JBBL: Higherlevel gewinnt gegen MBC

Nach den Siegen für den SSV Lok Bernau bei den MTV Itzehoe Eagles in der ProB und für die ALBA Damen gegen den Osnabrücker SC 2, hat auch die Spielgemeinschaft Higherlevel Berlin ihr letztes Spiel in diesem Kalenderjahr gewonnen. Gegen die MBC Jungwölfe siegte die Mannschaft von Norbert Opitz knapp mit 73:70. Die NBBL-Mannschaft war bereits am Sonntagabend mit dem 7. Platz vom GBA Invitational Tournament aus Prag zurückgekehrt.

Foto: Leon Hahn

JBBL, Gruppe Ost: Higherlevel Berlin vs. MBC Jungwölfe 73:70


Kurz vor den Weihnachtsferien musste die Spielgemeinschaft Higherlevel Berlin von BG Zehlendorf, SSC Südwest und ALBA BERLIN noch einmal in der Ost-Gruppe der JBBL ran. Aufgrund der Teneriffa-Reise einer ALBA-U15-Mannschaft, zu der auch viele Spieler von Higherlevel gehörten, war das Spiel in die Woche vor Weihnachten verlegt worden. Für die Mannschaft von Head Coach Norbert Opitz war es das erwartet schwere Spiel, in dem dem jungen Team die Müdigkeit und fehlende Kraft nach einer intensiven ersten Saisonhälfte mit einem kräftezehrenden, aber sportlich wertvollen Turnier auf  Teneriffa anzumerken war. Letztlich wurde das stets offene Spiel (19:21, 27:21, 11:12, 16:16) durch die Nervenstärke der Berliner entschieden, die nun weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze der JBBL-Vorrundengruppe Ost stehen.

Head Coach Norbert Opitz: „Verdient haben wir uns diesen Sieg – wenn überhaupt – nur durch die Abgezocktheit in den letzten Sekunden. Bis dahin war es das erwartet harte Spiel, in dem der MBC den Tick konzentrierter agierte. Umso größer ist natürlich die Freude, dass wir dennoch gewinnen konnten und nun in eine kleine verdiente Pausen gehen können, um etwas Kraft zu tanken.“ 



ProB: MTV Itzehoe Eagles vs. SSV Lok Bernau 64:74


Der SSV Lok Bernau verabschiedet sich mit einem 74:64-Auswärtssieg gegen die MTV Itzehoe Eagles in die Weihnachtspause. In einem stets umkämpften Spiel konnte sich ALBAs Kooperationspartner erst im Schlussviertel absetzen. Mit dem zehnten Saisonsieg konnten sich die Bernauer erstmals die alleinige Tabellenführung der ProB Nord sichern. 


Hier geht es zum Spielbericht.


NBBL: 7. Platz beim GBA Invitational Tournament in Prag


Unsere NBBL-Mannschaft ist vom hochkarätig besetzten GBA Invitational Tournament in Prag mit vielen wichtigen Erfahrungen und dem 7. Platz zurückgekehrt. Die Mannschaft von Konstantin Lwowsky konnte sich in Prag nur im letzten Spiel gegen die U18-Nationalmannschaft aus Tschechien mit 82:55 als Sieger durchsetzen. Zuvor musste das Team in der Gruppenphase drei Niederlagen gegen Spaniens Joventut Badalona (55:75), den türkischen Vertreter Fenerbahce Istanbul (65:68) und den Prager Gastgeber (51:59) hinnehmen. Mut machen sollte der jungen Mannschaft aber, dass man zumindest im zweiten und dritten Spiel berechtigte Siegchancen hatte. Joventut Badalona setzte sich letztlich im Endspiel gegen Kaunas als Turniersieger durch.

Head Coach Konstantin Lwowsky: „Das Wichtigste hat die Mannschaft mit viel Herz und Charakter umgesetzt: jede Erfahrung auch wirklich intensiv mitzunehmen und sich nicht einfach nur passiv allem auszusetzen, was auf diesem Leistungsniveau passiert. Insofern gut, dass uns die Belohnung für die vor allem couragierten Auftritte gegen Istanbul und Prag gelang. Jetzt müssen alle Beteiligten unbedingt pausieren und durchatmen können und dann sind wir froh, uns nach Weihnachten schon wieder auf das nächste internationale Turnier in Barcelona vorbereiten zu können.“


1. Regionalliga Nord Damen: ALBA BERLIN vs. Osnabrücker SC 2 79:76 n.V.


ALBAs Damen haben ein nervenaufreibendes Spiel gegen den Tabellenführer der 1. Regionalliga Nord, den Osnabrücker SC 2, nach Overtime mit 79:76 gewonnen und gehen nun auf dem fünften Platz liegend in die Weihnachtspause. Die Gäste aus Osnabrück, die tags zuvor bereits ein schweres Spiel beim SV Halle mit 72:66 gewonnen hatten, erwischten im ALBA BERLIN Trainingszentrum den besseren Start, bei dem vor allem Emma Eichmeyer im 1:1 nicht zu halten war. Allein 14 ihrer insgesamt 30 Punkte erzielte sie im ersten Viertel, das mit 24:14 auch klar an die Gäste ging. Die zweiten zehn Minuten begannen für ALBAs Damen wie das erste Viertel zuvor: defensiv gelang es der Mannschaft von Moritz Schäfer nicht, den OSC zu kontrollieren, offensiv fand man den eigenen Rhythmus nicht. Erst als vor allem Lucy Reuß aufdrehte und innerhalb von vier Minuten fünf Dreier traf, kamen die Berlinerinnen wieder heran – mit einem 41-44-Rückstand ging es in die Pause. Im dritten Viertel gelang es den ALBA Damen, den Gegner vor allem im 1:1 besser zu kontrollieren und das Pick-and-Roll klarer zu verteidigen, und so gewann man den dritten Abschnitt mit 15:7. Im letzten Viertel ließ man durch Nachlässigkeiten, vor allem im Box Out, einen 9:0-Run des Gegners zu, ehe beide Seiten kurz vor Schluss Nerven zeigten und oft hektisch agierten. Mit einem 66:66 nach 40 Minuten ging man in die Verlängerung. Diese gestaltete sich wie die letzten Minuten des vierten Viertels: mal gelangen beiden Teams gute Aktionen, dann wieder fabrizierte man haarsträubende Fehler. ALBAs Damen gewannen schließlich aber dennoch verdient mit 79:76.


Head Coach Moritz Schäfer:
„Ein guter Krimi am Sonntagabend! Glückwunsch an meine Mannschaft, die am Ende nach großem Einsatz verdient gewonnen hat. Aber auch Gratulation an Osnabrück, die uns mit einem sehr jungen Team vor große Probleme gestellt haben. Angefangen vom defensiven 1:1 bis hin zur Pick-and-Roll- und Helpside-Verteidigung und vor allem im Ausboxen, ist überall noch viel Luft nach oben. Dennoch freuen wir uns sehr über diesen Sieg und gehen mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause!“

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