ALBA verliert TOP16-Auftakt in Treviso
(17.1.) Die Albatrosse haben am Dienstag Abend ihr Auftaktmatch in der TOP16-Runde des Eurocups bei Benetton Treviso 64:72 verloren. Bis auf zwei Zähler kamen die Berliner im vierten Viertel heran, nutzten ihre Chance aber nicht.
Statistik
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In zehn bisherigen Spielen gegen Treviso hatte ALBA erst einmal gewonnen und leider verbesserte sich die Statistik auch an diesem Abend nicht. Nach einer schwachen ersten Halbzeit kämpfte sich das Team von Gordon Herbert mit einer Leistungssteigerung bis zum Beginn des vierten Viertels im Palaverde zwar noch mal auf zwei Punkte heran, aber dann wiederholten sich die Probleme der Anfangsphase. Unnötige Ballverluste (insgesamt 18) und nicht genutzte Chancen an der Freiwurflinie (17/28) oder aus dem Feld (13/33) ließen die auch nicht überragenden Trevesani wieder davonziehen.
Nach einer Woche Allstar-Pause geht es für die Albatrosse nächste Woche weiter im Eurocup: Dann gastierte Lokomotiv Kuban Krasnodar in der o2 World. Die Russen gewannen ihr erstes TOP16-Match nach Verlängerung gegen Lietuvos Rytas 81:67 und führen nun die Vierergruppe an.
ALBA-Topscorer in Treviso wurde Dashaun Wood, der 18 Punkte und 5 Rebounds erzielte, aber auch 6 Mal den Ball verlor. Kyle Weaver kam auf 13 Zähler und 5 Steals, während Bryce Taylor 10 Punkte und Heiko Schaffartzik sowie Derrick Allen je 9 markierten. Der am Wochenende nach Verletzungspause in den Kader zurückgekehrte Yassin Idbihi kam noch nicht wieder zum Einsatz. Im ausgeglichenen Team von Benetton trafen die beiden Neuzugänge Thomas (14) und Ornter (13) am besten.
Aleksandar Djordjevic (Treviso):
"Es war ein Sieg des Willens. Wir haben 40 Minuten lang an den Sieg geglaubt und auch trotz Schwierigkeiten im dritten Viertel nicht aufgegeben. ALBA hat mit großer Energie in der zweiten Hälfte gespielt. Aber wir wussten, dass Berlin ein gut zusammengestelltes Team mit guten Spielern ist, die nach einem 13-Punkte-Rückstand natürlich reagieren würden. Unser größter Fehler waren vielleicht die Ballverluste, doch mir hat unsere aggressive Defense sehr gefallen."
Gordon Herbert (ALBA):
"In den ersten Minuten haben wir gut gespielt, aber dann haben wir den Gegner die Kontrolle übernehmen lassen. Ich glaube, entscheidend in diesem Spiel war das zweite Viertel, vor allem die letzten fünf Minuten, in denen Benetton sich mit vielen Dreipunktwürfen abgesetzt hat. In der zweiten Halbzeit haben wir besser und mit mehr Entschlossenheit gespielt, aber man kann nicht erwarten, eine TOP16-Mannschaft auswärts zu schlagen, wenn man nur 20 Minuten richtig Basketball spielt."
Spielverlauf: ALBA kam mit Tempo ins Spiel und ging in den ersten Minuten nach Dreiern von Schaffartzik und Wood gleich 12:4 in Führung. Doch genauso schnell ging der Schwung auch wieder verloren. Aus einigen unnötigen Ballverlusten der Albatrosse kamen die Italiener ins Rollen und wendeten mit einem 16:0-Run das Blatt. Den Berlinern gelang offensiv nur noch wenig, aber in der letzten Minuten stellten Wood und Weaver immerhin noch den 17:22-Anschluss her.
Trotz Dreiern von Weaver und Wood zum Auftakt des zweiten Abschnitts hatte ALBA weiter vor allem Schwächen in der Defense. Treviso gelangen immer wieder einfach Punkte am Korb, wodurch das Team von Sasha Djordjevic sich wieder absetzte. Auch im Rebound dominierten die Gastgeber und führten bald wieder zweistellig. Weil auch freie Würfe der Albatrosse ihr Ziel oft nicht fanden, mussten die Hauptstädter mit einem 31:44-Rückstand in die Kabine des Palaverde.
ALBA kam mit deutlich mehr Intensität in der Defense in die zweite Halbzeit und arbeitete sich trotz fortbestehender Abschlussprobleme Stück für Stück heran. Kyle Weaver brachte den Rückstand per Freiwurf in den einstelligen Bereich und wenig später tippte Simonovic das Leder zum 45:51 ein. Mit mehr Zielsicherheit an der Freiwurflinie hätte es noch enger werden können, aber so verschafften sich die Trevisani mit einigen Distanzwürfen wieder Luft. Trotzdem kamen die Berliner bis zur letzten Viertelpause auf 54:58 ran.
