Anreize setzen

Mit niedrigschwelligen Angeboten und ungewöhnlichen Ideen schafft ALBA BERLIN Kindern Zugänge zum Basketballsport. Dabei entstehen Projekte, bei denen Kinder gerne mitmachen und sich nachhaltig für Sport begeistern. So sucht der Club die größten Grundschüler Berlins, vergibt analog zum Gürtelsystem im Kampfsport farbige Trikots für Basketball-Skills und lädt zu Basketballferien ein.

 

Grösse Zeigen!

Auf Klassenfotos gibt es in der hintersten Reihe meist einen Schüler, der seine Kameraden bei Weitem überragt. Mit seinen Aktionstagen „Größe zeigen!“ machen ALBA BERLIN und das Vivantes Netzwerk für Gesundheit diese Schüler zu Hauptakteuren und geben ihnen die Möglichkeit, in den Basketballsport hineinzuschnuppern und ihr Talent zu testen.

Kinder empfinden Wachstumsschübe oftmals als problematisch. Bei den Aktionstagen tanken Heranwachsende Selbstbewusstsein und erfahren, dass es kein Nachteil ist, größer als andere zu sein. „Im Gegenteil, wir als Basketballer freuen uns ja über die Größe und schaffen in Verbindung mit dem Sport hier einen positiven Effekt“, betont ALBA-Vizepräsident Henning Harnisch. Jedes Jahr werden die hundert größten Grundschüler Berlins in die Max-Schmeling-Halle eingeladen, wo sie sich an verschiedenen Stationen sportlich ausprobieren können. Die Größten ihrer Jahrgänge können eine kostenlose Mitgliedschaft in einem Basketballverein, einen Besuch bei einem ALBA-Heimspiel mit ihrer Schulklasse und ein Training mit einem Profi-Trainer gewinnen. Der größte Schüler im Premierenjahr 2014 war Hendrik Warner mit 1,83 Meter. Anschließend wechselte der damalige Fußballtorwart zum Basketball. Inzwischen ist er 2,05 Meter groß und spielt für ALBA BERLIN in der Jugend-Basketball-Bundesliga sowie in der Jugendnationalmannschaft.

Sport ist gerade für plötzlich schnell wachsende Mädchen und Jungen wichtig. Bei diesen Kindern kommt es oft zu einem Ungleichgewicht zwischen Längenwachstum und Körperwahrnehmung. Über den Sport lernen sie ihren Körper besser kennen und trainieren Koordination und Gleichgewicht

Dr. Thomas Fuchs, Chefarzt der Klinik für Chirurgie-Unfall-Wiederherstellungschirurgie und Chefarzt des Zentrums für Muskuloskelettale Medizin im Vivantes Klinikum in Friedrichshain

MBS & ALBA - Ganz grosser Sport in Brandenburg

Vor den Toren Berlins hängen Körbe und die wollen bespielt werden: ALBA BERLIN trägt seine Sportidee über die Stadtgrenze hinaus und bewegt gemeinsam mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse mehr als 1.000 Kinder in Brandenburg. An über 50 Partnerschulen haben ALBA-Coaches gemeinsam mit Sportlehrern Basketball-AGs aufgebaut. Lehrer, Schüler oder Eltern betreuen die wöchentlichen Kurse und werden dabei von ALBA-Jugendtrainern sowie von qualifizierten und ausgebildeten Trainern der brandenburgischen Partnervereine unterstützt und weitergebildet. Jedes Jahr nehmen die Kinder aus den AGs am MBS Basketball Schulcup teil und zeigen beim großen Finale in der Max-Schmeling-Halle ihr Können.

kinder + Sport Basketball Academy

Karateschüler zeigen ihren sportlichen Rang durch die Farbe des Gürtels, den sie tragen. Warum nicht dieses System auf den Basketball übertragen? Diese Idee war 2011 der Startschuss für die kinder+Sport Basketball Academy mit ALBA BERLIN. In dem 2011 von der Initiative „kinder+Sport“ ins Leben gerufenen und gemeinsam mit ALBA BERLIN umgesetzten Trainingsparcours geht es darum, in sechs aufeinander aufbauenden Levels sportliche Aufgaben in den Bereichen Dribbeln, Passen, Werfen und Koordination zu bestehen.

Wer das erste Level schafft, darf sich Rookie nennen und das weiße Trikot überstreifen. Bis zum begehrten schwarzen Allstar-Trikot gilt es, vorher die Level Junior, Player, Baller und Master zu meistern. Basketball-Skills muss niemand mitbringen. Schon Zehntausende Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland haben die Herausforderung angenommen und den Testparcours absolviert. Mitmachen können alle Kinder ab sechs Jahren.

Freizeit gestalten

Einfach rausgehen, auf dem Streetballplatz ein paar Körbe werfen und seine Basketball-Skills zeigen oder zu entspannten Beats Drei-gegen-Drei spielen – auch das ist ALBA BERLIN. Damit die schulfreien Tage im Jahr nicht zur basketballfreien Zeit werden, lädt ALBA BERLIN mit niedrigschwelligen Angeboten zum Freizeitbasketball ein. Auf drei neuen Streetballplätzen neben der Geschäftsstelle kann direkt am Puls des Berliner Vereinsbasketballs in lockerer Atmosphäre gezockt werden.

Am Wochenende heißt es: Open Gym. Dann öffnet ALBA BERLIN die Hallen und jeder der Lust hat, kann abseits von Trainings- und Spielbetrieb gemeinsam mit ALBA-Trainern seiner Basketballleidenschaft nachgehen.

Ferienzeit ist Campzeit – ob im eigenen Viertel bei den von der Berliner Energieagentur (BEA) unterstützten Kiezcamps oder im Feriencamp an der Ostsee. Bei den PULS-Basketballcamps, die gemeinsam mit dem Förderverein des Berliner Basketball Verbandes angeboten werden, dreht sich viel um den orangenen Ball. Mitunter geht es aber auch mal gemeinsam ins Kino oder ins Schwimmbad. Mitfahren und mitmachen kann jeder, ganz unabhängig davon, ob er im Basketballverein spielt oder nicht.