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Profivereine machen Schule

Gemeinsam für mehr Sport: In Kooperation mit den Senatsverwaltungen für Bildung, Jugend, Wissenschaft sowie Inneres und Sport starten ALBA, Hertha BSC, 1. FC Union, Füchse, Eisbären und BR Volleys das bundesweit einzigartige Modellprojekt „Profivereine machen Schule“.

Die Kinder der Reinhardswald-Grundschule staunten, als am Vormittag des 4. März 2013 Bildungssenatorin Sandra Scheeres zusammen mit Bob Hanning (Geschäftsführer Füchse Berlin), Henning Harnisch (Vizepräsident ALBA BERLIN), Oskar Kosche (GF 1. FC Union Berlin), Peter John Lee (GF Eisbären Berlin), Kaweh Niroomand (GF Berlin Recycling Volleys) und Michael Preetz (GF Hertha BSC) den Sportunterricht an ihrer Schule besuchten. Der Grund des Besuchs: Sie stellten das neue Modellprojekt „Profivereine machen Schule“ vor, welches an das Programm „ALBA macht Schule“angelehnt ist. 


Die sechs großen Hauptstadt-Clubs gehen im Rahmen des Programms zur Unterstützung der Sportlehrerinnen und -lehrer regelmäßig mit ihren Trainerinnen und Trainern in den Sportunterricht. Ziele der Kooperation sind u.a. ein qualitativ hochwertiger Sportunterricht, eine attraktive Gestaltung des Ganztagsbereichs durch Sport-AGs, die Einbindung der Schulen in den schulsportlichen Wettkampfbetrieb, außerschulische Betreuung in Wochenend- und Feriencamps sowie nachhaltige Anbindung an den organisierten Sport.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres: „Wichtig ist, dass sich Schulkinder bewegen und Freude am Sport haben. Ich freue mich sehr, dass sechs große Berliner Profivereine mit unseren Grundschulen kooperieren. Das Sportangebot in der schulischen Ganztagsbetreuung wird dadurch bereichert. Davon profitieren nicht nur die Kinder, sondern auch die Lehrerinnen und Lehrer.“

 

Initiator Henning Harnisch: „Mit ‚ALBA macht Schule‘ haben wir ein Beispiel geschaffen, dass sich in der Praxis bewährt hat. Es ist großartig, dass wir dieses Beispiel gemeinsam mit der Senatsverwaltung und den anderen Clubs weiterentwickeln konnten. So wird aus dem Beispiel ein Modell für das zukünftige Zusammenspiel von Schule, Sport und Verein.“ 


„Profivereine machen Schule“ ist ein Projekt der schulischen Kooperationsförderung auf sportlichem Gebiet, welches über klassische Schul-AGs weit hinausgeht. Mit dem Programm soll die generelle sportliche Bewegungsmotivation bei Schülerinnen und Schülern gesteigert werden – unabhängig von der Sportart des betreuenden Vereins. Speziell für dieses Projekt sind in den Haushalt von Berlin für das Jahr 2013 300.000 € eingestellt worden. Diese Gelder sind zusätzliche Mittel - mit dem neuen Projekt werden keine bestehenden Schul-Kooperationsprogramme eingeschränkt.

Das Projekt besteht aus drei Programsegmenten, die gleichberechtigt umgesetzt werden: Sportunterricht, außerunterrichtlicher Schulsport sowie außerschulischer Sport. Die Neuheit des Programms ist, dass die Trainer an den Schulen nicht nur AGs anbieten, sondern in der Schulanfangsphase (1./2. Klasse) die Sportlehrer im Sportunterricht unterstützen. So soll unterrichtsbegleitend die Motivation der Schulkinder für den Sport geweckt und verstärkt werden. 

 

Dies geschieht durch eine Zusammenarbeit von Sportlehrer und Vereinstrainer (mindestens B-Lizenz), die im Unterricht beginnt und sich in Sport-AGs fortsetzt. Hierdurch wird das Fundament für den ab der 3. Klasse stattfindenden außerunterrichtlichen Schulsport in den AGs geschaffen. Darüber hinaus zeichnen sich die Profivereine verantwortlich für die Planung, Organisation und Durchführung von Sportcamps an den Wochenenden und in den Schulferien sowie von Fortbildungen für die Trainer und die Sportlehrkräfte. Um all das zu gewährleisten, sichern die Profivereine ihren Kooperationsschulen den Einsatz eines Trainers in einen Umfang von 16 Stunden pro Woche und Schule zu.