Albatrosse holen im Krimi gegen Gießen 10. Sieg in Folge

Es war spannend bis in die letzten Sekunden beim ALBA-Heimspiel gegen Gießen am Sonntag. Aber am Ende kamen die Albatrosse in einer turbulenten Crunchtime zu einem knapp 85:84-Erfolg und haben damit bereits ihren zehnten Bundesliga-Sieg in Serie eingefahren.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

22:13 – 21:26 – 23:23 – 19:22 (Endergebnis 85:84)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Reboundverhältnis 34 zu 24, Ballverluste 17 zu 11, Assists 20 zu 20

- Dreier 9/23 zu 7/18, Zweier 20/32 zu 23/41, Freiwürfe 18/24 zu 17/22

- Zuschauer: 8.909

 

Top-Performer ALBA

Milosavljevic 14pt 3rb 4as | Miller 15pt 5rb 2bk | Giffey 13pt 4rb

 

Top-Performer Gießen

Evans 17pt 3rb 2st | Sears 13pt 10rb 3as 2st

Denis Wucherer (Cheftrainer Gießen): “Ich bin stolz darauf, wie wir uns hier in Berlin 40 Minuten lang verkauft haben. Am Ende des ersten Viertels hatten wir eine schwierige Phase, in der wir nicht wach genug waren. Aber zum Glück sind wir wieder in die Gänge gekommen und konnten das Spiel bis zum Ende offen halten. Mit etwas mehr Cleverness hätten wir sogar im letzten Angriff Ballbesitz und einen Wurf um den Sieg haben können. Aber das Foul von Browlin 37 Sekunden vor Schluss hat uns diese Chance genommen. Aber das ist Teil unserer Unerfahrenheit und wir arbeiten daran, dass wir diese Fehler in Zukunft nicht mehr machen.“

Ahmet Caki (Cheftrainer ALBA): “Wir sind gut gestartet und haben die ersten 15 Minuten wirklich gut gespielt. Aber dann haben wir den Vorsprung leichtfertig aus der Hand gegeben und Gießen mit vielen Ballverlusten die Möglichkeit gegeben, zurückzukommen. Wir haben heute nicht perfekt gespielt, aber der Einsatz hat bei jedem auf dem Feld gestimmt. In Gießen wird sehr gute Arbeit geleistet und ich bin froh, dass wir unser Auswärtsspiel und das Heimspiel gegen dieses starke Team gewonnen haben.“

Spielverlauf

Die Gäste aus Gießen zeigten mit ihrer Aggressivität von der ersten Minute an, dass sie nichts zu verschenken hatten und um jeden Zentimeter kämpfen würden. Bis Mitte des ersten Viertels hatten die Albatrosse das Geschehen trotzdem gut im Griff. Mit einer sehr aktiven und beweglichen Defense nahmen sie den 46ers fast alle guten Optionen und münzten das in einen 15-Punkte-Vorsprung um. Doch in den letzten Minuten der ersten Hälfte wurde ALBA nachlässig, verlor vorne ein paar Mal denn Ball und lud die Gießener zu unbedrängten Punkten am Berliner Korb ein. In der zweiten Halbzeit nahmen die Hauptstädter den Kampf wieder verstärkt an, doch die Gäste waren nun im Rhythmus und machten ihnen das Leben extrem schwer. Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen und einigen Führungswechseln ging ALBA zwei Minuten vor Schluss nach Dreiern von Milosavljevic und Gaffney schon 81:73 in Führung, aber die Entscheidung war dies immer noch nicht. In einer letzten Aufholjagd verkürzten die 46ers – begünstigt durch einige verworfene Freiwürfe der Berliner - drei Sekunden vor dem Ende noch einmal bis auf einen Zähler. Danach schickten sie Dragan Milosavljevic an die Freiwurflinie, der seinen ersten Versuch vergab, dann aber den zweiten absichtlich daneben setze, so dass die Uhr sofort zu ticken begann und die Gießener in den verbleibenden 1,8 Sekunden keinen gefährlichen Wurf mehr zustanden bekamen.

comments powered by Disqus

FOLGT ALBA BERLIN

Hier für den ALBA BERLIN
Newsletter anmelden!