Derrick Allen brachte sein Team im Schlussabschnitt gleich auf zwei Zähler heran, aber näher sollten die Albatrosse an diesem Abend nicht mehr kommen. Zwar zog Dashaun Wood weiter Foul um Foul und seine Mannschaft hatte mehrere Möglichkeiten, das Spiel zu kippen, doch im Angriff wurde nun wieder zu oft der Ball verloren oder einfache Würfe vergeben. Treviso konterte schließlich mit einigen Big Points, so dass auch die Bemühungen von Heiko Schaffartzik und Kyle Weaver bis zur Schlusssirene nichts mehr am Ausgang änderten.
Nach einer Woche Allstar-Pause geht es für die Albatrosse nächste Woche weiter im Eurocup: Dann gastierte Lokomotiv Kuban Krasnodar in der o2 World. Die Russen gewannen ihr erstes TOP16-Match nach Verlängerung gegen Lietuvos Rytas 81:67 und führen nun die Vierergruppe an.
ALBA-Topscorer in Treviso wurde Dashaun Wood, der 18 Punkte und 5 Rebounds erzielte, aber auch 6 Mal den Ball verlor. Kyle Weaver kam auf 13 Zähler und 5 Steals, während Bryce Taylor 10 Punkte und Heiko Schaffartzik sowie Derrick Allen je 9 markierten. Der am Wochenende nach Verletzungspause in den Kader zurückgekehrte Yassin Idbihi kam noch nicht wieder zum Einsatz. Im ausgeglichenen Team von Benetton trafen die beiden Neuzugänge Thomas (14) und Ornter (13) am besten.
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"Es war ein Sieg des Willens. Wir haben 40 Minuten lang an den Sieg geglaubt und auch trotz Schwierigkeiten im dritten Viertel nicht aufgegeben. ALBA hat mit großer Energie in der zweiten Hälfte gespielt. Aber wir wussten, dass Berlin ein gut zusammengestelltes Team mit guten Spielern ist, die nach einem 13-Punkte-Rückstand natürlich reagieren würden. Unser größter Fehler waren vielleicht die Ballverluste, doch mir hat unsere aggressive Defense sehr gefallen."
Gordon Herbert (ALBA):
"In den ersten Minuten haben wir gut gespielt, aber dann haben wir den Gegner die Kontrolle übernehmen lassen. Ich glaube, entscheidend in diesem Spiel war das zweite Viertel, vor allem die letzten fünf Minuten, in denen Benetton sich mit vielen Dreipunktwürfen abgesetzt hat. In der zweiten Halbzeit haben wir besser und mit mehr Entschlossenheit gespielt, aber man kann nicht erwarten, eine TOP16-Mannschaft auswärts zu schlagen, wenn man nur 20 Minuten richtig Basketball spielt."
Spielverlauf: ALBA kam mit Tempo ins Spiel und ging in den ersten Minuten nach Dreiern von Schaffartzik und Wood gleich 12:4 in Führung. Doch genauso schnell ging der Schwung auch wieder verloren. Aus einigen unnötigen Ballverlusten der Albatrosse kamen die Italiener ins Rollen und wendeten mit einem 16:0-Run das Blatt. Den Berlinern gelang offensiv nur noch wenig, aber in der letzten Minuten stellten Wood und Weaver immerhin noch den 17:22-Anschluss her.
Trotz Dreiern von Weaver und Wood zum Auftakt des zweiten Abschnitts hatte ALBA weiter vor allem Schwächen in der Defense. Treviso gelangen immer wieder einfach Punkte am Korb, wodurch das Team von Sasha Djordjevic sich wieder absetzte. Auch im Rebound dominierten die Gastgeber und führten bald wieder zweistellig. Weil auch freie Würfe der Albatrosse ihr Ziel oft nicht fanden, mussten die Hauptstädter mit einem 31:44-Rückstand in die Kabine des Palaverde.
ALBA kam mit deutlich mehr Intensität in der Defense in die zweite Halbzeit und arbeitete sich trotz fortbestehender Abschlussprobleme Stück für Stück heran. Kyle Weaver brachte den Rückstand per Freiwurf in den einstelligen Bereich und wenig später tippte Simonovic das Leder zum 45:51 ein. Mit mehr Zielsicherheit an der Freiwurflinie hätte es noch enger werden können, aber so verschafften sich die Trevisani mit einigen Distanzwürfen wieder Luft. Trotzdem kamen die Berliner bis zur letzten Viertelpause auf 54:58 ran.
Derrick Allen brachte sein Team im Schlussabschnitt gleich auf zwei Zähler heran, aber näher sollten die Albatrosse an diesem Abend nicht mehr kommen. Zwar zog Dashaun Wood weiter Foul um Foul und seine Mannschaft hatte mehrere Möglichkeiten, das Spiel zu kippen, doch im Angriff wurde nun wieder zu oft der Ball verloren oder einfache Würfe vergeben. Treviso konterte schließlich mit einigen Big Points, so dass auch die Bemühungen von Heiko Schaffartzik und Kyle Weaver bis zur Schlusssirene nichts mehr am Ausgang änderten.




