0:2 gegen Frankfurt / Albatrosse nun mit dem Rücken zur Wand

Fan-Support, Atmosphäre, Kampf - all dies war absolut überzeugend am Mittwoch im zweiten Viertelfinalspiel gegen die Skyliners in der Max-Schmeling-Halle. Doch wie schon im ersten Duell lief in der ALBA-Offensive gegen eine starke Frankfurter Defense überhaupt nichts zusammen. Das Team von Sasa Obradovic machte Druck bis zum Schluss, verlor schließlich aber 65:71.

Nun liegen die Albatrosse 0:2 in der Serie zurück und kämpfen am Samstag in Frankfurt ums Überleben. Bei einer weiteren Niederlage wäre die Saison beendet.

Komplette Statistik / Kostenfreier Videobericht von Telekom Basketball

 

Viertelergebnisse

11:10 – 12:22 – 25:19 – 17:20 (Endergebnis 65:71)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Spieler: Wohlfarth-Bottermann (ALBA), Konstantin Klein (Frankfurt)

- Reboundverhältnis 42 zu 39, Ballverluste 11 zu 10, Assists 12 zu 15

- Dreier 8/27 zu 9/28, Zweier 9/33 zu 9/22, Freiwürfe 23/31 zu 26/38

- Zuschauer: 7.312

 

Top-Performer ALBA

Akpinar 11pt 4rb / Lowery 11pt 4rb / Kikanovic 10pt 5rb 2st

 

Top-Performer Frankfurt

Scrubb 17pt 6rb / Robertson 14pt 7rb 4as 2st

 

Zusammenfassung

Das ganze Spiel über sorgten die ALBA-Fans in der Max-Schmeling-Halle (die Mercedes-Benz Arena war aufgrund des Euroleague Finals Fours belegt) für eine großartige und playoff-würdige Stimmung und die Albatrosse legten auch bis zum Schluss die Intensität an den Tag, die für ein wichtiges Playoff-Spiel nötig ist. Aber bei allem Kampf und Einsatz hatten die Berliner wie schon im ersten Viertelfinale riesige Probleme, im Angriff die richtigen Entscheidungen zu treffen und ganz einfach den Ball in den Korb zu befördern. Das hing natürlich auch mit der Defense der Skyliners zusammen, aber ALBA war die Verunsicherung beim Wurf anzusehen und das Halbzeitergebnis von 23:32 spiegelte dies eklatant wieder. Ausgerechnet Youngster Ismet Akpinar war es, der dann in der zweiten Hälfte furchtlos und selbstbewusst Akzente im Angriff setzte und sein Team damit zurück auf Tuchfühlung brachte. Frankfurt geriet immer wieder durchaus ins Schwimmen gegen die bis zuletzt sehr aggressive ALBA-Verteidigung und hatte auch mit großer Foulbelastung zu kämpfen, doch immer dann, wenn es wichtig war, gelangen Scrubb, Robertson oder Theodore Big Points, um einen Lauf der Albatrosse zu bremsen. Als am Schluss endlich auch Leistungsträger wie Milosavljevic oder Jordan zu treffen begannen, wurde es nochmal richtig spannend, aber passend zum bisherigen Serienverlauf schaute in der letzten Minute ein Dreier von Milosavljevic, der auf minus zwei verkürzt hätte, erst in den Korb und sprang dann aber doch wieder heraus. Die Hessen brachten ihr 2:0-Serien-Führung dann von der Freiwurflinie nach Hause.

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): „Wir hatten unsere Chancen heute, aber wir waren wie schon im ersten Spiel zu hektisch und zu nervös. Unter großem Druck können Dinge wie schlechte Wurfquoten oder Fehler passieren, aber in dieser Anhäufung wie in den letzten beiden Spielen war es einfach zu viel. Ismet Akpinar hat uns als X-Faktor wieder ins Spiel gebracht, aber wir haben dieses Momentum leider nicht genug ausgenutzt. Jetzt fahren wir nach Frankfurt und geben unser Maximum, um das Ausscheiden zu verhindern.“

Gordon Herbert (Cheftrainer Frankfurt): „Es war ein großartiger Kampf von beiden Mannschaften heute. Aber wir hatten einige Spieler in unseren Reihen, die auf beiden Seiten des Feldes große Plays in entscheidenden Situation gemacht haben.“

 

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