Kinderschutz


Bei ALBA BERLIN treiben mehr als 2.000 Kinder und Jugendliche unter der Anleitung von über 100 Jugendtrainerinnen und –trainern regelmäßig Sport. Unsere Übungsleiter sind neben den Familien, den Lehrern und den Freunden wichtige Bezugspersonen für diese jungen Menschen. Wir sind uns als Verein der Verantwortung bewusst, die mit dieser Aufgabe einhergeht.

Gewalt und sexueller Missbrauch sind ein gesellschaftliches Problem, das sich durch viele Lebensbereiche zieht und leider auch vor dem Sport nicht Halt macht. Um die Kinder und Jugendlichen in unseren Sportgruppen vor sexueller Gewalt zu schützen, haben wir verschiedene Maßnahmen ergriffen.

 

  • Alle unsere Übungsleiterinnen und -leiter sind angehalten, hinzuschauen und nicht wegzusehen. Wir möchten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür sensibilisieren, Anzeichen von sexuellem Missbrauch ernst zu nehmen und für den Verdachtsfall gewappnet zu sein.
  • Für alle Angelegenheiten des Kinderschutzes im Verein haben wir einen Ansprechpartner benannt. Die Kinderschutzbeauftragten Kristina Heidenreich und Nicholas Behne kümmern sich um Beschwerden, Verdachtsfälle, themenspezifische Informationen usw.
  • Unsere Übungsleiterinnen und -leiter müssen ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen, um bei ALBA BERLIN tätig zu sein. Das Führungszeugnis muss alle drei Jahre erneuert werden.
  • Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen außerdem verpflichtend alle zwei Jahre an einer speziellen Fortbildung zum Thema Kinderschutz teilnehmen.
  • ALBA BERLIN ist Erstunterzeichner der Erklärung zum Kinderschutz des Landesportbundes Berlin und der Sportjugend Berlin.

Was tun bei Verdacht auf sexuellem Missbrauch?


Es gibt kein eindeutiges, klares Anzeichen für sexuellen Missbrauch!

Erste Auffälligkeiten könnten stark veränderte Verhaltensweisen sein. Manchmal macht den Kindern der Sport ohne erkennbaren Grund keinen Spaß mehr. Manchmal zeigen Kinder und Jugendliche Anzeichen von Verwirrung und Hilflosigkeit, aber auch Aggression, Sprachlosigkeit und Angst können Folgen sein.

All diese Anzeichen können aber auch auf andere Probleme im Umfeld der Jungen und Mädchen hinweisen. Wenn sie also einen Verdacht auf sexuellen Missbrauch haben, handeln sie bitte nicht überstürzt. Wichtig ist der Schutz des Opfers! Verdächtigte Personen sollten daher nicht mit dem Verdacht konfrontiert werden, da die Gefahr besteht, dass sie ihre Opfer unter Druck setzen.

Wenden Sie sich bitte an Kristina Heidenreich oder Nicholas Behne, unsere Beauftragten für Kinderschutz bei ALBA BERLIN, und sprechen Sie über den Verdacht. Oder nehmen sie Kontakt zu einer Fachberatungsstelle (siehe Punkt: Informations-, Hilfs und Unterstützungsangebote) auf, um sich dort von Experten Rat einzuholen!

Ansprechpartner

 

 

Nicholas Behne

Beauftragter für Kinderschutz bei ALBA BERLIN

Telefon: +49 30 300 905-50

E-Mail: nicholas.behne(at)albaberlin.de

Kristina Heidenreich

Beauftragte für den Kinderschutz bei ALBA BERLIN

Telefon: +49 30 300 905-83

E-Mail: kristina.heidenreich(at)albaberlin.de

 

Informations-, Hilfs und Unterstützungsangebote

Hotline Kinderschutz des Landes Berlin (rund um die Uhr): Tel. (030) 61 00 66 

Kindernotdienst (rund um die Uhr, Kinder bis 13 Jahre): Tel. (030) 61 00 61

Jugendnotdienst (rund um die Uhr, ab 14 Jahre) Tel. (030) 61 00 62

Mädchennotdienst (rund um die Uhr, ab 12 Jahre) Tel. (030) 61 00 63

EJF Kind im Zentrum (KIZ): Tel. (030) 324 70 90 oder (030) 282 80 77, Email: kiz(at)ejf.de

Deutscher Kinderschutzbund LV Berlin e.V.: Tel. (030) 45 80 29, Email: info(at)kinderschutzbund-berlin.de