Pokal-Aus in der Verlängerung
(15.2.) Die Albatrosse haben die Qualifikation zum TOP4-Turnier des Beko BBL Pokals verpasst. Am Mittwoch Abend unterlag das Team von Gordon Herbert den New Yorker Phantoms Braunschweig in der o2 World mit 95:89 nach Verlängerung.
Statistik - o2 World TV: Bryce Taylor - BM Fantalk - Highlights - Pressekonferenz
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40 Minuten brachten keine Entscheidung. Erst in der Verlängerung stellten sich die New Yorker Phantoms Braunschweig als letzter Teilnehmer am Pokal-TOP4 heraus. Dabei hatte das Spiel für die Berliner gut angefangen. Nach einem starken ersten Viertel (25:15) schien ALBA eigentlich Herr der Dinge zu sein, aber die Gäste ließen sich nicht beeindrucken und zwangen den Berlinern immer mehr ihr Spiel auf. Das Team von Gordon Herbert verstrickte sich zusehends in Einzelaktion, so dass die Partie schon zur Halbzeit wieder komplett offen war.
In der zweiten Hälfte konnte sich nie ein Team nennenswert absetzten. ALBA hatte mehrfach die Chance, sich abzusetzen, brachte in diesen Momenten aber nie die letzte Konsequenz auf. Als Braunschweigs Bester, Rich Melzer, die Gäste mit einem Dreier nervenstark kurz vor Schluss drei Punkte in Führung warf, kämpften sich die Albatrosse zwar mit Stop-the-Clock noch mal in die Verlängerung, agierten dort aber zu kopflos und mussten sich schließlich geschlagen geben. Damit zieht Braunschweig als letztes Team neben Bamberg, Ulm und Bonn ins Pokal-TOP4 ein.
Stimmen zum Spiel
„Ich glaube, die vielen Zuschauer, die heute da waren, haben ein tolles Basketballspiel gesehen, das bis zum Ende spannend war. Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Sie haben heute starker Berliner geschlagen. Das war jetzt unsere dritte Verlängerung in Folge und davor hatten wir beide verloren. Es war also nicht leicht für unsere Moral, aber wir haben Charakter bewiesen.“
Gordon Herbert (Coach ALBA):
„Ich hatte das Gefühl, dass wir heute nur 10 Minuten Basketball gespielt haben. Den Rest der Zeit hat Braunschweig das Tempo des Spiels kontrolliert. In den letzten 35 Minuten war Braunschweig das bessere Team. Ich bin sehr enttäuscht. Wir hatten eine Drucksituation vor uns und waren ihr nicht gewachsen.“



