97:77 - Albatrosse holen gegen Bayreuth den 2. Heimsieg

Unsere Albatrosse sind mit zwei klaren Heimsiegen in die Saison gestartet: Nach dem 74:54 gegen Ulm am Donnerstag siegten sie drei Tage später am Sonntag auch mit 97:77 gegen Bayreuth. Bis ins dritte Viertel war die Partie offen, bis das Team von Sasa Obradovic mit einer 18:0-Serie in wenigen Minuten für die Entscheidung sorgte. Am Scoring ließ sich die gute Mannschaftsleistung der Berliner ablesen: Taylor 17 Punkte, Watt 12, Cherry 11, Milosavljevic 11, Giffey 10, Kikanovic 8, King 8, Akpinar 7.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

24:11 – 25:31 – 22:11 – 26:23 (Endergebnis 97:77)

 

Die Entscheidung …

… fiel im dritten Viertel als die Albatrosse mit einem 18:0-Lauf ein bis dato relativ knappes Spiel im Turbo-Modus zur ihren Gunsten wendeten. Davor hatten sie die stets schnell attackierenden Gäste defensiv nicht unter Kontrolle bekommen.

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Reboundverhältnis 36 zu 24, Ballverluste 12 zu 13, Assists 17 zu 16

- Dreier 8/16 zu 10/25, Zweier 25/42 zu 16/34, Freiwürfe 23/26 zu 15/20

- Zuschauer: 7.218

 

Top-Performer ALBA

Taylor 17pt 6rb 6as

Milosavljevic 11pt 6rb 4as

 

Top-Performer Bayreuth

Leslie 12pt 8rb 4as 2st

Xavier 14pt 2as

Michael Koch (Cheftrainer Bayreuth): „Über die gesamten 40 Minuten gesehen hat ALBA verdient so deutlich gewonnen. Für uns war es ein guter Test für die bevorstehenden wichtigen Begegnungen. Wir haben nur drei Spieler, die vorher schon in der Beko BBL gespielt haben und das hat man gemerkt. Wir haben uns zu Beginn von ALBAs Druck nervös machen lassen. Aber mit unserer Leistung im zweiten Viertel, wo wir 31 Punkte erzielt haben, bin ich zufrieden. Da waren wir gut im Spiel, nur konnten wir ALBA die ganze Zeit über nicht vom Brett fernhalten. Entweder über die Innenspieler oder die Penetrationen ihrer Guards kamen sie immer wieder zu Punkten. Wir hatten heute große Ausschläge nach oben und unten. Wenn man gegen ein Team wie ALBA gewinnen will, muss man die Ausschläge geringer halten.“

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): „Wir sind immer noch in einem Findungsprozess und haben heute auch erst im Laufe des Spiels den richtigen Rhythmus gefunden. Viele Dinge waren noch nicht präzise genug. Es gab viel Hochs und Tiefs. Trotzdem bin ich zufrieden. Vor allem mit den Einsatz alle Spieler und dass ich wieder alle zwölf einsetzen konnte, so dass jeder seinen Spielrhythmus bekommen kann. Für uns geht es trotzdem noch Schritt für Schritt und wir haben noch viel zu verbessern.“

Spielverlauf

 

Die Gäste aus Bayreuth spielten frech auf und attackierten, zumeist in Person von Playmaker Odum, gegen den ALBA-Ganzfelddruck direkt und überraschend den Korb. Nach einem 7:7-Zwischenstand gelangen den Albatrossen endlich einige defensive Stopps, die sie mit einfachen Körben zu einer 24:11-Führung nach 10 Minuten verwerteten. Doch die Oberfranken blieben ihrem frechen Spielstil treu und knackten die Berliner Defense ein ums andere Mal mit Penetrationen ihrer schnell und athletischen Außenspieler. Da die Hauptstädter zumindest Offensiv ihre Vorteile gut ausspielten, sprang trotzdem noch ein 49:42-Pausenvorsprung heraus.


Nach dem Seitenwechsel brauchte das Team von Sasa Obradovic noch einige Minuten, um endlich das richtige Rezept in der Verteidigung zu finden. Bayreuth hatte in der 24. Minute schon auf drei Zähler verkürzt, doch dann sorgte Jonas Wohlfarth-Bottermann mit einem Monsterblock für eine Initialzündung bei seiner Mannschaft. Die Zuschauer waren jetzt auch voll im Spiel und die ALBA-Defense holte Ballgewinn um Ballgewinn. Auch im Angriff wurden viele richtige Entscheidungen getroffen und hochprozentig abgeschlossen. Das mündete in einem 18:0-Lauf zum 69:48 noch vor dem Ende des dritten Viertels, der schon die Entscheidung in diesem Spiel brachte. Danach könnte ALBA-Coach Obradovic viel rotieren und alle seine zwölf Spieler einsetzen. Das große Punktepolster blieb bis zum Ende bestehen.

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