2012 endet mit Niederlage in Bayreuth

(30.12.) Im letzten Spiel des laufenden Kalenderjahres mussten die Albatrosse eine Niederlage hinnehmen. Mit 65:90 unterlag das Team von Sasa Obradovic am Sonntag Nachmittag beim BBC Bayreuth.

Statistik

 

Nach der lange Zeit sehr starken Vorstellung gegen Real Madrid am Donnerstag gelang es den Berlinern nicht, den Schwung mit ins Frankenland nach Bayreuth zu nehmen. Das ganze Spiel über fanden sich die Hauptstädter in der hitzigen Atmosphäre der „Oberfrankenhölle“ nicht gegen die aggressive Verteidigung der Gastgeber zurecht. Nicht einen einfachen Korb bekamen die Albatrosse gegen die hochmotivierten Bayreuther. Bei ALBA lief nicht viel zusammen - der Korb wirkte teilweise wie vernagelt - und zur Halbzeit lag man bereits 33:43 zurück. Die Entscheidung fiel dann schon im dritten Viertel, als der BBC sich in einen Rausch spielte und bis auf 24 Punkte davon zog. Diesen Vorsprung ließen sich die Oberfranken nicht mehr nehmen.

 

Je'Kel Foster und Zach Morley waren mit je 14 Punkten ALBAs Topscorer, Derrick Byars kam auf 11 Zähler. Aber an diesem Abend erreichte eigentlich kein ALBA-Spieler in Normalform. Bester Werfer des BBCs war Bryan Bailey mit 16 Punkten.

 

Spielverlauf: ALBA kam gut in die Partie, indem zu Beginn konsequent Albert Miralles unter dem Korb gesucht wurde, der dort seine Größenvorteile gut ausspielte. Die Gastgeber fanden ihrerseits über Penetration zum Brett ihren Rhythmus und gestalteten die Partie offen. Die Bayreuther verteidigten sehr aggressiv und brachten die Albatrosse damit wieder aus dem Konzept. Nach einem kurzen Zwischenspurt nahmen sie eine 17:12-Führung mit in die erste Viertelpause.

 

Im zweiten Abschnitt versuchten die Berliner gegen die aggressive Defense der Hausherren konsequent die Fouls zu ziehen und hatten damit Erfolg. Über Freiwürfe und Offensivrebounds arbeitete sich das Team von Sasa Obradovic wieder in die Partie. Lange verlief das Viertel ausgeglichen, doch mit einer schnelle Serie von Dreiern – einer davon sogar ein Vierpunktespiel von Simon Schmitz – zog der BBC zum Ende des Viertels wieder davon. Endgültig stand die „Oberfrankenhölle“ Kopf als Siksnius nach Offensivrebound mit der Halbzeitsirene den nächsten Dreier zum 43:33 einnetzte.

 

Die Berliner starteten katastrophal in die zweite Hälfte. Bayreuth kam viel wacher aus der Kabine und zog mit einem 12:1-Run blitzschnell davon. Bei ALBA war nun endgültig der Wurm drin. Auch Korbleger gingen daneben und unnötige Ballverluste häuften sich. Die Bayreuther hatten nochmals an Energie zugelegt und machten nun das, was die Berliner in der ersten Halbzeit oft im Spiel gehalten hatte: Sie sicherten sich viele Offensivrebounds. Dazu trafen sie – insbesondere Peter Zeis – hochprozentig von außen, so dass es bei 24 Punkten Rückstand schon wirklich schlecht für die Albatrosse aussah.

 

Mit 50:69 ging es ins Schlussviertel. Die Berliner gaben zwar nicht auf und versuchten weiter, den Rückstand zu verkürzen, aber es war schnell zu merken, dass es an diesem Tag nichts mehr werden sollte. Zu wenig lief zusammen, zu unrund lief das Spiel. So gerieten die letzten Minuten für die Hausherren zum Schaulaufen.

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