Deutliche Niederlage in Würzburg
(2.1.) Der Start ins neue Jahr ist den Albatrossen deutlich missglückt. Mit 65:84 unterlag das Team von Gordon Herbert am Montag im ersten Spiel 2012 bei den s.Oliver Baskets Würzburg und beging dabei 19 Ballverluste.
Statistik
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Die beste Defensive der Liga aus Würzburg macht ihrem Namen wieder alle Ehre. Gegen die aggressive Ganzfeldverteidigung der Mannschaft von John Patrick fand ALBA kein Rezept (19 Ballverluste). Als die Albatrosse nach einer noch ausgeglichenen ersten Halbzeit, in der sie in der Verteidigung selbst ganze Arbeit geleistet hatten, mit zu wenig Intensität aus der Kabine kamen, nutzten die Gastgeber die Gunst der Stunde. Mit noch mehr Druck in der Defense und angepeitscht von der ausverkauften s.Oliver-Arena hielten sie die Berliner im dritten Viertel bei nur neun Punkten und setzten sich entscheidend ab.
Auch 22 Punkte von Heiko Schaffartzik halfen nicht, die deutliche Niederlage zu verhindern, denn viele der anderen Berliner Leistungsträger spielten weit unter ihren Möglichkeiten. Am stärksten neben Schaffartzik präsentierten sich noch Torin Francis (14 Punkte, 8 Rebounds) und Sven Schultze (12 Punkte). Würzburgs Co-Topscorer waren Harris und Boone (je 20 Zähler).
Am Donnerstag (Ludwigsburg) und Sonntag (Göttingen) geht es für ALBA in der o2 World gleich weiter im Bundesliga-Programm - wohl immer noch ohne den verletzten Yassin Idbihi.
John Patrick (Würzburg):
Ich bin froh, nach sechs Niederlagen in Folge zum ersten Mal gegen Coach Gordon Herbert gewonnen zu haben. Ich denke, dass wir heute unser bisher bestes Spiel der Saison gemacht haben. Wir haben sehr gut verteidigt, vor allem nach dem ersten Viertel. Ich möchte mich bei meinen Spielern bedanken, es ist nicht leicht, 40 Minuten diese Full Court Press zu spielen. Der Schlüssel zum Sieg war heute unsere mentale Stärke. Nach der Niederlage in Bremerhaven hätte es auch anders laufen können. Jason Boone hat ein sehr starkes Spiel gemacht, auch Ricky Harris war sehr wichtig. Er hat uns Selbstvertrauen gegeben, als wir in der Offensive unseren Rhythmus finden mussten.
Gordon Herbert (ALBA):
Es war eine großartige Atmosphäre in der Halle, die Zuschauer waren ein echter sechster Mann für die Würzburger Mannschaft. Das ist einer der schwierigsten Orte, an denen wir auswärts bisher gespielt haben. Würzburg hat das Spiel in den letzten 23 Minuten dominiert. Sie haben jeden freien Ball bekommen und mit viel mehr Intensität gespielt als wir. Dann kamen die Zuschauer mit ins Spiel, Würzburg hat das Momentum bekommen und wirklich sehr gut gespielt. Sie haben vor allem sehr gut gegen Dashaun Wood, Bryce Taylor und Kyle Weaver verteidigt.
Spielverlauf: Beide Teams brauchten Zeit, um ins Spiel zu kommen. An Intensität mangelte es jedoch nicht. Die Anfangsphase war geprägt von Defensivarbeit, Blocks und Fehlwürfen. Torin Francis brachte ALBA 6:2 Front, aber auch Würzburg begann zu treffen und gestaltete die Partie offen. Beide Coaches wechselten früh viel durch, was zunächst den Berlinern zu Gute kam, denn die Bankspieler um Sven Schultze zogen mit einem 9:2-Run auf 15:9 davon. In einem Viertel, in dem sich beide Kontrahenten schon je fünf Ballverluste leisteten, verkürzten die Hausherren in der letzten Minute noch auf 11:15.
Innerhalb der ersten 90 Sekunden des zweiten Abschnitts begingen die Albatrosse gleich fünf Teamfouls, fanden aber nach einer Auszeit ihren Rhythmus zurück. Lucca Staiger schoss endlich einen der vielen freien Dreipunktewürfe ein, die die druckvolle Verteidigung der Würzburger in Kauf nahm, und sein Team führte 25:18. Doch dann verloren die Berliner wieder die Kontrolle. Die s.Oliver Baskets kamen kurz vor der Pause noch einmal ins Laufen und eroberten mit Dreier von Jacoboson und Harris eine 35:33-Führung.
Das Team von Gordon Herbert ließ sich zurück auf dem Parkett von den jetzt noch stärker im Vorfeld doppelnden Würzburgern geradezu überrumpeln. Unter dem Jubel der Zuschauer peitschten sich die Spieler von John Patrick immer weiter hoch und ALBA sah sich schnell einem zweistelligen Rückstand gegenüber. Nur neun Punkte gelangen den Albatrossen im dritten Abschnitt, während Würzburg auf 58:42 davonzog.
