ALBA BERLIN - EINE SPORTIDEE, DIE SCHULE MACHT

In der „Sportstadt für alle“ können Menschen – egal wie alt sie sind – an 365 Tagen im Jahr Sport treiben. Schon die Kleinsten lernen beim Kitasport neue Bewegungsabläufe kennen.

Niedrigschwellige Freizeitangebote ebnen den Weg für Sportbiografien. Dabei spielt es keine Rolle, wie groß ein Talent ist oder ob jemand einfach nur Spaß an der Bewegung hat.

Jeder kann jederzeit und überall seinen Lieblingssport machen. Denn in der ganzen Sportstadt arbeiten gut ausgebildete und hauptamtliche Trainer. Und alle wirken mit: Politiker, Bildungseinrichtungen, Wohnungsbaugesellschaften, Energieträger und andere Institutionen. Sie helfen dabei, Stadtteile aufzuwerten und so zu entwickeln, dass Schlagworte wie „Recht auf Bewegung“ oder „lebenslanges Sporttreiben für alle“ keine leeren Worthülsen sind.

Zugegeben: Diese Sportstadt ist noch ein Traum und der Blick auf die Realitäten gleicht einem unsanften Erwachen. ALBA BERLIN hat es sich jedoch zur Aufgabe gemacht, aus dem Traum eine stadtgesellschaftliche Vision zu formen. Schon heute bewegt ALBA BERLIN 4.500 Kinder und Jugendliche und investiert jährlich rund zweieinhalb Millionen Euro in eine Vielzahl von strategisch angelegten Projekten.

ALBA BERLIN versteht Sport als integralen Bestandteil von Bildung. In einem Schulsystem, das vielfach auf Ganztagsbetrieb setzt, erreicht die traditionelle Vereinsarbeit junge Menschen immer seltener. Deswegen geht der Club weit über die Grenzen des Vereinssports hinaus und schafft mit Angeboten an Bildungsinstitutionen eine optimale Verbindung von Training, Spiel und Schule. Mit seinen systematischen und übergreifenden Sportangeboten für Kitas, Grund- und Oberschulen sowie dem ALBA BERLIN College macht der Club Sport und Bewegung zu konstanten Begleitern für Kinder, Jugendliche und Erwachsene während ihrer gesamten Bildungslaufbahn und darüber hinaus. Das Ziel: Gemeinsam mit starken Partnern aus Politik, Sport, Bildungseinrichtungen und weiteren Institutionen ganze Stadtteile aufwerten und entwickeln.

Wir verstehen uns als Sozialakteur. Als größter Basketballverein Deutschlands nehmen wir gesellschaftliche Verantwortung nicht nur wahr, sie bestimmt unser Handeln. Unser Antrieb: Selbst wenn wir die Welt nicht verändern können, wollen wir versuchen, einzelne Schicksale positiv zu beeinflussen. Wir schaffen in Berlin ein Zukunftsmodell, das auf den Basketballsport fußt, aber auch auf andere Sportarten und Regionen übertragbar ist. Unser Wissen teilen wir gern. Denn unser Ziel ist es, das ALBA BERLIN Sportprojekt als 'Leuchtturm' in Berlin fest zu verankern und dann schrittweise national und international in Partnerschaften auszurollen.

Dr. Axel Schweitzer, Präsident von ALBA BERLIN

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ALBA BERLINs attraktive und niedrigschwellige Angebote sind für jeden Basketballer, unabhängig seines Leistungsniveaus, zugänglich. Zukünftige Profis und Nationalspieler wie Freizeitbasketballer fühlen sich im Club zu Hause. Dadurch wird ein „Drop out“ junger Sportler vermieden, wie er im deutschen Vereinssport häufig zu beobachten ist. „Für ALBA BERLIN, als international erfolgreichster deutscher Basketballclub, ist der Leistungsgedanke immanent“, meint Marco Baldi, Geschäftsführer von ALBA BERLIN. „Dieser Anspruch geht mit unseren sozialen Motiven Hand in Hand, denn mit unserem Sportmodell stärken wir Breite und Spitze zugleich.“

In acht Kapiteln erläutert die vorliegende Broschüre das Sportmodell von ALBA BERLIN. Die Geschichten beschreiben, wie es gelingt, sportliche Bildungsbiografien von klein auf zu ermöglichen. Und sie zeigen auf, wie Trainerjobs professionalisiert werden, wie aus Schul- und Vereinssport eins wird und wie ganze Kieze von einer nachhaltigen Netzwerkarbeit profitieren, wenn Kooperationsverbünde Sport als Medium für Stadtentwicklung nutzen.