“Basketball-Virus” am John-Lennon-Gymnasium

Im strahlenden Sonnenschein sitzen Alexander Friedersdorff und Carolin Jürß auf dem Schulhof des John-Lennon-Gymnasiums (Berlin-Mitte). Die dribbelnden Mädchen auf dem Freiplatz hören sie schon gar nicht mehr: Alltag für das Sportlehrer-Duo! In der Schule grassiert nämlich ein Basketball-Virus, das seit dem Gewinn des Vattenfall-Schul-Cup 2014 einen großen Teil der 800 Schülerinnen und Schülern infiziert hat.

Sechs Mannschaften gehen in der ALBA Oberschulliga für das „JLG“ an den Start. Drei Mädchen- und drei Jungenteams organisatorisch zu stemmen, sei nur mit der breiten Unterstützung des Sportkollegiums, der Schulleitung sowie dem ALBA-Jugendtrainer Quy Nguyen möglich, so Friedersdorff. Zu viel Unterricht müsste ausfallen, wenn lediglich ein Kollege seine Leidenschaft für Basketball ausleben dürfte.

Der regelmäßige Spielbetrieb gegen andere Schulen hat insbesondere im weiblichen Bereich zu einer gestiegenen Basketballnachfrage geführt, berichtet Jürß. Zum neuen Schuljahr wird daher eine dritte AG nur für Mädchen eröffnet. Leider bietet die Sporthalle zu wenig Platz für den Einsatz als Spielstätte, sodass die Turnierform der ALBA Oberschulliga für die Schule auch räumlich eine Entlastung darstellt.

An der Organisation der ALBA Oberschulliga schätzen die beiden die freundliche Atmosphäre und den fachlichen Austausch mit anderen Sportlehrerinnen und Sportlehrern. Eine besondere Rolle kommt auch den Schiedsrichtern zu, die in den meisten Fällen „pädagogisch wertvoll pfeifen“ würden. Für die Zukunft wünschen sich Alexander Friedersdorff und Carolin Jürß pro Schulmannschaft weniger, dafür aber deutlich umfangreichere Turniere. Aus Lehrerperspektive würde sich der schulinterne Aufwand dann noch mehr lohnen und die Schülerinnen und Schüler könnten die Turnieratmosphäre intensiver aufsaugen.

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