Niederlage in TOP-FOUR-Generalprobe gegen Würzburg

Unsere Albatrosse haben ihr letztes Spiel vor dem TOP-FOUR-Turnier um den deutschen Pokal verloren. Mit 83:90 zogen sie am Mittwoch in einem extrem spannenden und intensiven Heimspiel gegen die s.Oliver Baskets Würzburg den Kürzeren. Trotz stolzen 44 Rebounds leistete sich das Team von Sasa Obradovic unterm Strich zu viele Fehler und antwortete nicht von Beginn an adäquat auf die Aggressivität der Gäste.

Live-Video: Wobo mit dem Monsterblock gegen Würzburg

Live-Video: Wobo haut den Ball auf die Tribüne, aber sein Team liegt zur Halbzeit gegen Würzburg 36:47 hinten. Die Gäste bisher sehr aggressiv und damit erfolgreich, allerdings auch auf Kosten von 17 Fouls.Gleich gehts weiter auf www.telekombasketball.de.

Posted by ALBA BERLIN on Mittwoch, 17. Februar 2016

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

25:26 – 11:21 – 21:15 – 26:28 (Endergebnis 83:90)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Verletzte: Giffey (ALBA)

- Reboundverhältnis 44 zu 31, Ballverluste 18 zu 18, Assists 13 zu 24

- Dreier 7/21 zu 12/23, Zweier 16/44 zu 16/31, Freiwürfe 30/39 zu 22/27

- Zuschauer: 9.077

 

Top-Performer ALBA

Kikanovic 24pt 5rb / Lowery 19pt 9rb 4st / Taylor 12pt 6as 4rb

 

Top-Performer Würzburg

Tuttle 22pt 11rb 3as / Joyce 15pt 11as

 

Zusammenfassung

Die Marschroute der Würzburger in diesem Spiel war von Anfang an klar zu erkennen. Sie wollten mit extrem aggressiver Defense jeden Spielfluss der Berliner im Keim ersticken, auch wenn es auf Kosten vieler Fouls ging. Und ihre Taktik ging auf. Am Ende zwar nur sehr knapp, aber sie ging auf. Im zweiten Viertel erspielten sich die Gäste, die an diesem Abend auch schwierige Würfe sicher trafen, einen 11-Punkte-Vorsprung, den ALBA im Laufe der zweiten Halbzeit nur ganz langsam aufholte. Die Baskets hatten in jedem Viertel nach drei oder vier Minuten schon vier Teamfouls gesammelt, aber es gelang ihnen, ALBA nie richtig ins Laufen kommen zu lassen. Als in der Endphase schon drei Würzburger ausgefoult waren, glichen die Berliner in einem Schlusslauf nochmal auf 75:75 aus, doch die Gäste hatten im Laufe der Partie viel Selbstvertrauen getankt und trafen in der Crunchtime vor allem in Person von Topscorer Seth Tuttle wichtige Würfe, während die Albatrosse zu viele ihrer Chancen liegen ließen. Auch von seinen 44 zu 31 Rebounds konnte sich das Team von Sasa Obradovic nichts kaufen, denn seine Abschlussquoten waren vor allem im Zweipunktebereich weit unter den gewohnten Werten und zu niedrig, um das Spiel zu gewinnen.

Doug Spradley (Cheftrainer Würzburg): “Das war ein grandioser Sieg für uns. Wir haben in den letzten Wochen nicht den besten Basketball gezeigt, aber wir haben für das Spiel heute hart gearbeitet und uns unabhängig vom Ergebnis vorgenommen, 40 Minuten hart zu kämpfen. Das war der Unterschied zur klaren Niederlage vor drei Wochen, wo wir teilweise nur zugeschaut haben. Heute waren wir sogar ein bisschen aggressiver als ALBA. Wir hatten uns vorgenommen, alle einfachen Würfe zu unterbinden – wenn nötig auch mit Fouls. Das hat gut funktioniert, aber ich bin froh, dass wir nicht noch ein paar Minuten länger gespielt haben, denn dann hätte ich vielleicht keine Spieler mehr zur Verfügung gehabt.“

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): “Ich bin enttäuscht über diese Niederlage, die hundertprozentig verdient war. Wir haben uns heute – zumindest zu Beginn und vor allem im zweiten Viertel – so verhalten, wie Würzburg im Pokalspiel: wir waren zu soft und haben unsere Körper nicht richtig eingesetzt. Wenn man erstmal einem Rückstand hinterherläuft, ist es immer sehr schwer. Denn man liegt nicht nur zurück und wird selber nervöser, man hat auch dem Gegner Rhythmus verschafft. Für uns bleibt es dabei: Wir haben nicht das individuelle Talent, um damit Spiele zu gewinnen, sondern werden immer nur über Kampf und Physis erfolgreich sein können.“

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