SPORTBIOGRAFIEN MÖGLICH MACHEN

ALBA BERLIN ebent systematisch den Weg für erfolgreiche Bildungsbiografien und schafft Menschen eine sportliche Konstante für das ganze Leben. Kinder starten mit Kitasport, erfahren einen fließenden Übergang ins Bildungsleben, werden im Club erwachsen und bleiben bestenfalls dem Verein und dem Basketball ein Leben lang verbunden.

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Ausbruch der Pinguine - Kitasport bringt Kinder in Bewegung

Bei Schneeballschlacht und Elefantenfußball verfliegt bei den kleinsten Nachwuchssportlern die Angst vor dem Ball wie von selbst. Ganz spielerisch gelingt es im Kitasport den ALBA-Trainern, Kinder in Bewegung zu bringen und bei manchen sogar den Grundstein für eine erfolgreiche Basketballbiografie zu legen.
Im Kitasport steht die Entwicklung der motorischen Fähigkeiten der Kinder im Fokus. „Bei uns können Kinder ihre Bewegungswelt kreativ entdecken“, sagt Lena Flöttmann, Leiterin des Kitasports bei ALBA BERLIN. Die Fantasie beflügeln soll ein großes Wimmelbild, das jede Kita, die mit ALBA BERLIN kooperiert, zu Beginn der Saison erhält. Es zeigt sportliche Umgebungen wie ein Stadion, ein Skigebiet oder einen Badesee. Daraus entwickeln die Trainer Geschichten, die die Kinder in Bewegungen transferieren.
Beispielhaft ist die Geschichte vom Zoowärter, der vergessen hat, Käfige und Gehege abzuschließen. Wenn der Trainer ruft „Die Pinguine sind ausgebrochen!“, watscheln die Kinder mit Begeisterung wie unbeholfene Seevögel herum – jedes auf seine eigene Art. „Bei uns geht es nicht um Techniken“, erklärt Flöttmann. „In diesem Alter ist jede Bewegung ein Stück weit richtig.“ Im Kitasport gibt es noch keine komplexen Sportarten. Die Kinder machen Spiele wie Schneeballschlacht, wo es darum geht, so viele Bälle wie möglich auf die gegnerische Mannschaft zu werfen oder sie spielen Elefantenfußball mit einem besonders großen Ball. Mit Vorschulkindern besucht Flöttmann benachbarte Kooperationsgrundschulen.

 

Dort steht im Rahmen von „ALBA macht Schule“ gemeinsamer Sportunterricht mit den Erstklässlern auf dem Programm. Durch die Verbindung von Kitasport mit dem Grundschulsport wird der bildungsbiografische Übergang der Kinder von der Kita zur Grundschule mit den Mitteln des Sports verbessert und ein dauerhaftes qualitativ hochwertiges Sportangebot über den gesamten Bildungsweg hinweg geboten.

Im gewohnten Kita-Umfeld lernen die Kinder die Sportangebote von ALBA BERLIN spielerisch kennen und der Verein wird zu einem verlässlichen Begleiter. Mit dem ALBA Kitasport-Pass führen ALBA-Trainer Sportler ab drei Jahren aber auch hinaus und zeigen ihnen und ihren Familien das Vereinsleben. In der Sport-Erlebniswelt von ALBA BERLIN können sie sich zusätzlich am Wochenende in vielfältigen Spielen mit und ohne Bällen und Geräten austoben und erlangen so kinderleicht motorische, kognitive und soziale Fähigkeiten, immer angeleitet von qualifizierten ALBA-Kitatrainern. Wer dabeibleibt, dem steht eine lückenlose Sportbiografie bei ALBA BERLIN offen: „Später, nachdem die Kinder eingeschult wurden, können sie bei uns in der ALBA Ballspielgruppe weitermachen und danach in der U9 starten“, erläutert Flöttmann die systematische Konzeptidee.

Von der U11 bis zum ALBA BERLIN College

Ich bin in diesem Verein groß geworden. Ich liebe diesen Verein.“ Wenn Johannes Berndt über ALBA BERLIN spricht, wird klar, dass der Club für ihn weit mehr ist als nur ein Arbeitgeber. Hätte der heute 19-Jährige nicht vor Jahren seine Schule gewechselt und nicht einen seiner neuen Klassenkameraden zum Basketballtraining begleitet, wäre er jetzt maximal Fan des Vereins. So aber erlangte er Zugang zu den von ALBA BERLIN systematisch angelegten Bildungschancen und -wegen und ist bis heute Teil des Clubs.

Johannes Berndt durchlief ab der U11 alle Jugendmannschaften von ALBA BERLIN und spielt heute in der U20. Eine Profikarriere hat er nie angestrebt. „In der U16 wurde ich zum JBBL-Training eingeladen, habe aber schnell gemerkt, dass das zu diesem Zeitpunkt nichts für mich war“, so Johannes. Weil ihm das Spielen nicht reichte, versuchte er sich als Schiedsrichter und machte den Trainerschein. Aktuell ist er Co-Trainer in der U12.

Um Basketball in all seinen Facetten kennenzulernen, entschied er sich nach der Schule, sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei ALBA BERLIN zu absolvieren. Das gab ihm die Möglichkeit, weiter als Trainer zu arbeiten. Neben dem Co-Coaching leitete er eine Ballspielgruppe an der Grundschule am Kollwitzplatz.

Ein Schwerpunkt seines FSJ bei ALBA BERLIN lag in der Betreuung der kinder+Sport Basketball Academy: ein Testparcours mit dem Kinder und Jugendliche spielerisch in Bewegung gebracht und für Basketball begeistert werden sollen. Ausgestattet mit vielen Freiheiten plante er etwa 120 Veranstaltungen.

Sein Steckenpferd wurde eine Videoserie über die kinder+Sport Basketball Academy, die komplett in seiner Hand lag. Eine Aufgabe wie maßgeschneidert für den begeisterten Hobbyfotografen: „Wir haben David und Simon, zwei Spieler aus der U12, begleitet und in kleinen Clips gezeigt, wie sie die verschiedenen Übungen am besten angehen.“

Auf halber Strecke seines FSJ war ihm klar, dass er seinen beruflichen Weg mit ALBA BERLIN weitergehen will. Der nächste logische Schritt führte ihn zum ALBA BERLIN College. Hier fand er die Möglichkeit, seine Basketballleidenschaft mit einer universitären Ausbildung zu verknüpfen. „Ich kenne viele Studenten, die das ALBA BERLIN College besuchen“, erzählt er. „In Gesprächen hat mich das Konzept, im Club Praxiserfahrungen zu sammeln und gleichzeitig Sport- und Eventmanagement zu studieren, überzeugt.“ Johannes gefällt die Praxisnähe des dualen Studiums: „Unsere Dozenten kommen alle selbst aus dem Arbeitsleben und geben uns viele praktische Beispiele aus ihren Projekten.“

Seine berufliche Zukunft sieht Johannes im Eventbereich. Dabei ist er auch offen für andere Sportarten: „Ich muss aber zugeben, Fußball ist nicht mein favorisierter Sport. Wenn ich beim Basketball und vor allem bei ALBA BERLIN bleiben könnte – das wäre natürlich überragend.“