63:73 bei Aris, aber direkter Vergleich bleibt in Berlin

Am vierten Spieltag der Eurocup-TOP32-Gruppe J haben unsere Albatrosse mit 63:73 bei Aris Saloniki verloren. Zu Beginn des Schlussabschnitts lagen beide Teams wie im Hinspiel (82:67-Sieg) noch gleichauf, aber dann lief es genau anders herum als in Berlin. Das Team von Sasa Obradovic verlor komplett den Faden und musste nach vielen Ballverlusten und Fehlwürfen in der letzten Minute sogar noch um den direkten Vergleich bangen. Der blieb am Ende jedoch mit +5 in der Hauptstadt, was an den verbleibenden beiden Spieltagen (erst in Mailand und dann zuhause gegen Klaipeda) noch von großer Bedeutung sein kann.

Tabelle TOP32-Gruppe J

1. Armani Mailand 3:1

2. ALBA BERLIN 2:2

3. Aris Saloniki 2:2

4. Neptunas Klaipeda 1:3

 

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

19:15 – 15:27 – 20:13 – 9:18 (Endergebnis 63:73)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Verletzte: Giffey, Taylor (ALBA)

- Reboundverhältnis 39 zu 35, Ballverluste 19 zu 13, Assists 10 zu 15

- Dreier 6/26 zu 2/21, Zweier 14/33 zu 25/37, Freiwürfe 17/29 zu 17/25

- Zuschauer: 4.000

 

Top-Performer ALBA

Kikanovic 15pt 5rb / Cherry 7rb 4st 3as / Milosavljevic 14pt 6rb 3as

 

Top-Performer Aris

McNeal 25pt 5rb 3st / Symtsak 18pt 4rb

 

Zusammenfassung

Aris Saloniki, das im Eurocup daheim noch kein Spiel verloren hat, kam vor den eigenen Fans erst gar nicht gut in die Gänge. ALBA attackierte diese Schwächen selbstbewusst und ging mit einem 19:15 aus den ersten 10 Minuten. Doch dann häuften sich die Berliner Probleme im Ballvortrag und im Abschluss gegen die beinharte Aris-Defense. Einzig Kikanovic und Milosavljevic lieferten offensiv Zählbares ab und die Griechen gingen nach einem fulminanten 27:15-Viertel mit einer 42:34-Halbzeitführung in die Kabine. Nach einem eng umkämpften dritten Abschnitt, in dem beide Teams schlecht trafen, war ALBA gut sechs Minuten vor Schluss dank starken Einzelaktionen von Cherry und Milosavljevic nochmal auf 59:60 dran. Aber dann riss komplett der Faden. Angeführt von ihrem Topscorer McNeal (25 Punkte) zogen die Gastgeber davon, während ALBA einen Fehler und eine Fahrkarte nach der anderen produzierte. In der letzten Minute stand sogar noch der direkte Vergleich auf der Kippe, wodurch kurioserweise beide Teams Stop-the-Clock spielen mussten. Die Berliner, um keinen Dreier sondern „nur“ maximal zwei Freiwürfe zu kassieren, und Aris, damit ALBA die Zeit nicht einfach ausspielen konnte. Auch wenn die Hauptstädter vorher selten schwach von der Linie getroffen hatten, verwandelten Lowery und Loncar in den letzten Sekunden ihre Freiwürfe und verhinderten damit Schlimmeres.

 

Dimitirs Priftis (Cheftrainer Aris): "My team tried really hard. They had energy, they fought very hard. My congrats are getting even bigger if you see the statistic sheet, which is not always telling the truth, but reflects some things. If we have shot a little better than 2/21 three pointers and missed fewer free throws, we could cover the difference of the first game (15 points). Congratulations to the fans, their support is important for us, it helps us a lot."

 

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): "I want to congratulate Aris, it deserved to win. We lost many shots and you can’t win such games with so many turnovers. If there is something positive, is that we protected the difference of our victory in Berlin. Everything is open in our group now. It's hard to explain the blackout in the end. We made key mistakes. Unexplained turnovers, inexplicable wrong shot choices, inexplicably ugly percentage in free throws. The fans of Aris affected us with the atmosphere they created and we didn’t react properly in the last period."

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