Im Schlussviertel nahmen die Berliner den Kampf wieder besser an und kamen über Dreier von Topscorer Heiko Schaffartzik nochmals auf neun Zähler heran. Aber es gelang nun nicht mehr, die Hausherren hinten zu stoppen. Erneut war es Harris von der Dreierlinie, der ALBA auf Distanz hielt und als John Little drei Minuten vor Schluss ebenfalls für Drei zum 75:61 traf, war die endgültige Entscheidung gefallen.
Auch 22 Punkte von Heiko Schaffartzik halfen nicht, die deutliche Niederlage zu verhindern, denn viele der anderen Berliner Leistungsträger spielten weit unter ihren Möglichkeiten. Am stärksten neben Schaffartzik präsentierten sich noch Torin Francis (14 Punkte, 8 Rebounds) und Sven Schultze (12 Punkte). Würzburgs Co-Topscorer waren Harris und Boone (je 20 Zähler).
Am Donnerstag (Ludwigsburg) und Sonntag (Göttingen) geht es für ALBA in der o2 World gleich weiter im Bundesliga-Programm - wohl immer noch ohne den verletzten Yassin Idbihi.
Stimmen zum Spiel
Ich bin froh, nach sechs Niederlagen in Folge zum ersten Mal gegen Coach Gordon Herbert gewonnen zu haben. Ich denke, dass wir heute unser bisher bestes Spiel der Saison gemacht haben. Wir haben sehr gut verteidigt, vor allem nach dem ersten Viertel. Ich möchte mich bei meinen Spielern bedanken, es ist nicht leicht, 40 Minuten diese Full Court Press zu spielen. Der Schlüssel zum Sieg war heute unsere mentale Stärke. Nach der Niederlage in Bremerhaven hätte es auch anders laufen können. Jason Boone hat ein sehr starkes Spiel gemacht, auch Ricky Harris war sehr wichtig. Er hat uns Selbstvertrauen gegeben, als wir in der Offensive unseren Rhythmus finden mussten.
Gordon Herbert (ALBA):
Es war eine großartige Atmosphäre in der Halle, die Zuschauer waren ein echter sechster Mann für die Würzburger Mannschaft. Das ist einer der schwierigsten Orte, an denen wir auswärts bisher gespielt haben. Würzburg hat das Spiel in den letzten 23 Minuten dominiert. Sie haben jeden freien Ball bekommen und mit viel mehr Intensität gespielt als wir. Dann kamen die Zuschauer mit ins Spiel, Würzburg hat das Momentum bekommen und wirklich sehr gut gespielt. Sie haben vor allem sehr gut gegen Dashaun Wood, Bryce Taylor und Kyle Weaver verteidigt.
Spielverlauf: Beide Teams brauchten Zeit, um ins Spiel zu kommen. An Intensität mangelte es jedoch nicht. Die Anfangsphase war geprägt von Defensivarbeit, Blocks und Fehlwürfen. Torin Francis brachte ALBA 6:2 Front, aber auch Würzburg begann zu treffen und gestaltete die Partie offen. Beide Coaches wechselten früh viel durch, was zunächst den Berlinern zu Gute kam, denn die Bankspieler um Sven Schultze zogen mit einem 9:2-Run auf 15:9 davon. In einem Viertel, in dem sich beide Kontrahenten schon je fünf Ballverluste leisteten, verkürzten die Hausherren in der letzten Minute noch auf 11:15.
Innerhalb der ersten 90 Sekunden des zweiten Abschnitts begingen die Albatrosse gleich fünf Teamfouls, fanden aber nach einer Auszeit ihren Rhythmus zurück. Lucca Staiger schoss endlich einen der vielen freien Dreipunktewürfe ein, die die druckvolle Verteidigung der Würzburger in Kauf nahm, und sein Team führte 25:18. Doch dann verloren die Berliner wieder die Kontrolle. Die s.Oliver Baskets kamen kurz vor der Pause noch einmal ins Laufen und eroberten mit Dreier von Jacoboson und Harris eine 35:33-Führung.
Das Team von Gordon Herbert ließ sich zurück auf dem Parkett von den jetzt noch stärker im Vorfeld doppelnden Würzburgern geradezu überrumpeln. Unter dem Jubel der Zuschauer peitschten sich die Spieler von John Patrick immer weiter hoch und ALBA sah sich schnell einem zweistelligen Rückstand gegenüber. Nur neun Punkte gelangen den Albatrossen im dritten Abschnitt, während Würzburg auf 58:42 davonzog.
Im Schlussviertel nahmen die Berliner den Kampf wieder besser an und kamen über Dreier von Topscorer Heiko Schaffartzik nochmals auf neun Zähler heran. Aber es gelang nun nicht mehr, die Hausherren hinten zu stoppen. Erneut war es Harris von der Dreierlinie, der ALBA auf Distanz hielt und als John Little drei Minuten vor Schluss ebenfalls für Drei zum 75:61 traf, war die endgültige Entscheidung gefallen.




