ALBA löst TOP-FOUR-Ticket mit Kantersieg gegen Würzburg

Mit einem Kantersieg haben sich unsere Albatrosse am Samstag für das TOP-FOUR-Turnier um den deutschen Pokal qualifiziert. 102:73 bezwangen sie die s.Oliver Baskets Würzburg in der Mercedes-Benz Arena und ließen dabei von der ersten Minute keine Zweifel an ihrem Erfolg aufkommen. Neben sechs ALBA-Spielern mit zweistelliger Punkteausbeute feierte auch Neuzugang Robert Lowery (4 Punkte, 6 Assists) ein ordentliches Debüt.

Zum TOP FOUR (20./21.2. in München) bieten wir wieder eine Fanfahrt an. Alle Infos dazu ab Anfang nächster Woche hier auf der Website. Für das Turnier sind nun bereits ALBA und Gastgeber München qualifiziert. Am Sonntag werden die beiden verbleibenden Plätze in den Begegnungen Ludwigsburg - Bamberg sowie Frankfurt - Oldenburg vergeben. Die Halbfinal-Paarungen werden am Freitag, 29. Januar ausgelost.

kostenfreier Videobericht von Telekom Basketball

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

26:18 – 30:18 – 22:12 – 24:25 (Endergebnis 102:73)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Verletzte: Giffey, Taylor (ALBA)

- Reboundverhältnis 44 zu 21, Ballverluste 20 zu 13, Assists 29 zu 12

- Dreier 12/22 zu 9/26, Zweier 25/39 zu 15/32, Freiwürfe 16/22 zu 16/22

- Zuschauer: 6.123

 

Top-Performer ALBA

Kikanovic 16pt 7rb 3as / Milosavljevic 15pt 5rb 2as / Akpinar 15pt 3rb 3st 2as

 

Top-Performer Würzburg

Long 10pt 4rb 2as 2st / Ulmer 9pt 3st 2rb 2as

 

Zusammenfassung

Dass es in diesem „Do or Die“-Spiel so deutlich zugehen würde, kam unerwartet. Schließlich hatte sich Aufsteiger Würzburg mit starken Leistungen unter die ersten sechs Teams der Hinrunde gespielt und damit das Pokal-Viertelfinale erreicht. Aber die Albatrosse bauten von der ersten Minute an einen immensen Druck auf, mit dem die Gäste überhaupt nicht klar kamen. ALBA startete mit einem imposanten 13:2-Lauf und blickte von da an nicht mehr zurück. Mit ihrer Zonenverteidigung vermochten die s.Oliver Baskets den Berliner Rhythmus zeitweise zu stören und verkürzten im zweiten Viertel einmal auf 32:38. Doch dann stellten sich die Hauptstädter mit schnellem Passspiel und sicheren Würfen auch darauf ein und hatten das Spiel damit endgültig in der Hand. Nach einem 56:36 zur Halbzeit erhöhten sie bereits im dritten Viertel auf 30 Punkte Vorsprung und am Ende kam sogar noch Youngster Robert Glöckner zu seinen ersten Bundesliga-Punkten. Den krönenden Abschluss besorgte schließlich Ismet Akpinar, der nach einer erneut starken Leistung (15 Punkte) an der Freiwurflinie die Hundert voll machte. Insgesamt hatte sein Team sehr uneigennützig gespielt (29 Assists, sechs Spieler punkteten zweistellig), was auch Debütant Robert Lowery einschloss, der zwar viel Pech beim Wurf hatte (1/9), aber sechs Vorlagen an seine neun Teammates verteilte und engagiert verteidigte.

Douglas Spradley (Cheftrainer Würzburg): “ALBA hat hochverdient gewonnen und ich bin sehr enttäuscht über unsere Leistung. Wir haben eigentlich eine Woche lang gut trainiert und meine Spieler waren dabei so aggressiv, dass ich schon fast Sorgen hatte, sie könnten sich verletzten. Aber dann kommt so ein Spiel, in dem genau das Gegenteil passiert. ALBA hat uns von der ersten bis zur letzten Minute gezeigt, wie man ein solches Entscheidungsspiel angehen muss. Ich hoffe, meine Jungs lernen davon und zeigen in den kommenden Wochen ein starke Reaktion.“

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): „Ich bin froh, dass wir nun mit dem TOP-FOUR-Einzug nach der Qualifikation für die Eurocup-Zwischenrunde ein weiteres Saisonziel erreicht haben. Ich wusste nicht, wie das erste Spiel mit Robert Lowery laufen würde, aber er hat einen guten Job gemacht. Er hat die nötige Energie gebracht und zusammen mit Will Cherry auf dem Aufbau 15 Assists verteilt. Heute haben wir das Spiel die ganze Zeit mit sehr guter, aggressiver Defense kontrolliert. Wir haben uns einige unnötige Ballverluste erlaubt, aber darüber will ich mich jetzt nicht zu sehr beschweren.“

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