrosse zeigten Moral und kämpften sich nochmals in die Partie zurück. In den letzten beiden Minuten wurde endlich auch noch ein Zahn in der Defense zu gelegt und vorne nahm Marko Simonovic das Heft in die Hand. Er erzielte den wohl wichtigsten Dreier des Spiels, holte einen entscheidenden Rebound und traf zwei Freiwürfe. Da auch Wood und Weaver nervenstark an der Freiwurflinie blieben (als Team 6/6 in der Schlussphase und 12/12 im gesamten Spiel), nahmen die Hauptstädter doch noch einen Sieg mit auf den Rückweg nach Deutschland.
Wood und Weaver waren mit je 17 Zählern Topscorer der Albatrosse. Torin Francis markierte einen Double-Double aus 10 Punkten und 10 Rebounds und auch Idbihi kam auf 10 Zähler. Marko Simonovic erzielte 9 Punkte und 7 Rebounds. Mons bester Werfer war Ahmad Nivins (20). ALBA entschied zwar das Reboundduell klar für sich (35:26) und konnte auch gute Wurfquoten vorweisen (21/37 2er, 8/20 3er und 12/12 Freiwürfe), leistet sich aber mit 18 zu viele Ballverluste.
Spielverlauf: Den Albatrossen unterlief in Mons ein kompletter Fehlstart. Während die Belgier alle ihre ersten Angriffe erfolgreich abschlossen, gelang ALBA gar nichts. So führten die Gastgeber erst 8:0 und wenig später 12:2. Nach einer Auszeit von Gordon Herbert steigerten sich die Hauptstädter und kamen mit einem 8:2-Lauf endlich auch in der Partie an. Doch die Belgier bereiteten ALBA weiter mit ihren harten Zügen zum Brett Probleme. Vor allem der athletische Center Ahmad Nivis erzielte Punkt um Punkt und brachte die Berliner wieder zweistellig in Rückstand. Ein Buzzerdreier von Heiko Schaffartzik macht das Viertelergebnis mit 17:24 noch etwas erträglicher.
Doch auch im zweiten Spielabschnitt gaben zunächst nur die Hausherren den Ton an. Die Albatrosse verloren mehrmals den Ball gegen ihre druckvolle Verteidigung und schon war Mons wieder auf 31:20 davon gezogen. Eine erneute Auszeit von Coach Herbert legte den Schalter bei seinem Team schließlich endlich um. ALBA steigerte sich beim Rebound und spielte vorne nun mit viel Tempo und Fastbreaks. Die Außenspieler trafen entweder für Drei oder fanden Idbihi unter dem Korb und kamen Stück für Stück heran. In der 18. Minute erzielte Dashaun Wood per Dreipunktewurf schließlich die erste ALBA-Führung. Sein Team hatte in kurzer Zeit einen 18:4-Run hingelegt und die Partie war wieder komplett ausgeglichen. Ein offener Schlagabtausch in den letzten beiden Minuten endete mit einer knappen 43:31 Führung zur Halbzeitpause für die Albatrosse.
Auch nach dem Seitenwechsel führten die Berliner ihr Tempospiel fort, schalteten blitzschnell von Verteidigung auf Angriff um und kamen zu vielen leichten Punkten. Idbhi sorgte für die erste zweistellige Führung und Wood und Weaver erhöhten weiter. Mons fand kein Mittel, ALBA zu stoppen und lag kurz vor dem Ende des Abschnitts schon 49:67 zurück. Doch schon jetzt begannen die Albatrosse, es mit ihren schnellen Abschlüssen zu übertreiben.
Das setzte sich im Schlussviertel fort. Mons stand jetzt viel aggressiver in den Passwegen und ALBA gelang es nicht, Ruhe ins Spiel zu bringen, sondern machte sich mit überhasteten Aktionen das Leben selbst schwer. Die Belgier holten – nun selbst mit einfachen Punkten aus Ballgewinnen – Punkt um Punkt auf und die offensive Durstrecke der Berliner wuchs immer weiter an. Am Ende waren es neun Minuten, in denen die Hauptstädter nicht einen Punkt erzielten, während Mons Ronell Taylor die Gastgeber nach einem 20:0-Lauf 69:67 in Führung brachte. Doch die Albatrosse zeigten Moral und kämpften sich nochmals in die Partie zurück. In den letzten beiden Minuten wurde endlich auch noch ein Zahn in der Defense zu gelegt und vorne nahm Marko Simonovic das Heft in die Hand. Er erzielte den wohl wichtigsten Dreier des Spiels, holte einen entscheidenden Rebound und traf zwei Freiwürfe. Da auch Wood und Weaver nervenstark an der Freiwurflinie blieben (als Team 6/6 in der Schlussphase und 12/12 im gesamten Spiel), nahmen die Hauptstädter doch noch einen Sieg mit auf den Rückweg nach Deutschland.



