Toleranz und Weltoffenheit sind Werte, die bei ALBA BERLIN gelebt und durch konkrete Projekte gefördert werden. Der Club schickt Spieler aller Altersklassen regelmäßig – deutschlandweit und international – auf Reisen. So lernen sie andere Kulturen kennen und knüpfen Kontakte rund um die Welt. Das erzeugt neue Perspektiven und schärft das Verständnis füreinander.

Berlin, Boston, Beijing - mit ALBA auf Reisen

ALBA-Jugendmannschaften nehmen an Turnieren in aller Welt, zum Beispiel in Skandinavien, Asien und Amerika teil. Auch abseits des Spielbetriebs sammeln junge Spieler Reisekilometer. Austauschprogramme mit Vereinen und Schulen anderer Länder und Freizeitcamps führen sie aus ihrem gewohnten Umfeld heraus, eröffnen neue Sichtweisen und schaffen Erfahrungen, an denen sie reifen können. Basketball und Sport fungieren so als Medium der Verständigung und fördern eine weltoffene Erziehung. Seit vielen Jahren organisiert ALBA BERLIN mit dem israelischen Spitzenclub Maccabi Tel Aviv ein gemeinsames Nachwuchsprojekt. Dabei besuchen sich Mannschaften beider Vereine gegenseitig. Neben dem sportlichen Aufeinandertreffen steht der kulturelle Aspekt im Fokus. Der Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hinterließ bei den jungen Sportlern von ALBAs NBBL-Mannschaft nachhaltigen Eindruck.

2011 starteten die Albatrosse ein deutsch-chinesisches Basketballprogramm. Inzwischen unterhält der Club nicht nur Kooperationen mit dem Pekinger und dem Shanghaier Basketballverband, sondern ist außerdem in Hongkong, Chengdu und in der Provinz Guangdong aktiv. ALBA BERLIN organisiert dort Basketballturniere und Lehrerfortbildungen.

Jedes Jahr veranstaltet ALBA BERLIN mit der Deutschen Schule Shanghai sowie mit der Deutschen Schule Peking jeweils ein gemeinsames Basketball-Wochenende. Schüler, die an ihrer Schule Deutsch lernen, besuchen dann den Campus. Es geht um sportlichen Wettkampf, aber auch um das Entdecken von Unterschieden und Gemeinsamkeiten in Mentalität und Kultur. Außerdem verbessern die chinesischen Schüler ganz nebenbei und spielerisch ihre Deutschkenntnisse. Auch das Heimatland des Basketballs darf auf dem Reiseplan der Albatrosse natürlich nicht fehlen. Am Heinrich-Schliemann-Gymnasium bietet ALBA BERLIN ab der 8. Klasse das englischsprachige Fach „American Basketball“ an, das anstelle von klassischen Fächern wie „Musik“ oder „Französisch“ gewählt werden kann. Wer hier teilnimmt, kann als Zehntklässler an die Ostküste der USA nach Boston reisen.

Dort leben die Schüler in amerikanischen Familien und gehen auf die High-School. Nicht nur dort leben sie ihren Lieblingssport aus, sie lernen auch Collegebasketball und NBA-Basketball kennen. Ein ganz ähnliches Konstrukt verfolgt ALBA BERLIN an der Friedensburg Oberschule in Kooperation mit einer Schule in Madrid in Spanien.

ALBA BERLIN baut sein Freizeitbasketballprogramm aus. Bei einer Sportreise in die Pyrenäen geht es von den Gipfeln bis zum Meer mit Sportangeboten von Skifahren bis zu Surfen. Ein Camp an der Westküste der USA mit Freizeitsport im Nationalpark steht in den Sommerferien an. Ganz egal, wo es die Albatrosse hinführt, das orangene Leder ist dabei immer im Gepäck.

Alle erschienenen Teile der Serie:
Teil 1: Eine Einführung
Teil 2: Vereinssprt neu und ganzheitlicher denken
Teil 3: Sportlerbiografien möglich machen

Teil 4: Anreize setzen
Teil 5: Leistungssport neu denken
Teil 6: Unser größtes Kapital
Teil 7: Vernetzen und entwickeln
Teil 8: Wissen teilen
Teil 9: Schaufenster in die Welt

image.alternative